teaser bild
Seite 5 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 25 von 29
Forensuche

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    Falsch abgebogen...
    Registriert seit
    27.04.2012
    Ort
    Kruppstahl und Beton
    Semester:
    durch.
    Beiträge
    3.577
    Ob und wie dir die Ausbildung zu einen Studienplatz verhilft, lässt sich aktuell schwer voraussagen. Nach den aktuell geltenden Kriterien würde es nichts bringen.
    Wie es ab nächstem Jahr aussieht, wir sich zeigen.

    Ehrliche Meinung: lass es sein. Du hast kein Bock auf die Ausbildung, willst sie eigentlich nicht machen. Du nimmst einer andere Person den Ausbildungsplatz weg und wenn man von vorne herein eigentlich keine Ausbildung machen will, wird auch jeder Tag der Ausbildung ätzend sein. Ich habe seit Jahren mit Leuten zutun, die mit „ich mach das nur weil mir nichts anderes einfällt und will eigentlich lieber Medizin studieren“ ihre Zeit absitzen und keinerlei Interesse und Engagement zeigen. Die machen sich, den Kollegen, den Patienten und dem Arbeitgeber nur das Leben schwer, keiner hat was davon und auf allen Seiten herrscht nur Frust.

    Heißt nicht, dass Ausbildungen vor dem Studium grundsätzlich sinnlos sind. Man kann davon fachlich, menschlich und finanziell extrem profitieren aber das alles unter der Vorraussetzungen, dass man eine gewisse Motivation und Interesse am Beruf mitbringt und nicht nur genervt Zeit absitzt weils einen eigentlich nur nervt und nicht interessiert.

    Bei dir liest sich das wie eine klassische „ich muss das jetzt machen“ Übersprungshandlung ohne Sinn und Verstand. Das kann nur schief gehen.
    An deiner Stelle würde ich ein FSJ/BFD/Auslandsjahr whatever machen und mir in dieser Zeit gut überlegen, was deine Optionen sind, wie sie sich umsetzen lassen und was du wirklich realistisch machen willst, wenn du keine Studienplatz bekommst. Idealerweise kombiniert mit ein paar Praktika/Hospitationen in potentiellen Ausbildungsberufen.



  2. #22
    Diamanten Mitglied
    Registriert seit
    04.08.2012
    Semester:
    Fertig!
    Beiträge
    7.496
    Ich halte die Ausbildung ebenfalls für keine gute Idee. V.a., weil sie dir vermutlich ohnehin nicht genug Bonus bringen wird. Mit einem Abi von 2,2 hättest du in Mannheim z.B. 118-119 TMS-Punkte gebraucht, das entspricht dem 96.-97. Perzentil. Selbst mit vollem Ausbildungsbonus hättest du immer noch 116-117 TMS-Punkte gebraucht (95.-96. Perzentil). Die anderen Aspekte (Beruf interessiert dich nicht, du nimmst wem anderen den Platz weg, usw.) kommen dann noch hinzu.

    Ich würde mich deshalb gedanklich eher auf Österreich konzentrieren (denn selbst in Innsbruck hat zuletzt das 96. Perzentil gereicht, ganz ohne drei Jahre mit einer Ausbildung zu verschwenden, in Graz und Linz sogar das 92. Perzentil). Österreich ist für dich also die weniger unwahrscheinliche Option.

    Da zwischen TMS und MedAT-H knapp zwei Monate Zeit sind, solltest du aber relativ problemlos an beiden Tests teilnehmen können. Dann kannst du den TMS als Testlauf für den MedAT-H betrachten.

    Außerdem solltest du dir nochmal gründlich überlegen, ob nicht doch Zahnmedizin eine gangbare Alternative für dich wäre - da kämst du in Deutschland eher rein, und in Österreich gibt es wie bereits erwähnt keine Quotenregelung mehr, d.h. du hättest keinerlei Nachteil durch deine DN und keinerlei Nachteil durch deine Herkunft. Solltest du also auf jeden Fall ein paar Hospitationen/Praktika machen.

    Parallel dazu solltest du dir auch überlegen, ob ein Studium in Rumänien finanziell nicht doch machbar wäre - das wäre gewissermaßen der einfachste Weg.

    FSJ o.ä. halte ich ebenfalls für keine gute Idee, da es dir finanziell fast nichts bringt und dir wertvolle Zeit für die Testvorbereitung raubt.



  3. #23
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    17.05.2019
    Beiträge
    19
    Okay, danke euch. ^-^

    Die Ausbildung, die ich machen würde, interessiert mich lustigerweise, weil ich auch überlegt habe, in die Labormedizin zu gehen. Ich dürfte die Ausbildung auch verkürzen. Sie suchen noch spontan einfach wen. Obwohl das Angebot echt gut ist, bin ich trotz allem unsicher, ob es sich tatsächlich lohnt. Trotz des guten Angebotes bin ich halt sicher, dass ich in dem Beruf nicht arbeiten werde.

    Ich bin vollkommen verzweifelt. Ich habe mir einfach zu viel Druck gemacht & das, was ich eigentlich konnte, in den Hintergrund rücken lassen. Es sind Leute besser im Abi, die Jahre viel schlechter als ich waren. Im letzten Zeugnis hatte ich trotz allem irgendwie auch noch 1.5. Aber niemanden interessiert das. Prüfungsangst auf höchstem Niveau. Ich muss das definitiv angehen.

    Ich stehe unter wahnsinnigem Druck & hab 1-2 Tage, um mich endgültig zu entscheiden. Ich habe einfach alles noch verbockt. Trotz allem müsste ich mich sehr gut vorbereiten. Wenn ich parallel was anderes mache, geht es schlechter. Aber Monate zu Hause sitzen & für die Tests lernen, wird mich auch verrückt machen.

    Ich freue mich für jeden, der verdient seinen Studiumplatz bekommen hat. Man hat sich das oft hart erarbeitet. Ich irgendwie nicht - zumindest noch nicht.

    Ich habe nach anderen Alternativen gesucht, aber selbst mit Beratung passt das Medizinstudium am besten.

    Den Fehler, den ich gemacht habe, ist einfach geglaubt zu haben, dass ich 1.7/1.8 noch schaffe. Man sollte sich definitiv immer einen Plan B überlegen! Man weiß nie, was passiert und welche Umstände du hast. (Für die Leute, die einfach still mitlesen...)

    Danke für eure Hilfe. ^-^



  4. #24
    Diamanten Mitglied
    Registriert seit
    04.08.2012
    Semester:
    Fertig!
    Beiträge
    7.496
    Naja, realistisch betrachtet ist der Druck gar nicht so groß, wie er dir im Moment vorkommt. Irgendeine Ausbildung, die dir gefällt, würdest du auch nächstes Jahr wieder finden. Außerdem kann man eine angefangene Ausbildung oder ein angefangenes FSJ ja auch wieder abbrechen. Und ob du mit 25, mit 27 oder mit 30 mit dem Medizinstudium fertig bist, ist realistisch betrachtet auch egal. Klar, finanziell gesehen ist es besser, möglichst rasch fertig zu sein, aber an deinem Leben insgesamt ändert das nur wenig.

    Also am besten mal tiiief durchatmen und sich nicht ganz so sehr stressen lassen. Und die Vergangenheit kannst du sowieso nicht mehr ändern - bringt also nichts, deine Abinote zu beklagen und den anderen ihre besseren Noten zu neiden. Ist halt so.

    Wenn das Medizinstudium wirklich das ist, was du machen willst, wirst du früher oder später schon einen Weg finden, der für dich möglich ist.



  5. #25
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    17.05.2019
    Beiträge
    19
    Danke.



Seite 5 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte

MEDI-LEARN bei Facebook

Die Webseite von MEDI-LEARN wird unterstützt von

     © MEDI-LEARN, Dorfstraße 57, 24107 Ottendorf 1996-2019