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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #136
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    Hab die Diskussionen hier verfolgt und ich finde zusammenfassend haben alle irgendwie Recht:

    - Wir Mediziner sind schon sehr in diesem Pseudo-kommunistisch-egalitären-bloss keine Elite sein-Gehabe verhaftet. Alle müssen auf Station/im Team gleich sein, wer versucht, "besser/qualifizierter" zu sein, wird gleich komisch angeschaut. Dabei wäre es zum Wohl aller. Wissen wird selten geteilt, man gilt schnell als arrogant oder überheblich. Geliebt wird der, der bis zum Umfallen - aber schweigend - buckelt. Könnten sich ja andere in ihrer Arzt-Ehre auf den Schlips getreten fühlen.

    - In anderen Bereichen (Freunde von mir sind Ingenieure) interessiert das da niemanden. Man ist gut - oder verkauft sich so - und schlägt für sich was raus. Das wissen aber alle. Und alle arbeiten ordentlich. Wer neidig ist, kann ja selbst zum Chef gehen.
    Wir haben aber Tariflohn.

    - Wir versorgen aber auch Patienten, keine Autos. Mit Tarifgleichheit verhindert man evtl. (glaube ich aber fast nicht) wirtschaftliche Quer-Interessen bei der Patientenversorgung. Zumindest im Angestelltensektor.

    Beides enthält Wahrheiten



  2. #137
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    Ergänzend:
    - ein gutes Beispiel sind Zusatzqualifikationen im Laufe des Lebens, die durchaus der Qualität der Abteilung dienen: z.B. ALS-Kurse oder ATLS-Kurse, Regionalanästhesie-Zusatzqualifikationen, Kurse für interventionelle Tätigkeiten. Interessiert keine Sau, zumindest Gehaltstechnisch. Kann die Personalabteilung "nix machen", weil "da könnt ja jeder kommen". Kommt aber ja nicht jeder. Zumindest dürfte jeder sich fort- und weiterbilden wie er möchte, manche ruhen sich aber auf ihrer Approbation oder FA-Urkunde ein Leben lang aus und kassieren exakt das gleiche Gehalt, je nach Alter sogar mehr.

    Da finde ich schon manchmal eine Leistungsorientierte Gehaltssteigerung, die vom jeweiligen Mitarbeiter eingefordert werden könnte, moralisch nicht verkehrt.
    Aber solange wir unser (Zusatz-)Engagement immer unter dem Deckmäntelchen der Gleichbehandlung verstecken, gibt es auch keinen Raum für diese Diskussion.



  3. #138
    gern geschehen Avatar von Kackbratze
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    Die Kliniken sind durch ihre Budgets gedeckelt, die Sozialmedizin-light verhindert auch realen Wettbewerb, den es im Bereich Ingenieurswesen/freie Wirtschaft gibt.



  4. #139
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    Ich finde diese Einstellung auch absurd. Damit schadet sich die Ärzteschaft nur selbst. Tariflöhne sind als Absicherung nach unten gedacht, nicht als Gehaltsdeckel. Und wenn eine Klinik keine Assistenzärzte findet, dann soll sie eben mehr zahlen. So wie in jeder anderen Branche auch.



  5. #140
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    Mei, es ist halt die Vorstellung, dass wirtschaftliche Interessen einzelner Ärzte dem Patientenwohl entgegenstehen.

    Dass es zT so ist, wissen wir aus diversen Berichten und „Skandalen“ aus der Presse.

    Wenn jetzt konkret jeder neue Assistent auf Station sein Gehalt selbst aushandelt, könnte ich mir in der Anfangsphase durchaus Konfliktpotential vorstellen.
    Dafür müssten Chefärzte, die ja alleinig über relevante Qualifikationen entscheiden können, mehr Macht bei der Personaleinstellung bekommen. Und die wird die PA nicht aus det Hand geben.
    Ich denke schon, dass Geld dafür da wäre. Wenn man ein neues MRT kaufen oder leasen kann, kann man jemandem auch 100 Euro mehr pro Monat zahlen für irgendeine Zusatzaufgabe.



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