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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #26
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    Tarumo warum bist du immer gleich so passiv aggressiv? Ich hab mir einige Verträge von verschiedenen Versicherern vorlegen lassen und ich zahle sicherlich keine 70€ im Monat, dafür dass ich dann 900€ bekomme, falls ich nicht mehr arbeiten kann. Dann kann ich auch gleich Hartz IV beantragen. Krank zu werden kann man nie ausschließen. Das ist ganz klar. Die Frage ist nur je später es wahrscheinlich ist aus dem Berufsleben auszuscheiden, desto weniger sinnvoll ist die BU Versicherung oder nicht? https://www.aerzteblatt.de/archiv/89...sch-und-privat Hier wird sie auch empfohlen, gleichzeitig aber auch gesagt, dass die meisten Ärzte erst nach dem 60. LJ ausscheiden. da hast du dann schon 40 Jahre lang brav einbezahlt. Ich frage mich halt einfach, ob sich das lohnt. Die Frage ist doch berechtigt, grade da die Deutschen doch deutlich überversichert sind im Durchschnitt. BUV wird immer so dogmatisch als Pflichtversicherung gesehen. Aber man müsste halt mal klare Statistiken sehen, die nur Ärzte betreffen. Ich bin nicht dagegen, aber die Kosten-Nutzen-Relation sehe ich nicht so.



  2. #27
    Diffeldoffel Avatar von tarumo
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    Es geht auch nicht drum, den Hartz VI Regelsatz plus Wohngeld für zwei Leute (= 900 EUR) zu versichern, sondern Dein späteres Gehalt, was zumindest auf OA-Niveau dann eine Null im Monat hintendran hat. Kostet dann vielleicht 140 oder 200 EUR Prämie statt 70.
    Daß die Wahrscheinlichkeit, BU zu werden, mit zunehmendem Alter steigt, ist eine Binsenweisheit, braucht nicht zu diskutiert werden, und deswegen soll die BU so früh wie möglich abgeschlossen und dann ans steigende Gehalt angepasst werden.
    Ansonsten wurde doch die Zahl genannt (27% * fast ein Drittel* aller Arbeitnehmer werden vorzeitig berufsunfähig) und ob Du jetzt eher zu den robusten Physikern mit 4% oder einer labilen Dachdeckerkonstitution mit 51% BU neigst oder irgendwas dazwischen, oder gleich morgen zu 100% BU wirst, weil Du heute abend vom Blitz getroffen wirst, das kann und wird Dir keiner beantworten. Oder gehst Du davon aus, daß die Ärzte in der Gesamtstatistik mit 0,02% mit drin sind?

    Gefahrgeneigte Berufe wie Berufstaucher und Feuerwehrmann können nach meinem Kenntnisstand de facto schon gar keine BUV mehr abschließen, die insgesamt für Ärzte doch recht günstige Konstellation (z.B. Jobchancen mit Behinderung etc.) spiegelt sich in den eher niedrigen Prämien wieder.
    ich gebe zu, daß vielleicht ganz am Berufsanfang noch ein kleines Mißverhältnis von Gehalt und Prämie besteht, das wird sich jedoch ändern (also vielleicht 10 EUR mehr Prämie pro 1000 EUR versichertes Einkommen), währenddessen die Schadeneintrittswahrscheinlichkeit beständig steigt.

    Ich unterstelle mal, daß spezielle Versicherungen (wie die DÄV z.B.) sogar eine genau aufgeschlüsselte Liste nach Fachgebiet, Alter und Wohnort haben (zur Prämienberechnung), aber es wird Dir genau gar nichts helfen, wenn Du weißt, daß Ärzte Deiner gewünschten Fachgruppe (ich denke, Du studierst noch) in A-Dorf zu 22% BU werden, in B-Stadt dagegen zu 32% und eine andere Fachrichtung in C-Hausen dagegen nur zu 15,3% ....
    Geändert von tarumo (31.07.2019 um 14:25 Uhr)
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



  3. #28
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    Ja ich studiere noch, für mich sind 200€ viel Geld für dich vielleicht nicht mehr. Vielleicht ändert sich dann auch meine Ansicht mit Eintritt ins Berufsleben. Aus deinem Standpunkt verstehe ich auch dein Argument. Da du vermutlich auch eine BUV abschließen würdest, wenn die Chance berufsunfähig zu werden bei <5% liegt. Ich finde es aber schon relevant wie hoch das Risiko ist, da ich ein gewisses Risiko eingehen würde, da ich nicht das Bedürfnis habe wirklich zu 100% auf Nummer sicher zu gehen. Verstehst du was ich meine?



  4. #29
    Diffeldoffel Avatar von tarumo
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    Auch eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 5% ist schon mehr als alle anderen üblichen Schadensfälle. Das ist auf manchen Strecken die übliche Zugausfallquote der Bahn...
    Und es geht hier nicht um ein geklautes oder kaputtes Handy, sondern im schlimmsten Fall um den Verlust Deiner gesamten finanziellen und beruflichen Existenz einschließlich naher Angehöriger bzw. Familie einschließlich des Verlustes der bis dahin angesammelten materiellen Werte.
    Sicher kann man auch mit Hartz VI plus Wohn/Pflegegeld vom Amt bis zum Tod zufrieden sein, allerdings kann man sich die Mühe des Studiums dann gleich sparen. Letztendlich versichert man also sein Studium damit.
    Die Prämie mit Berufseintritt wird nicht sehr viel höher liegen, die Auszahlungssumme dann aber schon. Im übrigen kann die Prämie komplett von der Steuer abgesetzt werden, d.h. Du reduzierst in gleichem Maße Deine Steuerlast.

    Edit: Hier geht um es um die BUV als Arzt
    Wenn es um die Frage: "BUV als Student" gegangen wäre, hätte ich es das vermutlich sogar als eher wenig sinnvoll erachtet, eben, weil das versicherte Einkommen oder Beruf oft nicht gegeben ist. Mit einem frühen Abschluss (d.h. Examen zeitnah absehbar) der BUV erkauft man sich dagegen Prämienvorteile, muß natürlich aber dann das versicherte Gehalt anpassen.
    Geändert von tarumo (31.07.2019 um 14:52 Uhr)
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  5. #30
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    Im Gegenteil. Du bringst damit auch hervorragende Eigenschaften mit für deine Karriere.



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