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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Diamanten Mitglied
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    Ich würde mal sagen nein, aber ich bin auch kein Kliniker. Es ist natürlich schade, wenn die Compliance gering ist oder schlecht zu sein scheint, kann aber eben auch nicht immer ändern.
    "This sentence contains ten words, eighteen syllables, and sixty-four letters."
    - Wolfram|Alpha



  2. #7
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    Zitat Zitat von Schubbe Beitrag anzeigen
    Ich würde mal sagen nein, aber ich bin auch kein Kliniker. Es ist natürlich schade, wenn die Compliance gering ist oder schlecht zu sein scheint, kann aber eben auch nicht immer ändern.
    Ich schreibe gerade ein Paper wo ich diesen speziellen Aspekt nochmal analysieren will. Mich verwirrt das Thema halt einfach. Letztlich muss halt eh eine Korrelation gemacht werden, aber ich würde nur gerne grob wissen, was HbCo von 3% aussagt in Bezug auf Nikotinkonsum. Die Studien geben einfach keine klare Aussage! Zumal sicherlich alle meine Patienten aus einem Umfeld kommen, wo selbst die Ehefrau mind. 100 Packyears hat



  3. #8
    schmierig Avatar von Gesocks
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    Naja, HbCO kann naturgemäß nicht mehr sagen als "hat wahrscheinlich innerhalb der letzten Zeit Rauch geschnuppert". Shishabar und Hotbox sind vermutlich auch plausible Ursachen einer HbCO-ämie, würden dann aber aber innerhalb eines Tages locker eliminiert und rangieren bei "extremen COPD und Lungenkrebspatienten" differenzialdiagnostisch doch eher bei Häuserbrand, oder? Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass ein Hausmarken-HbCO von 3 % auch bei einem Lungenkranken mit Nichtrauchen nicht vereinbar ist.

    Hier (Thabane and COPD Working Group 2012) werden zum Beispiel neun Studien zitiert, in denen die Rauchabstinenz von COPDlern nur oder unter anderem per CO-Nachweis (etCO oder HbCO) überprüft wurde. Einzeln reingeschaut habe ich nicht, aber vielleicht ist was hilfreiches darunter.



  4. #9
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von Gesocks Beitrag anzeigen
    Naja, HbCO kann naturgemäß nicht mehr sagen als "hat wahrscheinlich innerhalb der letzten Zeit Rauch geschnuppert". Shishabar und Hotbox sind vermutlich auch plausible Ursachen einer HbCO-ämie, würden dann aber aber innerhalb eines Tages locker eliminiert und rangieren bei "extremen COPD und Lungenkrebspatienten" differenzialdiagnostisch doch eher bei Häuserbrand, oder? Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass ein Hausmarken-HbCO von 3 % auch bei einem Lungenkranken mit Nichtrauchen nicht vereinbar ist.

    Hier (Thabane and COPD Working Group 2012) werden zum Beispiel neun Studien zitiert, in denen die Rauchabstinenz von COPDlern nur oder unter anderem per CO-Nachweis (etCO oder HbCO) überprüft wurde. Einzeln reingeschaut habe ich nicht, aber vielleicht ist was hilfreiches darunter.
    Erstmal danke für die ausführliche Antwort und den Link
    Ich gehe auf jeden Fall davon aus, dass jemand mit 11 % Hb CO definitiv geraucht hat. Und wenn er dann 120 Py hat, ist das eh anzunehmen.
    Bei den 3% ist das einfach schwer zu sagen. Aber ich werde es mal so hinnehmen.

    Danke!



  5. #10
    Administrator Avatar von Brutus
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    3% HbCO würde ich nicht per se als "der hat geraucht" verbuchen. Du hast ja doch einige Möglichkeiten, an CO zu gelangen. Ich würde z.B. nicht ausschließen, dass ich als Nichtraucher nach dem letzten Grillwochenende ein erhöhtes HbCO hatte.
    Es wird ja immer in den Notarztkursen gesagt, dass ein HbCO von mehr als 5% bei Nichtrauchern und über 10% bei Rauchern ein Indiz für eine Rauchgasintox ist.
    Therapie leichter CO-Intoxikationen
    Ein CO-Hb-Wert über 5% (Nichtraucher)
    bzw. über 10% (Raucher) belegt in der Regel
    eine Exposition gegenüber CO. Die
    Entscheidung über eine Klinikeinweisung
    sollte sich jedoch bei niedrigen CO-HbWerten
    (< 20%) vornehmlich am klinischen
    Beschwerdebild der Patienten und
    kardiovaskulären oder neurologischen
    Vorerkrankungen orientieren.
    Das heißt aber auch, dass selbst bei Nichtrauchern ein HbCO von bis zu 5% normal sein kann.
    I'm a very stable genius!



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