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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #241
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
    Mitglied seit
    24.01.2009
    Semester:
    Bauschamane
    Beiträge
    14.808

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    Das hat halt auch mit Respekt zu tun-
    Wenn die Pflege Übergabe macht, sind die Akten bei der Übergabe und es wird nur in dringlichen Fällen gestört.
    Wenn der Arzt Visite macht, sind die Akten bei der Visite und Störungen werden nach Möglichkeit abgeblockt.

    Und wenn sonst noch Akten gebraucht werden, muss das halt abgesprochen werden, wer (zumindest grob) zu welchen Zeiten die Akten warum braucht.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  2. #242
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
    Mitglied seit
    12.09.2002
    Ort
    Let the bad times roll!
    Beiträge
    30.993
    Jupp... sollte aber doch kein Problem sein.
    Ich bin eigentlich echt friedlich, aber wenn ich ständig Akten suchen müsste und meine Doku darunter leiden bzw. maximal ineffizient werden würde, würde ich wohl einmalig sehr deutlich werden.
    Letztlich hängt im Worst Case meine Approbation an meiner Dokumentation.
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  3. #243
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
    Mitglied seit
    31.05.2004
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    Westfalenpott
    Beiträge
    14.576
    Da sind die Kliniken aber auch technisch nicht auf dem neuesten Stand. In meiner Praxis gibt es keine Papierakten mehr, da kann ich jederzeit elektronisch auf die Akten zugreifen; nur wenn gerade ein bestimmrer Eintrag bearbeitet wird, kann ich den von woanders nicht einsehen, alles andere aber schon.
    Weil er da ist!
    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



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  4. #244
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    21.08.2007
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    591
    Zitat Zitat von Relaxometrie Beitrag anzeigen
    Mit Einhaltung des europäischen Arbeitszeitgesetzes müsste die Medizin endlich (wird aber noch ewig dauern; vielleicht auch nie geschehen) auf ein normales Maß zurechtgestutzt werden.
    Wie realistisch ist das?

    Als die EU-Arbeitszeitrichtlinie vom 23.11.1993 verabschiedet wurde, ging ich noch zur Schule und dachte noch nicht mal ans Studium. Müßte die Details nachlesen, aber soweit ich mich erinnere, enthielt diese Richtlinie bereits eine Begrenzung der Arbeitszeit auf 48 Wochenstunden. Ich erinnere mich noch, wie es damals (vor fast 26 Jahren!) hieß, dass dies enorme Auswirkungen insbesondere auf die Arbeitsbedingungen der Ärzte haben werde. Aus der EU-Richtlinie ergab sich auch, dass Bereitschaftsdienst zur Arbeitszeit zählt und somit zu den 48h Wochenarbeitszeit dazuzählt. Es folgte ein jahrelanger gerichts-Prozess und schließlich 2003 das Grundsatzurteil im Fall Jäger, mit dem dann endgültig klar gestellt wurde, dass Bereitschaftszeit tatsächlich Arbeitszeit im Sinn der EU-Richtlinie ist. Zu der Zeit war ich im Studium, und ich erinnere mich, wie abermals durch den Medienwald tönte, dass dieses wegweisende Urteil eine Umstellung des gesamten Gesundheitssystems bedeutet, geringere Wochen-Arbeitszeiten für Ärzte, höheren Bedarf an Ärzten, um die Bedingungen zu erfüllen, etc. pp. Das ist jetzt 16 Jahre her. Ungefähr zu dem Zeitpunkt begann auch die "Ärztemangel-"Situation und das Kippen bei den Absolventenzahlen von männlicher Dominanz zu weiblicher. Auch daraus ergaben sich Erwartungen, dass "Frauen dazu nicht bereit sind" und "Arbeitgeber um Ärzte werben müssen" und sich die Arbeitsbedingungen und -zeiten verbessern müßten.

    Wo stehen wir heute, 26 Jahre (!!!) nach der EU-Richtlinie und 16 Jahre nach dem Urteil Jäger? Wieviel hat sich "verbessert"?

    Wenn ich mir die Realität ansehe, glaube ich nicht, dass ich während meines Arbeitslebens noch entscheidende Verbesserungen in den Arbeitsbedingungen der Weiterbildungsassistenten erleben werde. Fachärzte haben eine andere Verhandlungsposition, wie schon mehrfach hier im Thread angemerkt.



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  5. #245
    derzeit nicht wankelmütig Avatar von Relaxometrie
    Mitglied seit
    07.08.2006
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    Zitat Zitat von Evil Beitrag anzeigen
    Da sind die Kliniken aber auch technisch nicht auf dem neuesten Stand.
    Es gibt leider noch viel zu viele Kliniken ohne elektronische Akte.
    Obwohl....vielleicht idealisiere ich die elektronische Akte? Ich würde mich über Erfahrungsberichte von Kollegen, die elektronische Akten in der Klinik verwenden, freuen. Was für Schwierigkeiten gibt es mit einer elektronischen Akte?



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