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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo,

    was waren eure ekeligen Erfahrungen während des Studiums?
    Mit Blut habe ich überhaupt kein Problem, deswegen denke ich nicht, dass Sezieren ein Problem für mich wird, auch nicht bei Leichen. Mein Problem sind allerdings Exkremente. Mein Ekel vor Kot ist seehr groß, sodass ich mich nichts mals in die Nähe traue. Muss man im Medizinstudium denn auch Kot analysieren?

    Und was war für euch ekliger: das Pflegepraktikum oder das Studium? Braucht man tatsächlich so ein dickes Fell wie viele sagen? Denn ich denke nicht, dass ich persönlich ein so dickes Fell brauche, da Blut wie gesagt überhaupt nicht schlimm für mich ist, es sei denn Kot kommt mit ins Spiel.
    Ich denke schon, dass das KPP viel schlimmr für mich werden wird.
    Viele sagen auch, wenn du das KPP nicht machen kannst (wegen Ekel) solltest du das Studium sein lassen. Ist der Ekel im KPP vergleichbar mit dem im Studium? Weil irgendwie glaube ich nicht, dass das Studium so eklig wird wie das KPP, oder?

    LG



  2. #2
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    PS.: und welche Stationen würdet ihr für das KPP empfehlen? Viele empfehlen, nicht auf die Innere zu gehen. Wo passieren weniger Unfälle sag ich mal, die auf Harn-und Darminkontinenz zurückzuführen sind? Wo komme ich am wenigsten in Kontakt mit Exkrementen?



  3. #3
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    Also, ich würde vielleicht als Erstes versuchen, herauszufinden woher dieser extrem starke Ekel kommt und wie du das etwas ablegen kannst. Klar ist es nicht schön, wenn im KPP jemand in seinem eigenen Stuhl liegt und du ihn sauber machen musst, aber so starker Ekel, dass man nichtmal in der Nähe sein kann ist natürlich nicht gerade hilfreich. Aber: Reden hilft. Du wirst im KPP zu nichts GEZWUNGEN, heißt wenn du sagst, du packst es nicht, wirst du nicht rausgeschmissen.
    Im Präppkurs siehst du auch wenig fließend Blut, da die Fixierung das meiste herauslöst, so war's bei uns zumindest. Wenn's in der Klinik in die Blockpraktika siehst, die zwangsläufig auch in Abteilungen der Inneren Medizin gehst, bist du in der Rolle des Arztes. So blöd es klingt, aber es ist dann Aufgabe der Pfleger den Patienten zu säubern, und nicht mehr deine als KPP'ler.
    Ich würde mir da nicht so einen großen Stress machen, geschweige denn, nicht zu studieren nur weil andere sagen man brauche ein dickes Fell oder du Ekel vor dem Kot anderer Menschen hast.
    Ansonsten als KPP Station kann man meiner Meinung nach nicht per se sagen: dort wirst du auf jedenfall niemals den Stuhlgang von Patienten mit erleben.



  4. #4
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    Weder das KPP noch das Studium werden Dein Problem sein! Im KPP leben die Menschen (noch) und der Stuhl ist frisch und er Prep Kurs im Studium ist mit präparieten Leichen. Das ist alles schöne heile Welt!

    Dein Problem beginnt erst, wenn Du irgendwann mal Arzt bist!

    Früher, oder später, wirst Du als Notarzt (auch Krankenhausärzte werden dazu verdonnert) oder Hausarzt eine (erste) Leichenschau an einer Person machen müssen, die im Tod oder kurz nach dem Tod nochmal abgesetzt hat. Erbrochenes spielt, insbesondere bei Suizid, auch eine Rolle. Vielleicht liegt diese Person auch schon 3 Tage, 3 Wochen, oder 3 Monate. Anwesend sind vielleicht noch ein uniformierter Polizist, evtl. jemand von der KriPo, vielleicht auch schon der Bestatter, aber DU bist verpflichtet den Leichnam komplett zu entkleiden und DU mußt den Stuhl und das rectum auf Merkmale untersuchen, die auf ein nicht natürliches Geschehen hindeuten. DU verantwortest mit Deinem Kreuz, ob der Tote in die Pathologie geht, oder einfach zum Bestatter.

    Die KriPo ärgert sich in ca. 20% der Fälle die Krätze, weil der dämliche Doc, aus Gründen wie in dem Eingansposting, die Leichenschau nicht ordnungsgemäß durchführen will!

    Gruß, Ecki



  5. #5
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    Dass man Bettpfannen zur Reinigung bringen muss ist im Pflegepraktikum auf vielen Stationen alltäglich. Ich würde auch eher daran arbeiten, diesen Ekel zu überwinden, als solchen Situationen weiter aus dem Weg zu gehen. Wenn du trotzdem die Vermeidungsstrategie einschlagen willst, dann mach dein Pflegepraktikum halt in Fächern wie Auge oder HNO oder (falls erlaubt) Psychiatrie.

    Ich hab im Studium nie Stuhl oder Urin analysiert. Selbst Blut nur ein oder zwei Mal. Da gabs maximal Fotos.

    Allerdings kann es durchaus sein, dass man im Pflegepraktikum oder der Famulatur mit noch viel "ekelerregenderen" Situationen konfrontiert ist, wie z.B. der Stomapflege oder dem Stomawechsel.



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