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  1. #46
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    Die Strahlentherapie von den ossären Metastasen ist in der Regel gut verträglich. Bei der prävertebralen Lage (cervikale und thorakale Wirbelkörpermetastasen) tritt manchmal passager eine Dysphagie auf, in der Regel medikamentös gut einstellbar. Zudem ist ein Erythrem im bestrahlten Bereich möglich. Die Bestrahlung von den ossären Filiae in anderen Bereichen ist in der Regel ohne Nebenwirkungen, je nach Feldausdehnung ist Fatiquesymptomatik und Blutbildabfall möglich. Ossäre Filiae werden bei Stabilitätsgefahr (Wirkung hinsichtlich der Stabilität nach ca. 3 bis 6 Monaten, ggf. bei WK-Filiae Korsettverordnung) und bei der Schmerzsymptomatik (Wirkung nach ca. 1-2 Wochen der Bestrahlung, manchmal nach dem Therapieende)

    Bei dem Prostatakarzinom, definitive oder portOP-Therapie, sind während der Bestrahlungsserie Diarrhoen und vermehrter Harndrang möglich, nach 1-2 Wochen nach der Strahlentherapie in der Regel nicht mehr vorhanden.
    Andere theoretische Nebenwirkungen: Schrumpfblase, Fistel, Nervenschädigung, Osteoradionekrose - noch nie gesehen, Proktitis (einmal gesehen), Inkontinenz (in der Regel der gleiche Befund wie vor der Therapie, jedoch nach ca über 10 Jahren als Spätfolge möglich).
    Geändert von Loreleye (06.12.2019 um 14:36 Uhr)



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  2. #47
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    Könnt ihr mir ein bisschen Klarheit in den Fachkunde-Dschungel bringen?

    1.) Welche Fachkunde brauche ich eigentlich? Tele- /Brachytherapie ist klar, aber für PlanungsCT doch eigentlich auch die CT-Fachkunde?

    2.) Wann habt ihr die Kurse gemacht und wann die Prüfung? Ich habe gehört, dass es viele mit der Facharztprüfung koppeln. Bei mir wären es aber wegen Teilzeitarbeit dann schon mehr als 5 Jahre seit Kenntnis- und Grundkurs. Geht die Prüfung auch vorher, oder werde ich den Kurs wiederholen müssen?

    3.) Wie anspruchsvoll ist die Fachkundeprüfung? Wie viel Zeit habt ihr euch für die Vorbereitung genommen?

    4.) Wo habt ihr die Kurse gemacht? Man muß ja meistens sehr weit im Voraus planen, um einen Platz zu bekommen.

    5.) Werden die Kosten für die Kurse durch eure Kliniken übernommen und werdet ihr freigestellt?

    Wäre für alle Tipps und Erfahrungen dankbar.



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  3. #48
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von anignu Beitrag anzeigen
    Das sehe ich genauso. Und dann ist die Frage wieviel Zeit des Tages eingespart wird mit der Konturierung, denn nur das funktioniert bisher und das auch nur teilweise... also sagen wir mal axel1 hat mit seinem Post https://www.medi-learn.de/foren/show...=1#post2118876 zu hundertprozent Recht und es spart einem wirklich pro Konturierung 8 Minuten ein. Wieviele Konturierungen müsste man dann am Tag in einer Abteilung machen damit man sich eine Stelle spart? 60 Stück. Ungefähr. Zieht man den Urlaub ab usw. wirds natürlich weniger. Aber nun die Frage: wieviele Konturierungen macht ihr denn in eurer Abteilung so pro Tag? Und macht ihr den ganzen Tag nichts anderes?
    Es gibt für Risokoorgane schon jetzt eine Autokontur, die darf man kontrollieren, oft ist sie falsch (z.B. Innenohr, Herz, Lunge), insgesamt jedoch hilfreich und zeitsparend; bei den LAW des Halses bieten einige Hersteller ebenfalls eine Autokontur an, die kann man sofort löschen, die Autokontur kennt natürlich nicht das Tumorstadium des Kopf Hals Tumors und auch nicht die betroffene Seite usw.
    Auch automatische Fusionen von MRT/CT und PET/CT sind gerade im Bereich der Lunge oder der Wirbelsäule nicht besonders gut. Fusionen im Kopf Bereich (wenn entsprechendes 3D MRT angefertigt) gut automatisch zu erledigen.

    60 Konturen am Tag macht kaum eine Abteilung, hiermal eine Überlegung zum Work-Flow

    Ca 14 Aufklärungen/Beratungen am Tag, nicht alle Patienten kommen dann; ca. 8-10 Planungs-CTs am Tag; ca. 8-10 Konturen am Tag, in unserer Abteilung ist man in Gruppen (1 OA mit 1-2 Assis) aufgeteilt. Man konturiert am besten seine eigenen Patienten, da man ihren Verlauf kennt und ggfs. anatomische Verhältnisse. Bei Krankheit/Urlaub hilft man aus. Somit fallen zwischen 2-4 Konturen an für die Gruppe. Mehr als 3 macht man selbst eher selten.
    Konturen macht man dann, wenn Zeit ist, also oft nachmittags, wenn Neuvorstellung/Neueinstellung/Routinegespräche usw. vorbei sind.
    Eine Mammakontur (ohne Lymphabfluss) oder Knochenmetastase dauert oft nur 30 Min. HNO/BC/Hirntumore sind komplexer und können Stunden dauern. Schaut man sich am nächsten Tag nochmal an.

    In meiner vorherigen Abteilung war man auch in Gruppen eingeteilt, leider war die Organisation des Work-Flows unprofessionell. Patienten haben oft >2 Wochen bis 2-3 Monate gewartet (Teilweise obwohl die Kontur schon fertig war). Eine tolle Idee der Leitung war es Pat. ohne fertigen Plan zur stationären Aufnahme einzubestellen mit entsprechender Enttäuschung der Patienten.
    Sowas ist nix für mich.



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  4. #49
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    Zitat Zitat von Loreleye Beitrag anzeigen
    Bei dem Prostatakarzinom, definitive oder portOP-Therapie, sind während der Bestrahlungsserie Diarrhoen und vermehrter Harndrang möglich, nach 1-2 Wochen nach der Strahlentherapie in der Regel nicht mehr vorhanden.
    Andere theoretische Nebenwirkungen: Schrumpfblase, Fistel, Nervenschädigung, Osteoradionekrose - noch nie gesehen, Proktitis (einmal gesehen), Inkontinenz (in der Regel der gleiche Befund wie vor der Therapie, jedoch nach ca über 10 Jahren als Spätfolge möglich).
    Früher (das heißt bis maximal 1995-99) wurden da alte Techniken mit Kobalt/Box Technik genutzt. Seitdem es 3D Planung mit CT und VMAT/IMRT gibt, sollten solche schweren Nebenwirkungen nicht mehr auftreten, können es jedoch theoretisch in Einzelfällen.

    Manche Patienten haben auch garkeine Nebenwirkungen, ich sehe eigentlich nur "Brennen beim Wasserlassen"



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  5. #50
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    Zitat Zitat von Laraloo Beitrag anzeigen
    Könnt ihr mir ein bisschen Klarheit in den Fachkunde-Dschungel bringen?

    1.) Welche Fachkunde brauche ich eigentlich? Tele- /Brachytherapie ist klar, aber für PlanungsCT doch eigentlich auch die CT-Fachkunde?

    2.) Wann habt ihr die Kurse gemacht und wann die Prüfung? Ich habe gehört, dass es viele mit der Facharztprüfung koppeln. Bei mir wären es aber wegen Teilzeitarbeit dann schon mehr als 5 Jahre seit Kenntnis- und Grundkurs. Geht die Prüfung auch vorher, oder werde ich den Kurs wiederholen müssen?

    3.) Wie anspruchsvoll ist die Fachkundeprüfung? Wie viel Zeit habt ihr euch für die Vorbereitung genommen?

    4.) Wo habt ihr die Kurse gemacht? Man muß ja meistens sehr weit im Voraus planen, um einen Platz zu bekommen.

    5.) Werden die Kosten für die Kurse durch eure Kliniken übernommen und werdet ihr freigestellt?

    Wäre für alle Tipps und Erfahrungen dankbar.
    1) Wird bei uns nicht gemacht, wenn man seine eigene Praxis mit Planungs-CT aufmacht, kann das ggfs. notwendig sein. Unser Planungs-CT dient ausschließlich der Radiotherapieplanung, es könnte zur Diagnostik eingesetzt werden, wird es aber nicht, es werden auch keine BEfunde zu den Planungs-CTs geschrieben.

    2)Leute, die Teilzeit arbeiten und die 5 Jahre überschreiten, sollten die Fachkunde vorher machen. Bitte dran denken, dass erst die Zeiten als erworben gelten, sobald ein Sachkundezeugnis vorliegt (eine Art Einweisung in Geräte usw.)

    3) Am besten eine Stadt in der Nähe, gerade für den spezialkurs gibt es nur wenige Ort: Essen, Kiel, Greifswald, München; ich kann Kiel nur empfehlen, sehr guter Dozent; nach Diskussion und vor allem da eine Kollegin es zuvor bezahlt bekommen hat, hat es die Klinik übernommen



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