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Thema: USA vs. Dubai

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Servus,
    Kurz paar Infos zu mir. Bin Medizinstudent im 4. Jahr an einer Uni in Bulgarien. Seit geraumer Zeit überlege ich das amerikanische Staatsexamen USMLE zu machen. Ein Freund jedoch riet mir davon ab da es in den USA wohl sehr schwer sein soll seinen Wunschfacharzt zu bekommen ohne Kontakte und dortige klinische Erfahrung. Stattdessen würde dieser seinen Facharzt in Deutschland machen und danach in Dubai arbeiten, da dort die Gehälter sowie Urlaub und sonstiges exzellent wären. Weiß da jemand mehr zu diesem Thema ? Spontan würde mir folgendes einfallend:

    USA pro : exzellente facharztausbildung, hohe Gehälter sowie sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten
    USA Contra : kräftezehrende Vorbereitung für die steps, keine Garantie den gewünschten Facharzt zu kriegen

    Zu Dubai fällt mir relativ wenig ein, im internet findet man meiner nach unter anderem viele unschlüssige Infos.

    PS: strebe eine chirurgische facharztrichtung an

    Freue mich im Voraus auf jede Antwort !!!!



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  2. #2
    The Cake is a Lie Avatar von Kackbratze
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    1. USMLE bestanden bedeutet, dass Du die FA-Ausbildung in USA machen kannst.
    2. In Dubai sind Fachärzte gesucht, nicht Absolventen
    3. Mach Examen, wenn Du wirklich genug Zeit übrig hast, mach den USMLE

    Kacken ist Liebe!
    Salmonella ist Kacken!


    Ich verkaufe diese modischen Lederjacken!



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  3. #3
    Diamanten Mitglied
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    Willst du denn in Dubai leben? Oder in den USA? Ist ja doch auch ein nennenswerter Unterschied in der Lebensweise, ordnest du deinem Beruf alles andere derart unter?



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  4. #4
    Diamanten Mitglied
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    7.181
    Man kann sich ja auf der NRMP-Website die ganzen "Results and Data"-Berichte runterladen.

    Im 2015 Match (den Bericht hab ich mal runtergeladen) haben z.B. 35% der independent applicants, die sich nur in der Allgemeinchirurgie beworben haben, dort einen Platz bekommen, in der Thoraxchirurgie 43%, in der Gefäßchirurgie 8%, in der Neurochirurgie 32%, in der Orthopädie 26%, in der plastischen Chirurgie 22%. Zum Vergleich Allgemeinmedizin: 53%. Auch die durchschnittlichen USMLE-Testergebnisse je nach Fach kann man leicht rausfinden.

    Wir sprechen hier aber von sehr kleinen Zahlen. In der Allgemeinchirurgie haben damals immerhin 116 independent applicants, die sich nur für Allgemeinchirurgie beworben haben, auch einen Platz in diesem Fach bekommen, in der Orthopädie 23, in der Neurochirurgie 16, in den anderen chirurgischen Fächern waren die Zahlen einstellig. Da gibt es insgesamt nicht viele Plätze, und der Anteil der erfolgreichen Ausländer ist dann auch nochmal gering. Innere Medizin und Allgemeinmedizin haben einen großen Stellenwert, alle anderen Fächer sind dann schon deutlich kleiner.

    Wenn man in die USA will, sollte man natürlich im PJ in die USA, klar. Dann hat man auch die U.S. clinical experience, die oft gefordert wird, und kann sich von US-Ärzten Empfehlungsschreiben holen. Und sobald man seine USMLE-Ergebnisse hat, kann man ja recht gut einschätzen, wie realistisch eine Stelle dort ist.

    Ich würde schlicht und ergreifend nicht in einem Land wie den VAE leben wollen. Deshalb würde mir die Entscheidung sehr einfach fallen



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  5. #5
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    Gefährliches Halbwissen. Die Statistiken unterscheiden nicht zwischen Prelim Positionen und PGY-1 Categorical Positionen für General Surgery. Und die Independent Applicants die in Ortho gematcht haben sind einfach keine US Seniors, aber zu geschätzten 90% trotzdem amerikanische Absolventen.

    Ohne abschätzig erscheinen zu wollen, aber mir erschliesst sich der Sinn des Threads nicht. Typischer Äpfel/Birnen Vergleich.

    Die USMLEs gemacht zu haben, bedeutet noch lange nicht, daß man in die USA muß. Im Umkehrschluss ist es allerdings so, daß es ein immer größerer Krampf wird nach dem Studium das ganze Thema anzugehen, wenn man sich entschließt sich an der ganzen Sache zu versuchen.



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