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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
    Mitglied seit
    24.01.2009
    Semester:
    Bauschamane
    Beiträge
    15.458
    Heute in einem Zeitungsartikel gelesen: Von 1990 bis heute sind die Medizinstudienplätze von 13.000 auf 9000 geschrumpft.
    Wo sind die hin? hat das jemand mitbekommen? Wie kann das sein?
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  2. #2
    gern geschehen Avatar von Kackbratze
    Mitglied seit
    05.04.2003
    Ort
    Muryevo
    Semester:
    Ober-Unarzt
    Beiträge
    21.243
    Es gibt lt. Ärzteblatt 11k, davon sind 2k aber für ausländische Stipendiaten geblockt. Also 9k für deutsche Abiturienten. Die knapp 14k, die es 1990 nach der Wende noch gab sind peu a peu in Einzelblocks gekürzt worden. Hier mal 10, da mal 20...das kann sich läppern.



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  3. #3
    head & shoulders Avatar von tarumo
    Mitglied seit
    06.01.2007
    Ort
    Covfefe
    Beiträge
    1.363
    Der Löwenanteil der Studienplätze ist in der ersten Hälfte der 1990er Jahre gekürzt worden, in erster Linie zur Kostenersparnis. Man setzte (im Westen) in erster Linie auf die Anwerbung bzw. Übersiedlung von ÄrztInnen aus der damaligen DDR bzw. den damals funkelnagelneuen Bundesländern. Parallel ging ja noch der Eiserne Vorhang hoch, was auch noch mal einen Schwung Mediziner aus der ehem. UdSSR bescherte.
    Daß diese Quelle auch mal versiegt, die Bevölkerung zunehmend überaltert, der Abbau von Studienplätzen bei gleicher Nachfrage zu einem exazerbierenden NC mit den daraus resultierenden Problemen führen würde, konnte man selbstverständlich nicht ahnen. Als I-Tüpfelchen gibt es noch kurzfristig drei Millionen neue Mitbürger mit teils erheblichen Behandlungsbedarf auf den politisch induzierten Ärztemangel drauf. Die Bildungsbranche hat übrigens genau das gleiche Problem.
    Wirklich daraus gelernt hat man nicht: in NRW sollen noch vor ein paar Jahren für ein paar hundert Studienplätze die Mittel weggefallen sein, wenn ich mich richtig entsinne.
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



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  4. #4
    Diamanten Mitglied Avatar von Matzexc1
    Mitglied seit
    27.09.2006
    Ort
    Von Filoviren,Protonen und Schwerionen Teil 4.Die Arbeit wartet
    Semester:
    Fertig
    Beiträge
    2.417
    Nach der Wende wurde die medizinische Akademie Erfurt komplett aufgelöst. Gleichzeitig hat man in den 90ern und 200ern lieber Geld in neue Studiengänge gesteckt.
    Geduld ist eine Tugend.
    Aber warum dauert alles immer so lange?

    Und als alle Hoffnung verloren war,kam ein Licht von oben und eine Stimme sprach:
    "Fürchte dich nicht, denn es könnte schlimmer sein"
    Und siehe da es kam schlimmer.



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    19.12.2018
    Beiträge
    3
    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Der Löwenanteil der Studienplätze ist in der ersten Hälfte der 1990er Jahre gekürzt worden, in erster Linie zur Kostenersparnis. Man setzte (im Westen) in erster Linie auf die Anwerbung bzw. Übersiedlung von ÄrztInnen aus der damaligen DDR bzw. den damals funkelnagelneuen Bundesländern. Parallel ging ja noch der Eiserne Vorhang hoch, was auch noch mal einen Schwung Mediziner aus der ehem. UdSSR bescherte, wo man nicht viel Gehalt erwarten konnte. Dass diese Quelle auch mal versiegt, die Bevölkerung zunehmend überaltert, der Abbau von Studienplätzen bei gleicher Nachfrage zu einem exazerbierenden NC mit den daraus resultierenden Problemen führen würde, konnte man selbstverständlich nicht ahnen. Als I-Tüpfelchen gibt es noch kurzfristig drei Millionen neue Mitbürger mit teils erheblichen Behandlungsbedarf auf den politisch induzierten Ärztemangel drauf. Die Bildungsbranche hat übrigens genau das gleiche Problem.
    Wirklich daraus gelernt hat man nicht: in NRW sollen noch vor ein paar Jahren für ein paar hundert Studienplätze die Mittel weggefallen sein, wenn ich mich richtig entsinne.
    Auch 2020 hat sich dabei meiner Meinung nach nicht viel geändert. Studienplätze sind teilweise so selten wie Fische in einem Bach. Der Vergleich mag ein wenig daher geholt sein, aber im Endeffekt braucht es in der Politik neue Ansätze um mehr Studienplätze zuschaffen.



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