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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
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    Achte nicht so viel darauf was andere Leute sagen oder denken.
    Der NC ist, wie hier schon mehrfach erwähnt, ein Produkt aus Angebot und Nachfrage. Das Ergebnis ist halt, dass es vielen Leuten durch den NC nicht möglich ist Medizin zu studieren weil das Fach halt sehr beliebt ist und egal wie man es dreht oder wendet, der Großteil bleibt halt ohne Studienplatz - trotzdem sind sie pauschal nicht zu dumm dafür. (Abi ist sowieso viel eher ein Indikator für Fleiß und nicht für Intelligenz) Also mach dich bitte nicht verrückt! Wenn du im Studium bereit bist Zeit ins Lernen zu investieren wirst du es ganz sicher schaffen

    Mit 1,5-1,6 hast du doch auch hervorragende Chancen über TMS und HamNat. Ich selber habe 2,1 und studiere in Köln über den TMS, ist also alles möglich
    Und anstatt dir darüber jetzt schon Gedanken zu machen, konzentriere dich lieber darauf, nochmal Vollgas im Abi zu geben denn dann wird die Sache mit dem Studienplatz umso leichter



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  2. #12
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    Tja, sachlich gerechtfertigt ist er natürlich schon - wenn das Auswahlverfahren Verknappungsmanagement ist, und immer mehr Leute Abitur machen und das auch immer öfter sehr gut, ist es nur logisch.

    Fraglich ist auch nicht die Notenauswahl an sich. Aber sie hat gewissen Tücken. Sie stellt ein Kriterium dar, das für die allermeisten ein ganz bestimmtes Zeitfenster im Leben spiegelt. Da die eingeräumten Möglichkeiten, sich nach einer späteren Entwicklung noch anzupassen mit der Reform weitgehend abgeschafft werden, wird also diese ganz bestimmte Zeit der späten Teenagerjahre sehr determinierend.

    Im Sinne der Verknappung (immer mehr Abiturienten konkurrieren um zu wenige Plätze) ist das natürlich auch ein soziales Thema, denn sehr gute gymnasiale Ergebnisse korrelieren nicht nur mit Erfolg im Medizinstudium, sondern auch mit guten Bedingungen im Elternhaus, wie wir wissen. Ein Schelm könnte jetzt behaupten, dass die Neuregelung also auch zugunsten eines bestimmten Milieus ausgefallen ist.

    Aus der Betrachtung weitgehend raus fällt, dass manche Leute andere Wege hin zu ihrer Studierreife (ich meine nicht Hochschulreife) zurücklegen, dass gerade junge Männer im fraglichen Alter eher schlecht aufgestellt sind was brave Zielstrebigkeit angeht usw. Insofern spiegelt das Verfahren ein gewisses Menschen- und Lebensbild wieder. Angeblich muss man sofort wissen was man werden will, das auch schon in sehr jungen Jahren gnadenlos durchziehen und natürlich hat ein guter Arzt auch keine hinderlichen Faktoren oder Belastungen im jugendlichen Umfeld. Was gerade noch geht ist eine fachnahe Berufsausbildung, aber wehe Du warst Zimmermann oder beim Bund oder irgendwas nicht medizinisch zielstrebiges.

    Dazu kommt noch die Nichtvergleichbarkeit der Noten, sowohl zwischen den Bundesländern aber teils auch zwischen den Jahrgängen. Ich will nicht die Leistungs- und Lernfähigkeit heutiger Top-Abiturienten Kleinreden, aber es war tatsächlich mal ganz gewaltig viel schwerer, eine 1 vor dem Komma zu bekommen. Das war richtig selten, und ungebildeter waren die Leute nicht (wenn es Unterschiede geben sollte, dann eher umgekehrt).

    Mich stört also weniger der NC als das Menschenbild und die wirklich brechreizerzeugende Enge im Denken derer, die diese Verfahren gestalten dürfen.



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  3. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von Mera1412
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    Lol.
    Ich so:
    >Migrantenhintergrund
    > schlecht in Englisch gewesen
    > 2,0 Abi
    > in HH mit Ham-NAT gleich in Medizin reingekommen
    > in den ersten beiden Jahren zu den besten 10% gehört.
    > in nahezu Regelstudienzeit abgeschlossen (Ehrenrunde im mündlichen Physikum )

    Lass dich nicht unterkriegen. Versuch das beste Abi zu schaffen wie geht, besonders in deinen schwächeren Fächern reinhauen.

    Ich dachte erst, ich lese einen alten Beitrag von mir - der Text hätte exakt von mir so kommen können



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  4. #14
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    Zitat Zitat von Spark Beitrag anzeigen
    Da die eingeräumten Möglichkeiten, sich nach einer späteren Entwicklung noch anzupassen mit der Reform weitgehend abgeschafft werden, wird also diese ganz bestimmte Zeit der späten Teenagerjahre sehr determinierend.

    (...)

    Aus der Betrachtung weitgehend raus fällt, dass manche Leute andere Wege hin zu ihrer Studierreife (ich meine nicht Hochschulreife) zurücklegen, dass gerade junge Männer im fraglichen Alter eher schlecht aufgestellt sind was brave Zielstrebigkeit angeht usw. Insofern spiegelt das Verfahren ein gewisses Menschen- und Lebensbild wieder. Angeblich muss man sofort wissen was man werden will, das auch schon in sehr jungen Jahren gnadenlos durchziehen und natürlich hat ein guter Arzt auch keine hinderlichen Faktoren oder Belastungen im jugendlichen Umfeld. Was gerade noch geht ist eine fachnahe Berufsausbildung, aber wehe Du warst Zimmermann oder beim Bund oder irgendwas nicht medizinisch zielstrebiges.
    Das ist doch eine sehr reduktionistische Sichtweise. Man kann sich an Privatunis bewerben, man kann sich in Österreich bewerben, man kann sich in Osteuropa bewerben - so viele Möglichkeiten wie heute hatte man als deutscher Medizininteressent noch nie.

    Zitat Zitat von Spark Beitrag anzeigen
    Im Sinne der Verknappung (immer mehr Abiturienten konkurrieren um zu wenige Plätze) ist das natürlich auch ein soziales Thema, denn sehr gute gymnasiale Ergebnisse korrelieren nicht nur mit Erfolg im Medizinstudium, sondern auch mit guten Bedingungen im Elternhaus, wie wir wissen. Ein Schelm könnte jetzt behaupten, dass die Neuregelung also auch zugunsten eines bestimmten Milieus ausgefallen ist.
    Ein gutes soziales Umfeld erhöht die Wahrscheinlichkeit für Erfolg. So what - das ist mit 30, 40, 50 nicht anders.

    Zitat Zitat von Spark Beitrag anzeigen
    Dazu kommt noch die Nichtvergleichbarkeit der Noten, sowohl zwischen den Bundesländern aber teils auch zwischen den Jahrgängen. Ich will nicht die Leistungs- und Lernfähigkeit heutiger Top-Abiturienten Kleinreden, aber es war tatsächlich mal ganz gewaltig viel schwerer, eine 1 vor dem Komma zu bekommen. Das war richtig selten, und ungebildeter waren die Leute nicht (wenn es Unterschiede geben sollte, dann eher umgekehrt).
    Die Noteninflation ist ja irrelevant - wenn es x Studienplätze gibt, bekommen die besten x Bewerber einen Platz. Ob der Grenzwert jetzt bei 1,8 liegt oder, dank Noteninflation, bei 1,3, ändert ja nichts daran wer die Plätze bekommt.

    Und die Unterschiede zwischen den Bundesländern werden ja ab dem SS 2020 mit Hilfe des Prozentrangverfahrens berücksichtigt.



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  5. #15
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    26.04.2018
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    Nur noch als kleiner Tipp zum Thema Englischkenntnisse verbessern: Hast du schon mal einen Austausch gemacht? In einem Land, wo man Englisch spricht, kann man meiner Meinung und Erfahrung nach wesentlich schneller seine Sprachkenntnisse verbessern.
    Gut, jetzt in der 12. ist wahrscheinlich nicht mehr viel Zeit, aber vielleicht in den Winterferien oder Osterferien oder so...



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