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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    The Cake is a Lie Avatar von Kackbratze
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    Naja, ich glaube nicht, dass mein Konkurrenzdenken jemals verschwinden wird. Ich nehm an das gehört noch zu den größten Problemen die ich in der Medizin wohl haben würde
    Bist schon n Guter.

    Wenn Du den Thread korrekt gelesen hättest, wäre dir diese Textzeile aufgefallen:

    Wenn dann ein Praktikum wo du wirklich bei Ärzten mitläufst und dich mit ihnen austauschen kannst.
    Und nochmal zu deiner Affinität zu amerikanischen Serien:

    ich wäre gern Assistenzarzt in einer wirklich großen Anstalt - hört sich vielleicht komisch an- aber ich stehe auf Konkurrenz. Ich möchte nicht in einer kleinen Klinik / Krankenhaus sein,als einziger Assistenzarzt meiner Abteilung und einfach nur lernen. Ich will mit mehreren Assis ausgebildet werden- mit viel Konkurrenz aber auch vielen Möglichkeiten zu zeigen wie gut ich bin. So wie das typischerweise in Amerikanischen Serien gezeigt wird.
    Warum studierst Du dann nicht in Amerika? Dann kannst Du gleich im Sacred Heart, Chicago Hope oder im PPTH anfangen. Da werden auch mal mehrere Assistenzärzte eingestellt, nicht bloss ein Arzt, wie in Deutschland.

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  2. #12
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    Zitat Zitat von eqrqtowz Beitrag anzeigen
    Naja, ich glaube nicht, dass mein Konkurrenzdenken jemals verschwinden wird. Ich nehm an das gehört noch zu den größten Problemen die ich in der Medizin wohl haben würde.
    Mach du mal schön dein Pflegepraktikum und steh in Konkurrenz mit anderen Pflegepraktikanten und Bufdis wer effektiv mehr Ärsche pro Minute sauber wischen kann.
    Apropos Ehrgeiz: mit deinem unterdurchschnittlichen NC kannst du dir die beliebten Standorte ohne zusätzliche Wartezeit abschminken. Da wird dein toller Konkurrenzkampf ja direkt einen heftigen Rücksetzer erleiden.



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  3. #13
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    Am liebsten wär ich ja nach Heidelberg [...] ich wäre gern Assistenzarzt in einer wirklich großen Anstalt - hört sich vielleicht komisch an- aber ich stehe auf Konkurrenz. Ich möchte nicht in einer kleinen Klinik / Krankenhaus sein,als einziger Assistenzarzt meiner Abteilung und einfach nur lernen. Ich will mit mehreren Assis ausgebildet werden- mit viel Konkurrenz aber auch vielen Möglichkeiten zu zeigen wie gut ich bin. [...] Naja, ich glaube nicht, dass mein Konkurrenzdenken jemals verschwinden wird.
    Nachdem man auch an einer kleinen Klinik als einziger Assi zeigen kann, wie gut man ist, geht es im Einklang mit dem Konkurrenzdenken wahrscheinlich eher darum zu zeigen, dass man besser ist als andere. In diesem Sinne vielleicht mal paar präventive Worte:

    Es ist sicher schön, eine hohe Meinung von sich selbst zu haben, jedoch könnte es für dich problematisch werden, wenn du - je nach Studienfach - jetzt im Sommersemester beim fachfremden "Probestudieren" bzw. spätestens im Wintersemester plötzlich nicht mehr wie in der Schule mit teils unmotivierten Leistungsverweigerern zusammensitzt, sondern sich um dich herum nur noch Leute befinden, die mindestens genauso leistungsorientiert sind wie du; andernfalls hätten sie keinen Studienplatz bekommen und mindestens 20% werden zwecks Abiturbestenquote ein besseres Abiturzeugnis sowie oftmals keinerlei sinnfreie Lücken à la "daheim rumhocken" im Lebenslauf aufweisen, just sayin'.

    Eine weniger großspurige Einschätzung der eigenen Person könnte hier vielleicht manchen Rückschlag fürs eigene Ego und anschließende Sinnkrisen verhindern. Habe vor Medizin auch erst etwas anderes studiert und die ersten Worte des Universitätsrektor bei der feierlichen Einführung waren: "Sie alle gehören zum besten Drittel ihres Jahrgangs. Stellen Sie sich darauf ein, die nächsten drei Jahre auch mal zum mittleren oder gar unteren Drittel zu gehören.". Wenngleich man bei Medizin im Gros der Fälle vermutlich von mehr als "nur" dem besten Drittel eines Jahrgangs ausgehen kann, trifft der zweite Satz jedoch genauso zu wie bei allen anderen Studienfächern, sodass der Fall in die gefühlte Mittelmäßigkeit potenziell noch mehr schmerzt.

    Also vielleicht erstmal kleinere Brötchen backen, die Zeit sinnvoll überbrücken (bspw. FSJ/Pflegepraktikum statt irgendwas für paar Monate alibimäßig zu studieren, das dich ohnehin überhaupt nicht interessiert), es auf sich zukommen lassen und vor allem offen bleiben, statt mit Scheuklappen dem Fantasiebild des universitär-chirurgischen Chefarztlieblings amerikanischen TV-Typus entgegen zu stolpern.



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