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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Der ursprüngliche Sinn war wohl, rechtlich identische Rahmenbedingungen zu den Praxen zu schaffen, da ja bekanntlich viele KV-Ärzte nicht willens oder nicht in der Lage (oder beides) sind, selbst auch nur den MB-Tarif zu bezahlen. Also eine Art "Stütze" vom Amt...

    Der zweite Punkt: es stellt eine kaum verkappte Subvention der Krankenhäuser da, die ja bekanntlich auch unter Armut leiden (gerade eine "göttliche" renditestarke Klinikkette setzt in erheblichem Umfang geförderte WBA ein).

    Bezahlt wird die Rechnung im übrigen von anderen Ärzten, d.h. die Kosten gehen direkt vom Honorar der (hier in NRW) tätigen KV-Ärzte und indirekt (über Ambulanzen z.B.) auch der Klinikärzte ab.
    Die fünf Instanzen, die den verlinkten Förderungsvertrag unterzeichnet haben, steuern genau Null cent dazu bei... Verträge zu Lasten Dritter, nennt man das wohl...

    CAVE:
    Teilweise wird wohl die Methode praktiziert, bei Abbruch der WB oder Fachrichtungswechsel Fördergelder zurückzufordern und je nach AG das ganze an den/die WBA "durchzureichen", das war hier schon mehrfach Thema im Forum.
    Danke für die Aufklärung. Also im ambulanten Bereich kann ich das ja absolut nachvollziehen, aber im stationären? Naja gut.
    Lt Krankenhausgesellschaft werden bei Abbruch oder Wechsel während der stationären Zeit keine Forderungen erhoben.
    Im ambulanten Bereich kann das natürlich sein, aber da muss ja nochmal ein separater Antrag an die KV gestellt werden für die Förderung.
    Mal sehen ob ich die Förderung auch irgendwo für mich nutzen kann. Frage das im nächsten MA-Gespräch mal vorsichtig nach, wofür das Geld aufgewendet wird.



  2. #7
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Zitat Zitat von koelnerchen Beitrag anzeigen
    Mal sehen ob ich die Förderung auch irgendwo für mich nutzen kann. Frage das im nächsten MA-Gespräch mal vorsichtig nach, wofür das Geld aufgewendet wird.
    Der CA wird das kaum wissen- und wenn er es wüßte, wird er es kaum sagen. Das eingesparte Geld landet in anderen Taschen, z.B. denen der Klinikeigentümer. Nachträglich was rauszuhandeln, dafür ist es wohl auch zu spät..

    Zitat Zitat von koelnerchen Beitrag anzeigen
    Ja sicher. Die Frage ist, ob es irgendwo da bestimmte Regelungen gibt, die ich einfach nicht kenne und die der AG mir nicht mitteilt. Daher bin ich insbesondere an persönlichen Erfahrung interessiert, ob jemand, für den diese Förderung auch gezahlt wird dadurch auch irgendeine spezielle Förderung wie Fortbildungen oder übertarifliche Bezahlung oder sonstiges bekommt.
    Die Bezahlung hätte man am Anfang schon regeln müssen. Meine persönliche Einschätzung ist auch, daß man mit so einer Stelle *keine* Privilegien erwarten kann. Zum einen ist es klar, daß Du das Haus sowieso wieder verläßt und man wird daher kaum in den MA fortbildungsmäßig "investieren", dann erfreut sich die Allgemeinmedizin seitens der Klinikärzte nicht unbedingt bester Wertschätzung und drittens gilt in Deutschland: Was nichts kostet, ist nichts wert. Je höher der Stundenlohn, desto sanfter der Umgang seitens der Personalabteilung. Mit einer Stelle, die von Dritten (teil)finanziert wird, rangiert man in der Wertschätzung irgendwo zwischen PJ und Gastärzten...

    Mein Tipp: wer eine entsprechende Karriere machen will, kann sich doch auf eine "normale" Innere -Stelle bewerben und zu gegebener Zeit kündigen.
    Wie schon aufgeführt, verschlechtert man 1) die Honorarsituation anderer Ärzte 2) verdeckt einen Mißstand, der ansonsten Handlungsbedarf erfordern würde (nämlich, daß die Personalkosten nicht mehr aus den KV-Einnahmen zu erwirtschaften sind, andere sagen Insolvenz dazu) und 3) gibt man den Klinikbetreibern eine Steilvorlage, nur noch entsprechende Verträge (also 2 Jahre mit Stütze) anzubieten, was wiederum kontraproduktiv für die Arbeitsbedingungen im KH ist- und die Abwärtsspirale analog zu 1 weiter verstärkt. Es geht neben Allgemeinmedizin nämlich auch schon um ein paar andere Fächer- und aus fünf können dann schnell 10 werden oder 30...
    Anruf bei der Hotline
    Kunde: "Ich benutze Windows... "
    Hotline: "Ja... "
    Kunde: "...mein Computer funktioniert nicht richtig."
    Hotline: "Das sagten Sie bereits... "



  3. #8
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    Zitat Zitat von koelnerchen Beitrag anzeigen
    und ohne Ausgleich.
    Oh Gott, sowas gibt es noch? Überstunden ohne Ausgleich sind nicht zu tolerieren, wirklich.



  4. #9
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    Zitat Zitat von dmtec Beitrag anzeigen
    Oh Gott, sowas gibt es noch? Überstunden ohne Ausgleich sind nicht zu tolerieren, wirklich.
    dein Ernst?



  5. #10
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Zitat Zitat von GelbeKlamotten Beitrag anzeigen
    dein Ernst?
    Da es in der Medizin mittlerweile genug AG gibt, die mit dem Ausgleich von Überstunden werben- und viele tun es auch- ist der Einwurf ziemlich unpassend.
    Die ganze Situation besteht doch nur, weil auch wirklich jede Zumutung hingenommen wird- Überstunden, "Landarztquote" oder eben "Stütze" für eine Arztstelle- was vermutlich in der gesamten westlichen Welt ziemlich einmalig sein dürfte...
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