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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
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    Mir hat folgende Erkenntnis ganz gut geholfen, wenn ich an der Sinnigkeit meiner Lehre zweifle:
    Es gibt so Tage, da lernt man richtig viel. Die sind super und da macht Weiterbildung auch richtig viel Spaß.
    Es gibt aber auch so Tage, da schrubbt man nur das OP-Programm runter (ggf. lernen da auch andere mehr dazu als man selbst). Die gibt es auch; immerhin wird man dafür bezahlt.

    Es ist durchaus nicht verkehrt, einen Überblick darüber zu behalten, was man zu welchem Zeitpunkt am besten schon grob können und kennen sollte. Wenn man nach einem Jahr immer noch nicht sicher Larynxmasken einlegen kann, ist das was anderes als wenn man bis dato noch nicht sattelfest mit ASA 4-Patienten bei erweiterten Hemihepatektomien ist. Dafür sind Vergleiche mit Kollegen ganz hilfreich.

    Habt ihr sowas wie Halbjahresgespräche mit Oberärzten? Also eine strukturierte Evaluation deiner theoretischen und praktischen Fertigkeiten?
    I can't fix stupid but I can sedate it.



  2. #7
    The Cake is a Lie Avatar von Kackbratze
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    Man kann kompetitiv in der Anästhesie arbeiten?!?



  3. #8
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    Hallo bmfbagels,

    "abschalten" kannst du diese Gedanken und vor allem die damit verbundenen Gefühle nicht. Jedoch musst und solltest du sie nicht einfach akzeptieren, zumal sie dich erheblich zu stören scheinen und höchstwahrscheinlich auch in anderen Lebensbereichen auftreten, wenn du ehrlich zu dir bist.
    Zu "analysieren", wo sie herkommen, könnte zwar Erkenntnisse bringen, jedoch in der Regel keine Lösung des Problems, also des "Leidenszustandes". Die erreicht man am besten in psychodynamischer Therapie bzw. Selbsterfahrung (ja, gibt es auch für Nicht-Psychotherapeuten, und ist nicht mit Coaching zu verwechseln).

    Bei Fragen gerne PN
    Gruß, rafiki



  4. #9
    The Cake is a Lie Avatar von Kackbratze
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    Man kann auch einfach akzeptieren, dass das Leben nicht nur aus Kampf und Krieg besteht und bei der Arbeit Sympathien und VitaminB an manchen Stellen entscheidender als blosses Können sind. Ein schmerzhafter Prozess, aber man schafft das auch ohne professionelles Training.



  5. #10
    Stayin' alive Avatar von MissGarfield83
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    Zitat Zitat von Kackbratze Beitrag anzeigen
    Man kann kompetitiv in der Anästhesie arbeiten?!?
    Leider ja. Wer welche Rotation bekommt oder welchen Special Eingriff ... darüber entscheidet halt doch zu einem gewissen Maß wer auf sich aufmerksam macht und mit den oberen gut kann. Ist teilweise wie in der Chirurgie... Es sei denn es ist ein kleines Haus wo dann aber durch den oft anzutreffenden Personalmangel andere Dinge in den Vordergrund treten ( Zeit für teaching etc.)

    Ich freu mich schon wenn mir was zugetraut wird und ich das machen darf was ich will. Und auch ich bin enttäuscht wenn ich in dem (vermeintlichen) Anfängersaal lande. Es kratzt schon am Ego wenn andere vermeintlich vorgezogen werden. Nur hat auch ein ruhiger Tag seine Vorzüge.



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