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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Habt ihr anfechtbare Fragen im Physikum 2019 gefunden?



  2. #2
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    Gruppe B Frage 23: zur Broca-aphasie.

    Ich lasse es gerade von einer klinischen Sprechwissenschaftlerin prüfen.
    Das absolute Leitsymptom der Broca-aphasie ist "Wortfindungsstörungen". Das ist hier nicht gelistet. Aus diesem Grund kann es sein, dass das a) "amnestische Aphasie" auch korrekt ist, da es klinisch oft als abgeschwächte Form der Brocaaphasie angesehen wird.
    Desweiteren könnten diese Symptome auch auf eine Sprech-Apraxie zutreffen. Dies ist aber hier nicht als Antwort gegeben, aber vielleicht aufgrund des fehlenden Leitsymptoms nicht auszuschließen und deshalb "irreführend".
    Wenn ich genaueres weiß und im besten Fall einen Literaturnachweis habe, schreibe ich euch (und vor allem dem IMPP).



  3. #3
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    Tag 2, A39, B79 - Rotes Knochenmark

    Laut medilearn Dozenten ist E „in der Markhöhle des Femur“ korrekt.

    Gerade nochmal in der Dualen Reihe kontrolliert. Das histologische Präparat ist eindeutig rotes Knochenmark, was man an den Erythroblasten und Erythrozyten erkennen kann. Auf Amboss findet sich das exakt gleiche Bild. Hämatopoese findet beim Erwachsenen vornehmlich im roten Knochenmark von platten Knochen des Rumpfes (Sternum, Wirbel, Becken) und den Epiphysen der Röhrenknochen, also auch im (proximalen) Femur, statt. Die Markhöhle enthält hingegen gelbes (!) Knochenmark, in dem keine Hämatopoese sondern Fettspeicherung stattfindet! Somit kann meiner Meinung nach nur Antwort B „Sternum“ richtig sein.



  4. #4
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    Gruppe A 158; B 48

    (meine literarische Quelle als Link ist unten)

    Hier spaltet sich auch die Dozenten und Studentenmeinung (zw. Antwort A und D),
    aber aus gutem Grund, denn additives (A) und lineares (B) Schlussfolgern sind nicht eindeutig voneinander abgrenzbar bzw. werden in der Praxis oft in Kombination angewandt (s.Quelle)!

    Das lineare Schlussfolgern ist so definiert, dass der Arzt nicht alle Infos auf einmal sammelt, sondern zwischendurch immer neue Richtungen einschlägt. Das macht er schrittweise, wie es in der Aufgabe auch formuliert wurde.

    Gleichzeitig definiert sich das additive Schlussfolgern durch eine Sammlung von möglichst vielen Daten, auch Daten die vielleicht nicht so wichtig sind, damit sich der Arzt einen Überblick uber den Patienten verschafft.
    Davon abgesehen, dass wir als "Vorkliniker" fachlich nicht einordnen können, was wichtige und unwichtige Datenerhebungen bei Untersuchungen sind, macht das der Arzt hier doch aber durch die vielen Unteruchungen und die Befragung nach dem aktuellen psychischen Zustandam am Ende.
    Additiv bedeutet definitionsgemäß aber auch eine Verknüpfung und Summierung der Daten.
    Rational gesehen muss das hier auch gegeben sein, sonst würde der Arzt doch gar nicht seiner ärztlichen Pflicht nachgehen.

    Deshalb bin ich der Meinung, dass beide Meinungen zutreffen!,(,oder nicht?)

    Quelle:

    "Medizinische Psychologie und Soziologie
    von Hermann Faller, Hermann Lang" unter folgendem Link:

    https://books.google.de/books?id=6sd...olgern&f=false



  5. #5
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    Gruppe B: Frage 23

    Hey!
    Ich bin auch studierte klinische Sprechwissenschaftlerin und hatte gestern sofort denselben Gedanken. Allerdings etwas anders, als du es hier erklärt hast. Es gab ja durchaus die Antwort Apraxie als Möglichkeit und ich bin der Meinung, dass sich die benannten Symptome nicht eindeutig einer Broca-Aphasie oder einer Apraxie zuordnen lassen. Ein Broca-Aphasiker zeigt keine Sprechanstrengung, die dort aber angegeben war. Das wäre ein Symptom der Apraxie. Die andere Symptome gehören zur Aphasie. Ich halte die Frage demnach auch für uneindeutig und anfechtbar.



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