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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #26
    Registrierter Benutzer
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    N´abend zusammen,

    nein, Polizei ist es nicht. Bewege mich im Bereich Kultur/Veranstaltungen/Event.

    Die Art der Verantwortung ist sehr anders, aber ohne bin ich in meinem Job nicht. Ich suche nicht nach Glamour. Davon hatte ich bislang vermutlich mehr.

    Wenn mich was beruflich auszeichet sind es neben den üblichen Eigenschaften die man so mitbringt Beharrlichkeit, Gewissenhaftigkeit, Belastbarkeit und Verantwortungsbewusstsein. Arbeiten kann ich ganz sicher.

    Was meinen jetzigen Job (auch im Hinblick auf Karriere und Familie) betrifft: Ende der Fahnenstange erreicht.
    Weiterbildungen in meinem jetzigen Bereich; ja, grundsätzlich geht das. Wird auch unterstützt. Bringt aber weder einen anderen Posten noch mehr Geld, bzw. über den Rest meines Berufslebens verteilt nur marginal mehr. Steht nicht im Verhältnis zu Tätigkeit, Verantwortung und (Lern-)aufwand. Machen würde ich es dennoch. Aber außer mehr Wissen bringt es nichts. Es würde aufgrund zunehmender Spezialisierung höchstens schwieriger, etwas anderes zu finden.



  2. #27
    Registrierter Benutzer Avatar von Stuntman Mike
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    Du scheinst deine Entscheidung getroffen zu haben, also tu es! Sonst bereust du es wahrscheinlich dein Leben lang.
    Das du dich beruflich weiterentwickeln willst, kann ich anhand deiner Schilderungen auch gut nachvollziehen. Ich würde dir nur raten, dir nochmal ein genaues Bild vom Arztberuf zu machen. Praktikum, Hospitationen etc. Die Motive "ankommen, zuhören, sich aufopfern" klingen für mich jedenfalls noch nicht so ganz durchdacht.



  3. #28
    derzeit nicht wankelmütig Avatar von Relaxometrie
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    Du schreibst zwar, daß Du "ankommen möchtest":
    Zitat Zitat von Fender Beitrag anzeigen
    Was ich mir erwarte? Primär: Endlich mal ankommen. Das vor allem.

    Aber Du hast in Deinem jetzigen Beruf "das Ende der Fahnenstange" erreicht, hast Kinder und Ehemann.....
    Zitat Zitat von Fender Beitrag anzeigen
    Was meinen jetzigen Job (auch im Hinblick auf Karriere und Familie) betrifft: Ende der Fahnenstange erreicht.
    Also, wenn das nicht "angekommen" ist, weiß ich es auch nicht.


    In der Medizin wird es auf jeden Fall ca. 13 Jahre dauern, bis Du auch nur ansatzweise angekommen bist. Grob überschlagen würde es ja so aussehen: 1 Jahr bis Studienanfang, 6 Jahre Studium, 5-6 Jahre Facharztausbildung. Und bei dem enormen Wissenumfang hat man vermutlich selbst als Facharzt nicht oft das Gefühl, "angekommen" zu sein.
    Meiner Meiung nach passen Deine Aussage, endlich ankommen zu wollen, und die Medizin nicht zusammen.

    Und Deine Worte "Zuhören, gebraucht werden, mich aufopfern. Was sinnvolles tun." zeigen meiner Meinung nach, daß Du den ärztlichen Beruf idealisiert, aber von der tatsächlichen Basisarbeit eines Arztes nichts verstanden hast.



  4. #29
    Registrierter Benutzer Avatar von Homunculi
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    Zitat Zitat von Relaxometrie Beitrag anzeigen

    Aber Du hast in Deinem jetzigen Beruf "das Ende der Fahnenstange" erreicht, hast Kinder und Ehemann.....

    Also, wenn das nicht "angekommen" ist, weiß ich es auch nicht.
    Habe ich mir ehrlich gesagt auch gedacht, wollte darauf aber nicht eingehen. Jeder hat wohl seine eigene Vorstellung davon, bzw. ist das Gras sowieso immer grüner bei den anderen Leuten. Der feste Job bis zur Rente und eine liebevolle Familie mag zwar schön sein, aber wenn der Freundeskreis und die Eltern alle Akademiker sind, kann ich den Wunsch schon ein bischen nachvollziehen. Vielleicht meinte sie ja das mit "endlich ankommen". Ankommen in den vermeintlich besseren Kreisen. Nachholen, was alle um sie herum schon erlebt und gelebt haben.

    Wie auch immer. Ich würde nur ebenfalls anfügen wollen, dass man diesen Beruf sicher nicht machen sollte, um "wertgeschätzt" zu werden. Die Zeiten sind für die meisten Fachärzte in Deutschland mit Sicherheit vorbei.
    Geändert von Homunculi (08.01.2019 um 04:19 Uhr)



  5. #30
    Registrierter Benutzer
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    Das mit dem Aufopfern und gebraucht werden war zugegebenermaßen blöd formuliert und anders gemeint als scheinbar angekommen. Das mit dem Ankommen offenbar ebenfalls.

    Zum einen ging es rein um berufliches Ankommen, zum anderen, wenn dort das Ende der Fahnenstange erreicht ist, weil die Rahmenbedingungen so sind wie sie sind, aber die (geistigen) Fähigkeiten und das Potential noch lange nicht ausgeschöpft sind, kann das auf Dauer - auch wenn man warm und trocken sitzt - unbefriedigend sein.

    Das kann und will ich nicht die nächsten 30 Jahre so aushalten.

    Gegenfrage: was macht denn in Euren Augen den Beruf Arzt aus und warum habt Ihr ihn gewählt? Was ist für Euch die Basisarbeit?



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