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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Die Expertenmeinung besagt es wäre ein Vorhofflimmern; es handelt sich hierbei jedoch (zumindest zu Beginn des EKGs) ganz eindeutig um eine AVNRT ohne erkennbare P-Wellen und schmalen QRS-Komplexen.



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  2. #2
    Unregistriert
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    Sieht man da nicht P-Wellen in dem langsameren Teil insbesondere in V2? Würde für mich besser passen zu einer AVNRT, die zwischendurch für 3 Schläge sistiert ist. Außerdem müsste man ja bei Frage 103 dann zunächst Vorhofthromben ausschließen, bevor man eine Kardioversion durchführt.



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  3. #3
    Unregistriert
    Guest
    Meiner Meinung nach mehrere Gründe, wieso es kein VHF sein kann, bzw. ein AVNRT sein müsste:

    1. Habe ich meinen Bruder (Arzt, Innere) gefragt, der das EKG mit seinem Oberarzt (Innere, Kardiologie) angeschaut hat und beide sind (nach langem überlegen) zu dem Schluss gekommen, dass es AVNRT sein müsste.

    2. Die Frage 103 (A) bezieht sich auf die Therapie des Rhythmus. Eine Kardioversion ist hier allerdings nicht berechtigt, da die Rhythmusstörung bereits seit 6 Wochen vorliegt. Eine Kardioversion ist also nicht möglich ohne davor einen Thrombus mittels TEE auszuschliessen.

    3. Der Rhythmus hat eine Frequenz von ca. 200/min. Ein VHF mit einer Kammerfrequenz würde bei einer Vorhoffrequenz bei über 400/min vorliegen, sehr unwahrscheinlich.

    4. Der Rhythmus konvertiert ab 2/3 des Streifens in einen Sinusrhythmus mit P-Wellen. Auch sehr untypisch für ein Vorhofflimmern, weil es nach dem kurzen Teil wieder in den anderen tachykarden Rhythmus springt.

    Übrigens meinten sowohl mein Bruder, als auch der Oberarzt, dass dieses EKG unglaublich schwer ist, zumal die Extremitätenableitungen fehlen und nur ein schmaler Streifen zur Verfügung gestellt worden ist.



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  4. #4
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    Das sind T-Wellen als Ausdruck der Erregungsrückbildung. Eine P-Welle tritt erst am Ende des EKGs auf und könnte hier auf ein Sistieren der Tachykardie hindeuten. Außerdem fehlt fast durchgängig die Arrhythmie...



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  5. #5
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    Also das EKG ist überhaupt nicht arrhytmisch, QRS kommt immer regelmäßig, zu Beginn eher schnell, zum Schluss etwas langsamer aber immer regelmäßig. Für mich war das auch ganz klar AVNRT. Aber der Falltext passt da halt gar nicht dazu, der spricht schon mega für VHF...leider...Kardioversion finde ich auch anfechtbar wegen fehlendem Tromben Ausschluss.



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