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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Wieso sollte man externe Schichten/Nebentätigkeiten beim Hauptarbeitgeber nachtragen müssen? Da wäre der Märchenstunde doch Tür und Tor geöffnet.
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  2. #12
    Diffeldoffel Avatar von tarumo
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    Zitat Zitat von Feuerblick Beitrag anzeigen
    Wieso sollte man externe Schichten/Nebentätigkeiten beim Hauptarbeitgeber nachtragen müssen? Da wäre der Märchenstunde doch Tür und Tor geöffnet.
    Momentan ist es ja im Gesundheitswesen ziemlich wurscht, ich kann mir jedoch vorstellen, daß, z.B. je nachdem wie die neuen Tarifverträge oder Urteile umgesetzt werden, hier zukünftig genauer hingesehen wird. Auch bei solchen Dingen wie bei der tödlich verungückten Helios-Ärztin wird man nachforschen, was man denn an den freien Tagen so getrieben hat...
    Je nachdem, was es für eine Tätigkeit ist, kann es aber jetzt schon beim Zweit-AG zu Problemen führen. Beispiel: wenn ich am Samstagfrüh mit einem 7,5 Tonner Umzugshelfer mache, oder für den Handwerksbetrieb des Onkels was ausfahre, dann muß ich natürlich die zuvor geleisteten 50 Stunden der Woche auf die Karte als Arbeitszeit nachtragen und bin damit schon illegal unterwegs, sobald ich den den Zündschlüssel nur rumdrehe. Kostet bis 600 EUR...Es sei denn, ich habe eine Urlaubsbescheinigung vom CA dabei...Die digitalen Karten gibt es schon im Transportgewerbe, und ich denke, in den nächsten paar Jahren sind sie auch in den "kritischen" Feldern, wie Gastronomie, Landwirtschaft, Bau etc... verpflichtend. Wenn der TE natürlich als Tennislehrer arbeiten will oder in der Kanzlei vom Vater Briefe abtippt, kräht da kein Hahn danach.
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



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  3. #13
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Dennoch glaube ich, dass man bewusst derartige Dinge den Arbeitnehmern überlassen wird. Sobald der Arbeitgeber Bescheid weiß, müsste er einschreiten. Da er das ganz sicher nicht möchte (gibt nur nervigen Ärger und gerichtliche Auseinandersetzungen), wird er nichts Genaueres wissen wollen...
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  4. #14
    Diffeldoffel Avatar von tarumo
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    Zitat Zitat von Feuerblick Beitrag anzeigen
    Dennoch glaube ich, dass man bewusst derartige Dinge den Arbeitnehmern überlassen wird. Sobald der Arbeitgeber Bescheid weiß, müsste er einschreiten. Da er das ganz sicher nicht möchte (gibt nur nervigen Ärger und gerichtliche Auseinandersetzungen), wird er nichts Genaueres wissen wollen...
    Ich sehe das anders. Der AG hat auch eine Fürsorgepflicht. Und natürlich ein elementares Interesse dran, daß man Montag früh nicht übermüdet zur Arbeit erscheint, weil man an seinem freien WE Samstag und Sonntag 2x 12 H in einer KV-Bereitschaftspraxis gearbeitet hat. Und wenn es nicht der AG unterbindet, dann tut es irgendwann die Haftpflichtversicherung. Oder gleich ein Gericht. Wie gesagt, in anderen anspruchsvollen Branchen ist es durchaus üblich, Nebentätigkeiten ganz zu untersagen.

    Ich sehe das ganze überhaupt recht kritisch: die offen und großzügig eingeräumte Möglichkeit (auch schon in den Stellenanzeigen!) allerlei Nebentätigkeiten nachzugehen, nimmt den Druck auf die Tarifpartner, das Hauptgehalt steigen zu lassen. Sozusagen die Osteuropa-Lösung.
    Zweitens diskreditiert man sich selbst, wenn man über work-life-balance und zuviel Arbeit redet, aber an seinen freien Wochenenden für jemand anders in der Patientenversorgung (!) arbeitet, und last but non least entsteht in der Öffentlichkeit und bei der hier mitlesenden Presse der Eindruck, die erkämpften freien WE seien möglicherweise nur der Vorwand fürs Geldverdienen und der Patientenschutz nur vorgeschoben.
    Wenn jemand schon am Freitag seine >50h "gerissen" hat, der möge doch bitte am WE zu Hause bleiben. Es gibt nichts, was man nicht auch von Hauptämtlern erledigen lassen könnte. Und ob die "Nebenberuflichisierung" der Organisation des Rettungsdienstes langfristig eher geschadet als genutzt hat, können die dort tätigen sicher besser beurteilen.
    Übrigens, hat schon mal jemand die Formulierung "Möglichkeit zur Nebentätigkeit" in einer Stellenanzeige für Juristen oder Ingenieure gesehen?
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  5. #15
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Nun muss man ja nicht zwingend in der Patientenversorgung arbeiten im Nebenjob....
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