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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    OP-Sperrer Avatar von Echinococcus
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    Ich bin dann mal die Chirurgen ärgern...
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    Zitat Zitat von Colourful Beitrag anzeigen
    Ja, vielleicht bereust du es aber, wenn du 10 Jahre lang blöde Nachtdienste machen musst. Das weißt du doch noch gar nicht.Und es ist eben nicht so einfach, sich in der Medizin als Anfänger eine Stelle ohne viele Dienste und viel Stress zu suchen, später findet man da immer eine schöne Nische, aber eben nicht am Anfang. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht mit 25 Jahren mit dem Studium anfangen würde, wenn ich schon ein anderes Studium halb fertig hätte und mir da eben auch einen "halbwegs interessanten" Job suchen könnte. Finde da, dass sich der Aufwand für den Beruf einfach nicht lohnt, aber gut. Soll jeder selbst wissen. Ich war übrigens mit 25 mit dem Studium schon fertig.
    Ich hab später als der TE angefangen, hab von Anfang an eine Stelle ohne Dienste gehabt und gehe trotzdem dank Vorträgen auf Kongressen und Beratungen mit mehr als dem Tarif nach Hause. Ich liebe meinen Job und würde nichts anderes machen wollen. Generell zu behaupten, dass sich der Aufwand nicht lohnen würde ist also ganz schön gewagt.
    Ich bin eher der Meinung, dass sich gerade in der Medizin der späte Einstieg noch lohnen kann. Sowohl finanziell als auch hinsichtlich der beruflichen Sinnfindung.

    Sicherlich, finanziell muss man es stemmen können, aber nach dem Physikum hält sich der Aufwand doch echt in Grenzen und man kann auch gut nebenbei verdienen.
    Monkey see and monkey do...evolution was never true. All the lies they feed to you, monkey me and monkey YOU!



  2. #12
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    Ich finde es schade, mit welcher Überheblichkeit hier manchmal geantwortet wird.

    Also ich finde es gibt doch nichts schlimmeres, als etwas zu machen, was einem keinen Spaß macht. Wenn es dir nichts ausmacht, dass du 7 Jahre Zeit verloren hast um eine dicke Karriere hinzulegen, dann mach es. Es sind ja nicht mehr die 50er. Also Ja, wenn es dich interessiert, dann lohnt es sich.

    Mit Geld findet sich immer eine Lösung ich hab in meinem Studium mehr als 2x so viel Geld zur Verfügung, als zu meiner Zeit als Vollzeit Physiotherapeut.
    Habe aber auch gute (privilegierte Grundvoraussetzungen). Aber es findet sich immer ein weg um an Geld zu kommen, dass musst du dann schauen wenn es so weit ist.

    Aber es deswegen nicht zu versuchen wäre schade.

    P.S.: wenn sich die Möglichkeit ergibt, dann warte nicht so lange mit dem Kind, es gibt nichts besseres als sein Kind während des Studiums zu bekommen (Flexibilität und Zeit)



  3. #13
    agitiert Avatar von Arrhythmie
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    Zitat Zitat von Hockeychaot Beitrag anzeigen
    Ich finde es schade, mit welcher Überheblichkeit hier manchmal geantwortet wird.
    Allerdings.

    Ich möchte mich sowohl Echinococcus als auch dem letzten Beitrag anschließen.

    Und ja: Kind während des Studiums ist super, kann ich aus Erfahrung sagen. Würde ich immer wieder tun.


    Es sind ja auch immer dieselben Leute, die denken sie könnten über andere Jobs urteilen ("such Dir lieber einen interessanten Job in Deinem Fachgebiet" ==> Klar, nichts einfacher als das! Jobs ausserhalb des Medizinkosmos liegen zum abgreifen bereit, vor allem die "interessanten" (Interessant = entspannt, 9-17 oder 18 Uhr, ein bisschen fordernd wenn es grad genehm ist, monetär lohnend?) ... das ich nicht lache.... Das kann auch echt nur von einem Mediziner kommen der sich nie in der freien Wirtschaft bewerben und beweisen musste), dass jetzt Medizin von allen Jobs am allerschlimmsten bezüglich der Dienstzeiten und Belastungen ist.
    Bei allem Respekt, es gibt noch andere Jobs, die genauso wenig Ponyhof sind. Und zwar deutlich mehr als man so denkt.... Die anderen schaukeln sich auch nicht die Eier. Als ob die vor lauter Freizeit und Geld nicht mehr wüssten wohin damit.

    Meist schreiben so die Leute, die nichts anderes als den Medizinkosmos kennen gelernt haben im Leben. Da wird alles was nichts mit Medizin zu tun hat idealisiert. Das kam sogar von meinem eigenen Mann (Chirurg) als ich damals mit Medizin ankam.
    Klar, Medizin lohnt sich nicht, ist scheiße, anstrengend, macht keinen Spaß und man muss Nachts und am Wochenende arbeiten.
    Vielleicht selber falsches Fach gewählt?
    Meine Güte. Kein Job ist immer gut und natürlich hat alles sein Schattenseiten (vor allem lohnt es mal die Schattenseiten anderer Berufe kennen zu lernen... dann kann man mit seinem wieder zufrieden sein) aber man kann doch nicht einfach falsche Aussagen treffen ("fast fertig mit Jura" - der hat noch nichtmal das Erste Staatsexamen, und die Examen sind bisschen *anders* als unsere...) und dann so pauschalisieren.

    Der Fragesteller hier ist noch nichtmal 25! Der hat noch Zeit, GERADE für Medizin.


    @Fragesteller:
    Mach es wie ich damals: Scheiß auf die Meinung anderer (das war das erste Mal dass ich das tatsächlich durchgezogen hab & es war die beste Entscheidung) überleg Dir für Dich ob das finanziell hin haut und dann leite die entsprechenden Schritte ein.
    Diese Entscheidung muss von Dir allein kommen und es kann sie Dir auch keiner abnehmen.
    Geändert von Arrhythmie (21.08.2019 um 11:28 Uhr)
    "Sometimes I sit quietly and wonder why I am not in a mental asylum. Then I take a good look around at everyone and realize.... Maybe I already am."











  4. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von Trendafil
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    Also ehrlich gesagt, finde ich eher die Einstellung des TEs überheblich.
    Ohne nur ansatzweise den Studienplatz sicher zu haben und zu behaupten, man würde nächstes Jahr fix studieren, ist schon äußerst selbstbewusst.

    Finde, bevor man sich ernathaft zu lange damit auseinander setzt, ob mans nun probieren sollte oder nicht, sollte mans wortwörtlich erstmal probieren, reinzukommen.

    Wenns nicht klappt, hat sichs sowieso erledigt. Wenn doch, kann man ja immer noch austesten und überlegen, ob das so das Richtige für Einen ist.



  5. #15
    agitiert Avatar von Arrhythmie
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    Zitat Zitat von Trendafil Beitrag anzeigen
    Also ehrlich gesagt, finde ich eher die Einstellung des TEs überheblich.
    Ohne nur ansatzweise den Studienplatz sicher zu haben und zu behaupten, man würde nächstes Jahr fix studieren, ist schon äußerst selbstbewusst.

    Finde, bevor man sich ernathaft zu lange damit auseinander setzt, ob mans nun probieren sollte oder nicht, sollte mans wortwörtlich erstmal probieren, reinzukommen.

    Wenns nicht klappt, hat sichs sowieso erledigt. Wenn doch, kann man ja immer noch austesten und überlegen, ob das so das Richtige für Einen ist.

    Finde ich gar nicht.
    Möglichkeiten rein zu kommen gibt es auch außerhalb Deutschland, das rein kommen an sich (ausserhalb der Komfortzone) sollte nicht das unüberwindbarste Problem darstellen. Ich hab damals im 1. Versuch einen Zweitstudienplatz bekommen und alles auf diese Karte gesetzt. Natürlich mit entsprechender Vorbereitung etc. aber es war trotzdem nicht sicher.

    Und natürlich muss man sich im Vorfeld Gedanken zu Finanzen etc. machen. Mit 25 ist nicht mehr unbedingt jeder sponsored by Mum and Dad oder by Partner.
    Soll er mit Studienplatz da stehen und dann: Achso - wird schwierig jetzt, kann ich mir nicht über die nächsten 6 Jahre leisten??? Wäre ziemlich dumm sich keine Gedanken über gewisse Dinge zu machen.

    Und mit 25 macht man sich anders Gedanken als mit 18. Das ist einfach so. Mit 25 kann man auch vielleicht noch einmal was "austesten".... Aber irgendwann ist auch gut damit, irgendwann will man ankommen. Das Leben ist ja nicht bis 30 eine "Testphase". Man macht einen Fehler (Erststudium in diesem Fall, wie bei mir auch) und korrigiert ihn dann, bzw. befindet sich in diesem Prozess. Es wäre unnormal würde man sich die ganzen Gedanken bzw. Fragen erst nach dem Erhalt eines Platzes stellen
    "Sometimes I sit quietly and wonder why I am not in a mental asylum. Then I take a good look around at everyone and realize.... Maybe I already am."











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