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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo!

    Kurz zu mir: Ich komme jetzt in das Halbjahr 12/2 (Rheinland-Pfalz), mache also nächstes Jahr mein Abitur.
    Meine Interessen liegen besonders im naturwissenschaftlichen Bereich, allerdings wurde ich sowohl durch diverse Forenbeiträge, als auch durch Bekannte von dem Vorhaben, Biochemie zu studieren, abgeschreckt.

    Grundsätzlich sehe ich mein späteres Berufsbild in der Wissenschaft, nicht in der Tätigkeit als Arzt.
    Ich habe allerdings auch über die Aussichten gelesen, die man mit diesem Berufswunsch hat, das klingt ja erst einmal nicht so berauschend. Daher habe ich nach Alternativen gesucht und relativ oft wird da das Medizinstudium genannt.
    Auf der Suche nach einer entsprechenden Facharztweiterbildung im eher naturwissenschaftlich-medizinischen Bereich bin ich relativ schnell auf den Facharzt für Biochemie und den Facharzt für Physiologie gestoßen. Leider findet man dazu nicht wirklich viele Informationen und hier im Forum scheint auch kaum jemand in diesen Bereichen tätig zu sein. Daher habe ich leider keine Vorstellung, wie das entsprechende Berufsbild da aussieht.

    Dieser Beitrag hat meine Aufmerksamkeit erweckt:

    https://www.medi-learn.de/foren/arch...p/t-78867.html

    Nun frage ich mich: Sieht es für vorklinische Fachärzte tatsächlich so gut aus?
    Diese Beschreibung käme meinem Berufswunsch ja tatsächlich sehr nahe, ich will mich allerdings nicht auf die Aussage eines einzigen Nutzers verlassen.

    Alternativ käme auch Pharmazie in Frage, wobei mir da als Plan B der Beruf des Arztes dann doch deutlich eher zusagt, als der des Apothekers.

    Auch habe ich über entsprechende MD/PhD-Programme gelesen, die eher für die Forschung qualifizieren, wie wahrscheinlich ist es denn, in so ein Programm reinzukommen?

    Vielen Dank im Voraus!

    LG Jonathan



  2. #2
    Diamanten Mitglied
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    In ein medizinisches PhD-Programm reinzukommen ist meiner Wahrnehmung nach nicht besonders schwer, da der Anteil der Medizinstudenten, der sich dafür interessiert, verschwindend gering ist. Selbst von denen, die mit Begeisterung eine experimentelle Doktorarbeit machen, will fast niemand so ein PhD-Programm absolvieren.

    Fächer wie Biochemie oder Physiologie sind wirklich winzig. 2017 gab es z.B. in ganz Deutschland nur 39 berufstätige Fachärzte für Biochemie - davon kein einziger unter 40 Keine Ahnung wie wahrscheinlich es ist, dort eine Stelle zu finden. In den klinisch-theoretischen Fächern hingegen (Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Pathologie, usw.) scheint es bei entsprechendem Interesse nicht besonders schwer zu sein eine Stelle zu finden.



  3. #3
    Göttingen Registrierter Benutzer
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    Wie stellst du dir denn deinen späteren Berufsalltag vor? Hast du schonmal Praktika absolviert?



  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    Zu den vorklinischen Fachärzten kann ich leider nichts beitragen, wusste gar nicht, dass es diese auch bspw. für Biochemie gibt...

    Was die PhD Programme angeht so kann ich auch bestätigen, dass die Nachfrage danach eher gering ist und wenn man darein möchte auch darein kommt. Häufig kommt man nach der Vorklinik im Rahmen einer Promotion mit einer Forschungsgruppe in Kontakt. Dann kommt es darauf an wie viel man forschen möchte. In meinem Jahrgang haben einige viel Zeit im Labor verbracht, mit Urlaubssemestern und auch Auslandsaufenthalten. Diese Kommilitonen hätten kein Problem an ein PhD Programm zu kommen. Ich denke, dass der Umschwung von Medizin in die Forschung kein Problem darstellt, ob die Arbeitsbedingungen da besser sind musst du beurteilen.

    Was ich noch bedenken würde ist, dass im Humanmedizinstudium relativ wenig Ausbildung auf die Verfahren im Labor und Forschungsarbeit an sich entfällt. Man lernt halt die Grundlagen von Biochemie, Physiologie, Biologie, ... aber immer sehr im Kontext zum Menschen und auf eher geringen Level. Ich denke, da werden die Naturwissenschaftler sicher mehr lernen.

    Mit dem Medizinstudium hälst du dir aber viele Möglichkeiten offen. Es gibt auch Professoren, die vornehmlich nur grundlagenwissenschaftlich arbeiten und sogar teilweise gar nicht mehr klinisch. Meistens dann durch Heisenberg Professur und co. gefördert. Also es gibt unglaublich viele Möglichkeiten. Vielleicht schaust du dir mal verschiedene Lebensläufe oder Abteilungen auf deren Internetseiten an.



  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von EVT Beitrag anzeigen
    Wie stellst du dir denn deinen späteren Berufsalltag vor? Hast du schonmal Praktika absolviert?
    Leider nicht. Werde ich auf jeden Fall vorher noch tun, habe ja glücklicherweise noch etwas Zeit dazu.
    Wie gesagt, ich bin grundsätzlich nicht komplett abgeneigt gegenüber dem Arztberuf.
    Mein Hauptinteresse gilt halt eher den Naturwissenschaften, daher würde ich natürlich lieber in der Wissenschaft tätig sein.
    Ist es überhaupt möglich, ein Praktikum an einem Institut oder in der universitären Forschung zu machen?



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