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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo!

    Ich werde im Herbst dieses Jahres zum Mündlichen antreten. Ist mein erster Versuch, schriftlich habe ich es schon hinter mir. Könnt ihr irgendwelche Ratschläge zum mündlichen Physikum geben? Klar, es werden die Protokolle gesichtet und eventuell Vorbesprechungen gemacht.

    Wie weit in die Vergangenheit sollte man die Protokolle bearbeiten? Gibt es sonst noch irgendwelche Tipps? Ich mach mir deswegen einen ziemlichen Kopf.

    Alles Gute!



  2. #2
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    Was ich gemacht habe: Die Protokolle meiner Prüfer komplett analysiert (ich hatte in Summe ca. 70 Seiten Protokolle), eine Liste mit der Häufigkeit aller Themen gemacht. Dann hab ich mir ein ca. 100-seitiges Dokument zusammengeschrieben, in dem ich alle je genannten Histo-Präparate und alle je genannten Themen zusammengefasst habe und auch alle Infos aus den Vorbesprechungen zusammengefasst habe. Alles schön sortiert nach Häufigkeit, damit ich es beim Wiederholen leicht hatte. Dazu hab ich mir drei große Lehrbücher ausgeliehen (den Benninghoff für Anatomie - plus natürlich den Lüllmann-Rauch für Histo -, die Duale Reihe für Biochemie (nachdem mein Prüfer die Immunologie besonders gern hatte, und da die Duale Reihe angeblich besonders gut ist) und den Pape/Kurtz/Silbernagl für Physio). Dazu habe ich die Praktikumsskripte wiederholt. Besonderen Fokus habe ich auf alle Themen gelegt, die zweimal oder öfters in den Protokollen vorkamen - die Themen, die nur einmal vorkamen, hab ich weniger intensiv durchgearbeitet. Ich hatte zwei Wochen zwischen schriftlichem und mündlich-praktischem Teil - die Vorbereitung war also recht stressfrei möglich. Parallel dazu habe ich glaub ich weiter Physikumsfragen gekreuzt um die wichtigsten Basics nicht ganz zu vergessen.

    Ich hab fleißig "virtuell mikroskopiert" um in Histo wieder fit zu werden.

    Außerdem waren wir ein paar Mal im Präpsaal zum Üben.

    Wichtig ist meines Erachtens einfach, gut rüberzukommen. Alles immer schön strukturiert. Man leitet Themen ein - wenn es um ein bestimmtes Organ geht erläutert man zunächst einmal kurz Lage und Funktion, bevor man weitere Details nennt. Zuerst die Grundlagen, dann die Details. Nicht in Details verheddern. Klar priorisieren. Klinische Aspekte hervorheben. Sagen, was man weiß, nachfragen, wenn eine Frage unklar ist, auf die Reaktion der Prüfer achten um zu wissen ob sie lieber knappe oder ausführliche Antworten wollen, usw. Die Prüfungszeiten der Mitprüflinge nutzen um sich geistig zu regenerieren. Wenn man etwas Zeit braucht um nachzudenken, sie sich auch nehmen. Nicht hetzen lassen.

    Außerdem sollte man sich in den Vorbesprechungen gut informieren bzgl. speziellerer Aspekte - z.B. Embryologie, Neuroanatomie, Strukturformeln.
    Geändert von davo (26.07.2019 um 21:49 Uhr)



  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Haematopoesie
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    Davo, wie viel Zeit hattet ihr denn vor dem Mündlichen? Das hört sich nämlich nach sehr zeitintensivem Vorbereiten an, was man an meiner Uni definitiv nicht schafft. Wir erfahren unsere Prüfer eine Woche vorm Termin und können die Protokolle dementsprechend spät abholen....

    edit: man sollte richtig lesen können, 2 Wochen also? Trotzdem sportlich ;)



  4. #4
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    Selbstsicheres Auftreten ist meiner Meinung nach extrem wichtig. Wenn die Prüfer merken dass man sicher ist, wird kaum noch nachgehakt - so jedenfalls meine Erfahrung.
    Im Endeffekt läuft es also genauso ab wie bei allen anderen Testaten auch, nur dass die Prüfer es einem im Ganzen einfacher machen. Wer im mündlichen durchfällt muss also wirklich schon große Wissenslücken haben. Es reicht in der Regel aus die Basics zu wissen, um zu bestehen.

    Wer panische Angst vor mündlichen Prüfungen hat, sollte sich ggf mal mit seinem Hausarzt über unselektive ß Blocker wie Propranolol absprechen.



  5. #5
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Hämatopoesie Beitrag anzeigen
    ...2 Wochen also? Trotzdem sportlich ;)
    Ja genau, zwei Wochen.

    Ja, es klingt aus der Entfernung tatsächlich etwas irre. Aber ich hab es, wie bereits erwähnt, nicht als besonders stressig empfunden - eher als angenehm im Vergleich zur stupiden Vorbereitung auf den schriftlichen Teil. Und wenn man weiß, dass man den schriftlichen Teil geschafft hat, und einen nur noch eine einzige dreistündige Prüfung von fünf Wochen Urlaub und der heißersehnten Klinik trennt, kann man ungeahnte Kräfte entwickeln



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