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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Vögelchen
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    Hallo,

    ich habe eine Frage für eine Bekannte, die Anorexia nervosa hat mit zur Zeit einem BMI von roundabout 11. Sie ist jetzt in einer rennomierten Fachklinik, aber dort eher unzufrieden, weil sie sich als Erwachsene Person nicht ernst genommen fühlt und es viele "unsinnige" Regeln gibt, die ohne Erklärung befolgt werden müssen, z.B. Reihenfolge der Brotbelage, Beim Essen keinen Schal tragen , keine Kosmetika, die nach Lebensmitteln riechen....


    Sie ist sehr reflektiert und wirklich gewillt, aus ihrer Erkrankung raus zu kommen. Jetzt fragt sie sich, ob sie evtl. in einer normalen internistischen Station besser oder ebenso aufgehoben wäre. Es geht ih hauptsächlich um die Überwachung wegen Wassereinlagerungen (hatte sie extrem) und Refeeding-Syndrom.

    Welche Station könnte so etwas leisten (gastro? Psychosomatik wohl eher nicht?) und was wäre eine Einweisungsdiagnose? Anorexie? kachexie?

    Uns was kann medizinisch getan werden, ohne störungsspezifische Therapie?


    Vielleicht hat jader ein oder andere mit so einem Fall Erfahrung!



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  2. #2
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Bei allem Verständnis für deinen Wunsch zu helfen: Ich glaube nicht, dass es bei Anorexie nur darum geht, den miesen BMI wieder hübsch zu bekommen. Insofern gehören für mich derart Erkrankte in eine entsprechende Fachklinik.
    Dieses Aufbegehren gegen möglicherweise unsinnige Regeln klingt für mich eher nach Aufbegehren gegen die störungsspezifische Therapie.
    Aber ich bin kein Psychiater....
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  3. #3
    derzeit nicht wankelmütig Avatar von Relaxometrie
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    Zitat Zitat von Feuerblick Beitrag anzeigen
    Insofern gehören für mich derart Erkrankte in eine entsprechende Fachklinik.
    Dieses Aufbegehren gegen möglicherweise unsinnige Regeln klingt für mich eher nach Aufbegehren gegen die störungsspezifische Therapie.
    Genau das habe ich beim Lesen des ersten Posts auch gedacht.
    Egal, in welcher Klinik sie behandelt werden wird...sie wird vermutlich IMMER etwas auszusetzen haben.



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  4. #4
    derzeit nicht wankelmütig Avatar von Relaxometrie
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    Zitat Zitat von xyl15 Beitrag anzeigen
    Uns was kann medizinisch getan werden, ohne störungsspezifische Therapie?
    Nichts, was auf Dauer sinnvoll ist.
    Natürlich kann man in einer rein internistischen Behandlung einen halbwegs normalen BMI erzwingen. Aber das alleine bringt einem Patienten mit einer Anorexie überhaupt nichts.



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  5. #5
    gamo lefuzi nibe
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    Zitat Zitat von xyl15 Beitrag anzeigen
    Sie ist jetzt in einer rennomierten Fachklinik, aber dort eher unzufrieden, weil sie sich als Erwachsene Person nicht ernst genommen fühlt und es viele "unsinnige" Regeln gibt, die ohne Erklärung befolgt werden müssen, z.B. Reihenfolge der Brotbelage, Beim Essen keinen Schal tragen , keine Kosmetika, die nach Lebensmitteln riechen....
    Hört sich für mich nicht nach unsinnigen Regeln an. Warum sollte man denn beim Essen unbedingt einen Schal tragen wollen? Um darunter Lebensmittel zu verstecken? Ich kann schon nachvollziehen, warum die Klinik auf diesen Regeln beharrt, ich vermute mal, die wurden aus gutem Grund eingeführt. Und ein BMI von 11 ist schon ne Hausnummer... Ich hab mal ausgerechnet, wie viel ich dafür wiegen müsste: 31 kg... Das kann eine nicht-spezialisierte Klinik vermutlich gar nicht leisten.



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