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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo zusammen,
    Derzeit bin ich in der Förderung Allgemeinmedizin in einer Inneren Abteilung eines Krankenhauses angestellt. Den Antrag auf die Förderung habe ich bei Einstellung bereits unterschrieben. Ich gehe also davon aus, dass mein Arbeitgeber die 1360€ für mich monatlich erhält.
    Nun habe ich mir die Frage gestellt, was mir das eigentlich bringt? Sehen tue ich von dem Geld natürlich nichts. Meine Weiterbildung unterscheidet sich auch nicht von der meiner Kollegen ohne Förderung. Arbeitsbedingungen/Dienstbelastung ist naja, brauchen wir nicht drüber reden, aktuell geplant jede Woche 56-58 Stunden mit Diensten, obwohl kein Opt-out unterschrieben, und ohne Ausgleich.
    Ist das irgendwo anders? Gibt es irgendwelche Regeln für den Arbeitgeber wenn er diese Förderungen erhält? Ich kann da echt nichts zu finden und frage mich wozu das Ganze dann gut sein soll (außer dass ich jetzt noch günstiger für den AG bin?)
    Vielleicht kann mich jemand von euch aufklären 😊
    Hier ein Link wo das kurz erklärt wird: https://www.operation-karriere.de/ka...inmedizin.html



  2. #2
    Diamanten Mitglied Avatar von vanilleeis
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    Du siehst das schon ganz richtig, Du bist für Deinen AG eine sehr billige Arbeitskraft. Aber es liegt an Dir, entweder etwas einzufordern, z.B. Fortbildungskurse, oder zu gehen.



  3. #3
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Zitat von der o.g. homepage
    "Je nach Verhandlungsgeschick kann man die Förderzahlung aber auch als Grund rechtfertigen, eine übertarifliche Entlohnung zu erhalten."
    Lasse ich mal so im Raum stehen
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von vanilleeis Beitrag anzeigen
    Du siehst das schon ganz richtig, Du bist für Deinen AG eine sehr billige Arbeitskraft. Aber es liegt an Dir, entweder etwas einzufordern, z.B. Fortbildungskurse, oder zu gehen.
    Ja sicher. Die Frage ist, ob es irgendwo da bestimmte Regelungen gibt, die ich einfach nicht kenne und die der AG mir nicht mitteilt. Daher bin ich insbesondere an persönlichen Erfahrung interessiert, ob jemand, für den diese Förderung auch gezahlt wird dadurch auch irgendeine spezielle Förderung wie Fortbildungen oder übertarifliche Bezahlung oder sonstiges bekommt. Bei dem Ärztemangel aktuell brauchen die Kliniken ja eigentlich m.E. keinen finanziellen Anreiz um Ärzte einzustellen. 🤔 Die nehmen sie natürlich gerne an, aber tun sie denn auch woanders was dafür? Oder ist das gar nicht so vorgesehen (wofür dann?)?



  5. #5
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Der ursprüngliche Sinn war wohl, rechtlich identische Rahmenbedingungen zu den Praxen zu schaffen, da ja bekanntlich viele KV-Ärzte nicht willens oder nicht in der Lage (oder beides) sind, selbst auch nur den MB-Tarif zu bezahlen. Also eine Art "Stütze" vom Amt...

    Der zweite Punkt: es stellt eine kaum verkappte Subvention der Krankenhäuser da, die ja bekanntlich auch unter Armut leiden (gerade eine "göttliche" renditestarke Klinikkette setzt in erheblichem Umfang geförderte WBA ein).

    Bezahlt wird die Rechnung im übrigen von anderen Ärzten, d.h. die Kosten gehen direkt vom Honorar der (hier in NRW) tätigen KV-Ärzte und indirekt (über Ambulanzen z.B.) auch der Klinikärzte ab.
    Die fünf Instanzen, die den verlinkten Förderungsvertrag unterzeichnet haben, steuern genau Null cent dazu bei... Verträge zu Lasten Dritter, nennt man das wohl...

    CAVE:
    Teilweise wird wohl die Methode praktiziert, bei Abbruch der WB oder Fachrichtungswechsel Fördergelder zurückzufordern und je nach AG das ganze an den/die WBA "durchzureichen", das war hier schon mehrfach Thema im Forum.
    Geändert von tarumo (22.08.2019 um 14:48 Uhr)
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



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