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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
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    Hallo Leute,

    meinem Eindruck nach wurde hier im Forum bislang noch nicht systematisch konzentriert die finanzielle Absicherung im Alter besprochen.
    Später werden die meisten von uns wohl Bezüge aus dem Versorgungswerk sowie einer betrieblichen Altersversorge bekommen.
    Daneben soll man möglichst noch privat vorsorgen.

    Ich möchte diesen Thread gern als Einladung zum gemeinsamen Austausch über dieses oft nicht ganz unanstrengende, für Ärzte in aller Regel wenige interessante, aber doch so wichtige Thema eröffnen.
    Wie seht ihr das? Sorgt ihr schon vor? Was habt ihr bislang an Überlegungen im Kopf oder schon konkret durchgeführt? Seid ihr irgendwo schon mal ordentlich auf die Nase gefallen?

    Derzeit lese ich mich in Vorsorge mithilfe von Aktieninvestitionen (nicht -spekulationen!) als Säule der Altersvorsorge ein.
    Einige denken vielleicht eher an Immobilien.

    Hierzu zum Beginn ein paar Literaturempfehlungen, über die ich im Verlauf der Recherche gestolpert bin:
    "Finanzberatung? Nein Danke!" von Borkner-Delcarlo
    Youtube-Blog: Aktien mit Kopf

    Lektüre derzeit ausstehend:
    "Rich Dad Poor Dad. Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen"
    "Der Rationale Kapitalist"
    I can't fix stupid but I can sedate it.



  2. #2
    Jodelschnepfe Avatar von Hoppla-Daisy
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    Damals in den Ardennen...
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    Wichtiges Thema, in der Tat!

    Meine Absicherung für's Alter (höhö, nicht mehr so lange hin.... *eyesroll*) hat mehrere Säulen:

    1. Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung
    2. Pensionskasse eines früheren Arbeitgebers
    3. private Rentenversicherung
    4. Versorgungswerk
    5. ZVK
    6. kombinierte Lebensversicherung/BU-Versicherung

    Letztendlich weiß niemand, wieviel dabei tatsächlich rumkommt, aber ich hoffe, dass es für nen nervenberuhigten Ruhestand reichen wird.
    Es ist einfacher, ein Loch zu graben, als einen Turm zu bauen

    Auch weiterhin gilt: "Krisen müssen draußen bleiben!"



  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
    Registriert seit
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    1.326
    Ich hab mir jetzt von der VBL und meinem Versorgungswerk mal eine individuelle Prognose erstellen lassen, bei der DRV war ich kürzlich zur Kontenklärung.

    Wer übrigens noch nicht an VL-Sparen gedacht hat: Die Degussa hat ein ansehenswertes Angebot mit 2,75% Rendite:
    https://www.degussa-bank.de/vlsparen
    (als ich angefangen hatte, gab es übrigens noch einen Bonuszins von 14%)
    I can't fix stupid but I can sedate it.



  4. #4
    Stayin' alive Avatar von MissGarfield83
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    Fulltime working multitasking ninja
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    4.085
    Buchtipp :
    Gerd Kommer - Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs
    Albert Warnecke - Der Finanzwesir - Was Sie über Vermögensaufbau wirklich wissen müssen



  5. #5
    TBSE performer Avatar von test
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    Ort
    Freiburg
    Semester:
    Facharzt
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    5.607
    Hallo,

    interessantes Thema.
    Sehr sinnvoll ist es sich Prognosen erstellen zu lassen. Je nach Verdienst, Art der Anstellung (Dauer Anstellung, DAuer Selbständigkeit) geplanter Arbeitszeit und geplanten Auszeiten (z.B. familiär) wird man schon mit Versorgungswerk und betrieblicher Zusatzversorgung als Arzt sehr weit von Armut entfernt sein. MEiner Einschätzung nach ist es nahezu unmöglich mit den ersten beiden Säulen als Arzt in so einen BEreich zu kommen.

    Ich habe bereits nach 10 Jahren im Beruf aus Versorgungswerk und betrieblicher Zusatzversorgung prognostizierte Ansprüche (ohne Dynamik), die fast doppelt so hoch sind wie der aktuell als Armutsgrenze bei Renten geltende Betrag. Von daher ist es sicher nicht sinnvoll oder reißerisch nach Armut im Alter unter Ärzten zu fragen. Zumindest meine Meinung.

    Zum weiteren Thema, meine Altersvorsorge:
    1. Versorgungswerk: hier muss man berücksichtigen, dass man je nach Verdienst und Bundesland, sehr viel mehr einzahlen wird als in die DRV. BEzüge aus Versorgungswerk und DRV werden sich also gerade bei hohem Verdienst sehr stark unterscheiden (dafür zahlt man natürlich auch deutlich mehr ein). Eine Lücke, die bei Verdienst oberhalb der DRV GRenze auftritt, ist in der Ärzteversorgung deutlich kleiner als in der DRV.
    2. betriebliche Zusatzversorgung: solange man angestellt ist, nimmt man das mit. Ist meiner MEinung nach auch recht gut. Auch hier ist zu beachten, dass es nicht bei der DRV Grenze aufhört, sondern linear weiter ansteigt mit dem Gehalt, zumindest so lange es vereinbart ist (bei AT Verträgen teilweise oder häufig nicht vereinbart). So lange man die Zusatzversorgung für das ganze Gehalt kriegt, reißt hier also keine zusätzliche Lücke auf, sobald man über der DRV Grenze verdient.
    3. Entgeltumwandlung Klinik Rente Plus: habe ich vor einigen Jahren abgeschlossen, glaube mit GArantiezinse 2,0 PRozent oder so ähnlich. Retrospektiv bin ich nicht so sicher, dass es sinnvoll war. Aussteigen aufgrund der GEbühren scheint mir aber auch nicht sinnvoll. Belasse es daher erstmal dabei.
    4. Ich habe eine isolierte BU Versicherung und eine BU Versicherung kombiniert mit Rürup. Hier würde ich sagen, dass die Kombination in vielen Fällen eher nicht lohnt, auch wenn man hierdurch das ganze von der Steuer absetzen kann. Muss jeder für sich wissen, ob er Steuern spart, die dann fast vollständig in die Versicherungsindustrie fließen oder lieber das Geld behält und dafür keinen "Steuervorteil" hat. Soweit ich es beurteilen kann, ist es wohl schon so, dass man einen kleinen Vorteil durch die Kombination durch Steuer und Rente hat. Dafür ist das Geld aber erstmal weg und kommt evtl. dann mit der REnte wieder. Das überzeugt mich nicht so ganz. Daher wäre/bin ich auch hier jetzt eher skeptisch.
    5. habe ich Sparpläne auf verschiedene nationale und internationale Aktien ETF. Sehe das nicht unbedingt primär als Altersversorung, sondern eher Vermögensaufbau. Dieses Geld würde ich ggf. auch für eine Investition in eine Immobilie nutzen, wenn ich es für sinnvoll halte. Investition in Immobilien würde ich primär für die eigenen 4 Wände in Betracht ziehen. Als Vermietobjekt muss man es sich gut überlegen, da EInzelobjekte nie ohne Risiko, Arbeit machen und Einkünfte mit Einkommensteuer versteuert werden muss im Gegensatz zu KApitalerträgen.
    6. Vermögenswirksame LEistung klingt interessant. Allerdings sind das glaube ich für mich nur 6,55€/Monat. Ich weiß nicht, ob sich das wirklich lohnt. Oder liege ich da falsch? Das Angebot von der Degussa klingt aber nicht schlecht. HAst du das schon abgeschlossen? Wie ist das bei dir zwischen Arbeitgeber und Eigenanteil verteilt?
    "Live as if you were to die tomorrow, learn as if you were to live forever."

    (Maria Mitchell / Mahatma Gandhi)



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