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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    Ldr DptoObviousResearch
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    Zitat Zitat von rosa_banana Beitrag anzeigen
    10 stunden? Wenn nein, wieso nicht?
    Worauf ich hinauswill ist, dass der Arbeitgeber natürlich nicht die Aktivzeit der Rufbereitschaft in einen Bereitschaftsdienst "umdefinieren" kann, weil dann wegen § 7 IX ArbZG zwingend eine ungekürzte Ruhezeit folgen muss und damit der gerade gewünschte Spareffekt durch den fehlenden Ausfall am nächsten Tag in einen Verlust verwandelt würde.
    Wichtigste Regel der Seepiraterie: Keine grauen Schiffe entern.

    "Die übersteigerte Erwartungshaltung ist bei vielen Menschen leider das Einzige, was sie aufs Kreuz legt."



  2. #22
    Diamanten Mitglied
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    Naja, es ist dann halt "zufällig" Arbeit angefallen bei der man den Mensch der Rufbereitschaft gebraucht hat... Das wäre eine mögliche Argumentationsform.
    Wie man dem Ganzen entgehen kann, ist wenn alle über einen bestimmten Zeitraum dokumentieren wie viele Einsätze sie hatten (wieviele Stunden) und danach das zur Überprüfung stellen ob es sich überhaupt um eine Rufbereitschaft handelt.



  3. #23
    ist ach so unsensibel
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    „Zufällig“ ist in diesem Fall irrelevant. Rufbereitschaft darf grundsätzlich nur dann angeordnet werden, wenn im fraglichen Zeitraum nur ausnahmsweise Arbeit anfällt. Wenn man in dieser Zeit regulär, in diesem Fall immer, irgendwelche Patienten prämediziert, übt man eine planbare Routinetätigkeit aus; ferner braucht es keinerlei „Extradoku“, um die regelmäßigen Einsätze im OP zur Auslösung festzustellen, da dies in dee Regel minutengenau im OP-Protokoll dokumentiert wird. Beides ist mit der Anordnung einer Rufbereitschaft nicht vereinbar.



  4. #24
    Diamanten Mitglied
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    Sag ich doch. "Eigentlich" fällt ja "nie" Arbeit an aber "zufällig" trifft es "immer" dich. Advocatus Diaboli und so... Denn wo kein Kläger, da kein Richter. Der Arbeitgeber hat halt "nicht gemerkt" dass in der Rufbereitschaft "so oft doch notfallmäßig Arbeit anfällt". Aber wenn ihm das irgendwann mal jemand gesagt hätte, dann wäre es selbstverständlich nie bei der Rufbereitschaft geblieben...



  5. #25
    Registrierter Benutzer
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    Sehe ich auch so, dass diese Routinearbeit eben nicht mit einer Rufbereitschaft vereinbart werden kann, aber das wird sich hier nicht zeitnah ändern, weil man dann wieder einen Spätdienst einführen müsste und dafür mehr Personal benötigt würde..



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