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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Tach,

    kann mir einer erklären wieso hier A richtig sein soll? Uns wurde immer beigebracht, dass Meningeome eine äußerst gute Prognose haben und meist komplett reseziert werden können. Wieso ist hier nicht C richtig? Bei Amboss steht auch nichts von Schwangerschaft und bHCG. Höre davon zum ersten mal leider.

    Hat jemand eine Idee?



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  2. #2
    Diamanten Mitglied
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    Hör ich auch zum ersten Mal. Aber ich fürchte die Begründung "steht nicht bei Amboss" wird nicht uns nicht weiterhelfen. Und glaub da stand auch "am ehesten" drin, oder?
    Richtig gemeine Frage.



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  3. #3
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    Also im Leitwerk der Neurochirurgie im angloamerikanischen Raum "Greenberg - Handbook of Neurosurgery" steht folgendes zum Meningeom auf S. 690

    "most (but not all) are cured if completely removed, which is not always possible"

    Von einem Einfluss der Schwangerschaft auf das Meningeom wird im Greenberg kein Wort erwähnt, jedoch steht zur Therapie (S. 696)
    "Surgery is the treatment of choice for symptomatic meningiomas. Incidental meningiomas with no
    brain edema or those presenting only with seizures that are easily controlled medically may be managed
    expectantly with serial imaging as meningiomas tend to grow slowly, and some may “burn
    out” and cease growing (p.695).
    Radiation therapy is considered for patients who are not surgical candidates, for some deep inaccessible
    tumors, for multiply recurrent meningiomas or for atypical or malignant meningiomas
    either after initial subtotal resection or after first recurrence."

    Von daher würde ich immernoch davon ausgehen, dass Anwort C richtig ist



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  4. #4
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    Zur Prognose steht im Greenberg: (S. 698)

    "5 year survival for patients with meningioma36: 91.3%. Recurrence
    The extent of surgical tumor removal is the most important factor in the prevention of recurrence."



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  5. #5
    Julia240293
    Guest
    Hey, habe auch den Fehler gemacht und dazu folgendes gefunden: Eine chirurgische Totalresektion von Meningeomen im Be-reich der Schädelbasis und vor allem im Bereich der Sinuscavernosi ist aufgrund der Nahebeziehungen zu neurovasku-lären Strukturen ohne signifikante Morbidität (bis zu 26 %)kaum erreichbar [4]. Meningeome im Bereich des Sinus ca-vernosus umwachsen häufig die Arteria carotis interna, an-grenzende okulomotorische Nerven, den N. opticus im Opti-kuskanal, verlagern bei größeren Tumoren das Chiasma opti-cum und die Hypophyse. Die Tumorrezidivrate liegt selbst beimakroskopischer Totalresektion bei 18–25 %. Radiotherapienach subtotaler Tumorentfernung bzw. bei atypischen undmalignen Meningeomen verringert die Inzidenz der Rezidiv-entstehung [2]. (https://www.kup.at/kup/pdf/10974.pdf)

    Und zu A: Ein Einfluss hormonaler Faktoren (v. a. der Geschlechtshormone) wird kontrovers diskutiert. Die Bevorzugung des weiblichen Geschlechts oder/und die bisweilen beobachtete Wachstumsbeschleunigung während der Schwangerschaft weisen eher darauf hin. Auch eine zuvor durchgeführte Bestrahlung scheint die spätere Entstehung von Meningeomen zu begünstigen. (https://www.nf2.de/index.php/meningeom)

    Daher befürchte ich, dass das IMPP hier doch korrekt formuliert hat. Hatte im Examen gehofft, dass falls C nicht stimmt, man es anfechten könnte, da es ja recht allgemein formuliert war.



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