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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Hallo zusammen,

    nachdem es bei mir nicht in Österreich gereicht hat und ich keine Chancen im AdH (selbst mit sehr gutem TMS) hatte, habe ich eine Ausbildung begonnen. Diese werde ich nächstes Jahr auch voraussichtlich, sehr erfolgreich, beenden.

    Jetzt kommen wir zu dem Problem.
    Als ich mich damals entschieden habe zu warten war die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nicht mal ansatzweise absehbar. Und wie hier schon mal erwähnt wurde war die Wartezeitquoute immer problematisch aber sie hat eine Sicherheit gegeben.

    Jetzt hat es mir den Boden unter den Füßen weggerissen.

    Zur meiner Sitution:
    Ich habe seit 2013 ein Abitur und werde somit, je nach Wartezeitentwcklung im Jahr 2020 oder 2021 sicher reingekommen.
    Das kann ich jetzt vergessen.

    Die ersten Veröffentlichungen zur Berechnung in der ZEQ sehen vor, dass die Wartezeit mit maximal 45 Punkten im Jahr 2020 angerechnet wird. Zusätzlich wird Berufserfahrung und Berufsausbildung sowie der TMS gewichtet. Als kleinere Punkte dann Gewinn in Jugendwettbewerben etc..

    Den TMS habe ich damals aus diversen privaten Gründen und der Entscheidung für die Wartezeit nicht geschrieben.
    Jetzt holt mich dieser Bumerang ein. Den der TMS wäre im Mai und das bedeutet er ist im gleichen Zeitraum wie meine Abschlussprüfungen im Mai/Juli.

    Nach derzeitigen Informationen wird der TMS in der ZEQ mit max. 45 erreichbaren Punkten gewichtet.
    Ebenso viele Punkte wie mir die Wartezeit im Jahr 2020 bringt.

    Die Entscheidung die ich jetzt treffen muss ist folgende:
    1. Schreibe ich den TMS 2019 um ihn 2020 nutzten zu können, mit dem Risikio das er schlechter ausfällt
    ODER:
    2. Schreibe ich den TMS erst 2020. Dann verliere ich aber 15 Punkte in der ZEQ, da dann 2021 jedes WS nur noch mit 2 Punkten gewertet wird.

    Die Frage ist: Wäre ich soviel besser im TMS, dass ich zusätzlich 15 Punkte mehr erreiche? Ist es das Risikio wert?

    Momentan bin ich sehr verzweifelt. Ich kann nicht mehr richtig denken, da wie gesagt ein Medizinstudium in sehr weite Ferne gerückt ist.

    Für jedes aufbauenede Wort oder jeden Ratschlag bin ich dankbar.

    Euch ein schönes Weihnachten (hoffentlich mit besseren Aussichten),

    DerNeuling
    Die Signatur lässt grüßen



  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Hämatopoesie
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    Hi,

    mir tut echt jeder so wahnsinnig leid, der da jetzt mit drin hängt. Ich wäre mir auch nicht sicher wie ich es machen würde, aber ich glaube, ich würde jetzt anfangen aufs Examen (welche Ausbildung?) und gleichzeitig auf den TMS zu lernen... und das ziemlich diszipliniert, sprich, wirklich jeden Tag wiederholen & vorbereiten.
    Für den TMS würde ich mich also auf jeden Fall anmelden, wenn man dann doch nicht hin geht ists halt schade ums Geld, aber falls alles gut läuft hast du mit einem guten TMS und den 15 Punkten mehr bessere Chancen, so viel ist klar.
    Vorausgesetzt die Examensnote wird nicht ins Verfahren mit einfliessen, sondern nur bestanden/nicht bestanden: dann würde ich das Hauptaugenmerk definitiv auf den TMS setzen, ob man jetzt ne 1,2 oder 3 im Examen hat ist dann sowas von egal, aber ein richtig guter TMS bringt einem weiter.



  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Hallo,

    erst einmal tut es mir sehr leid für Dich, das Du in diese unsichere Situation gekommen bist.
    Ich musste mich damals auch entscheiden, ob ich den TMS am Ende des dritten Ausbildungsjahres parallel zum Examen mache oder ein Jahr später parallel zum Beruf. Um einen Platz zu bekommen war klar, dass mein Testergebnis zu den besten 10% zählen sollte, andernfalls hätte ich noch zwei weitere Jahre warten müssen. Ich hab dann letztendlich die zweite Variante genommen, sprich Vollzeit auf der Intensivstation im Schichtdienst gearbeitet und die TMS-Vorbereitung absolviert. Ich hatte einen Vorbereitungskurs auf den TMS im Januar und somit innerhalb von einer Woche einen guten Plan wie ich mich auf welche Untertests am besten vorbereiten kann. Für die restliche Vorbereitungszeit gab es Lernunterlagen und ich konnte mir einen Vorbereitungsplan erstellen, den ich konsequent abgearbeitet habe. Essentiell ist, denke ich, die tägliche Übung damit Routine und Ruhe in die ganze Sache reinkommt. Das Arbeiten (40h Woche) und die Prüfungsvorbereitung waren gut parallel machbar und rückwirkend würde ich sagen, dass es auch parallel zum Examen gegangen wäre. Ich weiß natürlich nicht, welche Ausbildung Du machst, aber nach der Note meines Pflegeexamens hat nie irgendjemand gefragt und in dem Fall wäre sie mir dann auch nicht so wichtig. Ansonsten finde ich den Vorschlag von Hämatopoesie gut, dass Du Dich anmeldest und Dir somit beide Optionen offen hälst. Abmelden kannst Du Dich ja immer noch.

    Ich wünsche Dir erholsame Feiertage und viel Kraft für das neue Jahr. Lass trotz allem den Kopf nicht hängen, es ist noch nichts verloren.



  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Homunculi
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    Zitat Zitat von DerNeuling Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    Nach derzeitigen Informationen wird der TMS in der ZEQ mit max. 45 erreichbaren Punkten gewichtet.
    Ebenso viele Punkte wie mir die Wartezeit im Jahr 2020 bringt.
    Darf ich fragen, woher du diese Informationen hast? Von offizieller Seite wurden nämlich nur die 45 Punkte durch die WS "bestätigt", die Zusammensetzung der restlichen 55 Punkte sind noch offen. Klar ist, dass der TMS im Auswahlverfahren der Hochschulen einen großen Raum einnehmen wird, da in der Kürze der Zeit keine anderen vergeichbaren Tests eingeführt werden können und mindestens zwei weitere Auswahlkriterien ein erhebliches Gewicht haben müssen.
    Der TMS wird wohl auch in der Eignungsquote beachtet werden, aber ein konkretes Verhältnis habe ich noch nirgendwo gelesen (obwohl 45 Punkte glaubhaft wären).

    Zu deiner konkreten Situation:

    Schreib den TMS nächstes Jahr mit, solange er nicht ganz konkret die Abschlussprüfung deiner Ausbildung gefährdet. Der Test findet an einem Samstag statt, also sollte eine Überschneidung relativ unwahrscheinlich sein. Welche Ausbildung machst du denn gerade? Leider ist ja noch nicht einmal bekannt, welche Ausbildungsberufe überhaupt angerechnet werden (und mit welchem Gewicht).
    Außerdem findet der Test im Mai statt, also noch gute 4 Monate hin. Mehr als genug Zeit, um sich mit den Aufgabentypen vertraut zu machen. Spiel bis dahin einfach jeden Samstag die Prüfungssituation nach und du bist mehr als gut vorbereitet.

    Die Frage ist: Wäre ich soviel besser im TMS, dass ich zusätzlich 15 Punkte mehr erreiche? Ist es das Risikio wert?
    Ganz klar: Nein.
    Solche Tests sind immer auch abhängig von der Tagesform, mehr Vorbereitungszeit bringt dir hier nicht unbedingt ein besseres Ergebnis. Auch würde ich das Zusammenfallen der beiden Prüfungen nicht unbedingt negativ sehen wollen - immerhin bist du dann noch voll im "Prüfungsmodus" und schon warmgelaufen

    für jedes aufbauenede Wort oder jeden Ratschlag bin ich dankbar.

    Euch ein schönes Weihnachten (hoffentlich mit besseren Aussichten),
    Leider sind wirklich aufbauende Worte bei mir gerade aus. Fakt ist leider, dass mit der Neuregelung (wenn sie denn so kommt) viele Altwartende vor den Bus geworfen werden. Wäre die Eignungsquote bei 20% geblieben, hätte man wohl einen relativ geschmeidigen Übergang hinbekommen. Aber wie es derzeit aussieht, wird wohl die hälfte der Altwartenden eiskalt ausgesiebt.
    Aber wenn es hilft, du bist nicht alleine. Nicht nur dir hat der Staat eine wertvolle Lektion erteilt: Vertrau nicht auf unsere Versprechen, Zeiten ändern sich halt und manchmal geht es nicht "ohne persönliche Härten". Ist ja irgendwo auch eine wertvolle Lektion...

    Trotzdem, lass dir die Feiertage nicht vermiesen. Von außen betrachtet stehst du auch besser da als viele andere Altwartende, die vielleicht schon einen schlechten TMS geschrieben haben oder erst gar nicht an die geforderten 15 WS für die Anrechnung kommen.



  5. #5
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    Ich würde vermutlich auch jetzt den Test schreiben. Geht es vielleicht irgendwie, dass die Ausbildung um 6 Monte verlängerst oder die Abschkussprüfungen nächstes Jahr/Halbjahr mitschreibst? Wenn nicht, dann sollte es aber trotzdem passen. Man muss sich zwar auf TMS vorbereiten, aber eine Woche intensives Vorbereiten (also so 5-6 h pro Tag) zusammen mit ab jetzt vielleicht so ein Stündchen pro Tag soll mehr als ausreichend sein. Damals habe ich über weihnachten einen ganzen Test gemacht, und bis Mai nur so einzelteile geübt (Prozentrechnung, Dreisatz, wissenschaftliches Lesen, Gedächtnistechniken), und dann eben die Woche vorher wieder ganze Tests auf Zeit geübt.



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