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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo Leute, ich bins schon wieder...

    Und zwar wollte ich die Internisten/bald-irgendwann-Internisten fragen: habt ihr während eurer FA-Weiterbildung eine Funktionsausbildung bekommen?

    Ich hab keine bekommen. Es hieß immer wenn ihr Zeit habt könnt ihr ja runter kommen aber das war meistens nicht möglich, strukturierte Rotationen gab es nicht (in 2 Häusern), die meisten wurden tatsächlich erst ausgebildet, nachdem sie den FA gemacht haben, und zwar, wenn abzusehen war, dass sie OÄ werden würden (manchmal sogar danach, in den ersten Monaten wo sie OÄ geworden sind). Ich war selbst in der Gastro, aber in der Kardio war es auch nicht besser, in der Nephro konnte auch kein Assistent Nieren punktieren oder Demers legen oder so. Eigentlich ist das so ja nicht gedacht...

    Jedenfalls habe ich jetzt den allgemeinen Internisten gemacht, weil ich mir einbilde, doch noch eine allgemein internistische Ausbildung bekommen zu haben, und wollte mich mal spezialisieren... Und stehe wieder vor dem selben Problem (mittlerweile 3. Haus...). Ich kenne eine Kollegin, die in einem kleinen Haus an einem kleinen Ort gearbeitet hatte und aus Verzweiflung darüber, am A der Welt zu wohnen, gewechselt war. Die konnte mehr an Endoskopie als manch einer der angehenden OÄ in meinem alten Haus und behauptet mittlerweile, man muss einfach zum Ende der Welt, um ausgebildet zu werden, in der Nähe von Großstädten kann man es vergessen.

    Seht ihr das auch so?

    Im Moment möchte ich die Klinik schon in der Probezeit wechseln weil ich absolut keine Möglichkeit sehe, dass ich jemals ausgebildet werde (werde hier sicherlich nie OÄ werden und hab noch keinen nicht OA gesehen in den letzten 3 Monaten, der die komplette Funktionsausbildung bekommen hat, egal wie lange er/sie schon hier ist), aber ist es "woanders auch nicht besser"? Vielleicht sollte ich es einfach aufgeben... Auf jeden Fall möchte ich nicht einen Spezialisten machen und dann mich woanders bewerben mit "ö ich kann nichts aber ich hab das Papier"...



  2. #2
    Feddich ;)
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    Die Erfüllung des Weiterbildungskataloges ist dein Anspruch, Punkt. Du bist billiger als ein Facharzt, weil du langsamer bist und ausgebildet werden musst. Wenn man nicht weiterbildet, muss man halt Fachärzte zum entsprechenden Gehalt einstellen.

    Natürlich ist es möglich, entsprechende Rotationen einzuplanen. Schlimm finde ich, wenn Dinge bescheinigt werden, die nicht im Ansatz beherrscht werden. Wenn die Fachärztin für Innere Medizin mir bei der Notfallversorgung erzählt, dass sie "gar kein Sono" kann, ist wohl mächtig was schief gelaufen.



  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Wenn ich hier so - völlig unabhängig von der Fachrichtung - die Erfahrungsberichte lese und mich in den Teams umhören, wundere ich mich immer mehr, dass es überhaupt Ärzte gibt, die irgendwie praktisch intervenieren können. Komme gerade von einer Hospitation in der Urologie, in der mir ein WBA im fünften Jahr begegnet ist, der auf die Assistenz von vielleicht drei, vier offenen OPs kommt.

    Ist das ein neues Problem? Oder sind diejengen, die all diese Eingriffe vornehmen einfach alle über 40?



  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von freak1
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    Ist in der Radiologie letztlich ähnlich, hier ist die Angio meistens der Engpass.



  5. #5
    Feddich ;)
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    Der Arbeitsmarkt ist in den meisten Fachrichtungen arbeitnehmerfreundlich und man kann sich auch recht gut vor Arbeitsbeginn informieren. Die Weiterbildung ist in einem Weiterbildungsvertrag ein Rechtsanspruch und keine freiwillige Leistung.

    Mir hat ein internistischer Chefarzt völlig ungeniert berichtet, dass er allen Bewerbern immer erzählt, dass sie selbstverständlich in die Funktion rotieren, dass er das aber grundsätzlich nicht macht, weil es ohne Weiterbildung eben schneller geht. Er verstand gar nicht, warum ich das schlecht finde. Wenn solche Chefs noch Assistenten finden, sind wir halt selbst Schuld.



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