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  1. #1
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    Hallo liebe Leute,

    ich wollte für diesen speziellen Fall einen eigenen Thread aufmachen. Ich frage für einen Freund, der ein Urlaubssemester genommen hat wegen Krankheit. Anscheinend geht es noch dazu um eine psychische Krankheit, Depressive Episode. Er macht sich jetzt große Sorgen, dass er Probleme später bei Bewerbungen bekommt weil ja ab und zu auch nach Vorerkrankungen gefragt wird. Er möchte auf jeden Fall auch ordentlich was erreichen in seiner Laufbahn und das ganze hat ihn sehr zurückgeworfen, aber er tut alles um da komplett rauszukommen und für die Zukunft zu lernen wie man mit einem krassen Tief umgeht. Ich hab ihn erst mal beruhigt und ihm gezeigt dass gut 40% der Medizier irgendwann mal sowas haben auch wenn sie immer auf unverwundbar tun.

    Nur er macht sich mega Sorgen, dass später in Fragebögen erhoben wird 'hatten sie mal eine psychische Erkrankung' oder dass er das in Gesprächen gefragt wird. Und dass man ihn dann wegen dem Stigma für nicht belastungsfähig genug hält. Das ist aber Humbug finde ich, weil er das studium immer sehr gut gemacht hat und seine Situation jetzt auch viel aus seinem privatleben entstanden ist.

    Was meint ihr? Sorge berechtigt? Wass kann ihm passieren?

    Ich würde ihn gern beruhigen.

    Liebe Grüße



  2. #2
    The Dark Enemy Avatar von morgoth
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    Diese (Pauschal-)Fragen sind im Bewerbungsverfahren nicht zulässig, (erst recht) nicht in Form von Fragebögen. Bei der Prüfung der gesundheitlichen Eignung im Rahmen der Approbationserteilung (Untersuchung durch jeden Arzt möglich) muss/"sollte"er es wohl angeben, aber stellt in aller Regel kein Problem dar.

    Edit: Anscheinend kann der Arbeitgeber sich in besonderen Fällen erkundigen, ob ein Bewerber chronisch-rezidivierend krank ist bzw. werden wird, aber das lese ich aus deinem Post auch nichtwirklich heraus.
    Geändert von morgoth (22.11.2018 um 11:07 Uhr)



  3. #3
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    Hey, danke für die nette Antwort! Nein, das ganze ist nicht chronisch. Genau deshalb macht er ja das Urlaubssemester, damit er auf keinen Fall Gefahr läuft dass daraus was längeres wird. Hast du noch mehr infos zu der approbationserteilung, bzw. einen link wo man das nachlesen kann?



  4. #4
    gamo lefuzi nibe
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    Zur Approbation: Mein Hausarzt hat mir den Wisch unterschrieben, ohne eine einzige Frage zu stellen.

    Zum Bewerbungsgespräch: Ich wurde noch nie nach sowas gefragt, und mir wurden schon echt schräge Fragen gestellt ("Was sagt Ihre Mutter zu Ihrer Facharztwahl?"). Und ganz ehrlich, bei einem Laden, der im Bewerbungsgespräch so dreist ist, sich nach Vorerkrankungen zu erkundigen, würde ich auch nicht arbeiten wollen.

    Also: Sorge unberechtigt, aber er sollte diese Sorge und die Gründe dafür auf jeden Fall im Rahmen seiner Therapie (ich hoffe, er macht eine) besprechen. Dieses Katastrophisieren passt ja gut zur Depression, er sollte diese Gedankengänge als Bestandteil seiner Erkrankung erkennen lernen.



  5. #5
    Diamanten Mitglied
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    Kopfloses Huhn
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    Approbation: auch mir hat meine Hausärztin den Wisch unterschrieben und mir noch fachliche und persönliche Eignung darunter geschrieben

    Bei Bewerbungsgesprächen gibt es auch Gesetze, die bestimmen wonach man da gefragt werden darf. Z.B Kinderwunsch gehört zu verbotenen Themen, genauso wie Vorerkrankungen - da hast du, auch wenn man danach gefragt wird, das Recht die Frage nicht zu beantworten oder zu lügen.

    Und die Zukunftsängste und Sorge, dass man Probleme im Job kriegt etc kann auch ein Symptom von der Depression sein und wird ggf. mit Therapie besser.



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