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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo,
    ich bin im 2. Weiterbildungsjahr und aktuell in einer internistischen Abteilung. Ich spiele mit dem Gedanken, den Weg zur Allgemeinmedizin zu gehen. Ob es dann später eine klassische Praxiskarriere wird in einer Hausarztpraxis wird, oder ob ich noch eine Weiterbildung Betriebsmeidzin mache ist alles noch unklar.In NRW sind ja 'nur' 18 Monate stationäre Innere Versorgung vorgeschrieben, trotzdem frage ich mich, wie viel Sinn es macht, sich nach 18 Monaten schon vom Krankenhaus zu verabschieden und dann ggf. beispielsweise mal in die Psychosomatik zu gehen oder in andere Bereiche wie HNO etc., um sich möglichst breit aufzustellen?
    Vielleicht macht hier der ein oder andere eine Weiterbildung zum Allgemeinmediziner und kann ein paar Empfehlungen preisgeben, um eben möglichst viel Erfahrungen und Eindrücke, vielleicht auch aus verschiedenen Bereichen, zu sammeln!

    Danke und viele Grüße!



  2. #2
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
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    Westfalenpott
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    Solide internistische Kenntnisse sind schon das A und O der Allgemeinmedizin, und die lernt man immer noch am besten in der Klinik, deswegen halte ich persönlich nicht soviel davon, das auf 18 Monate zu beschränken. Was Du außerdem machst, hängt davon ab, welche Schwerpunkte Du setzen willst und ob Du in der Mindestzeit den FA machen willst.

    Ich hab mir damals etwas mehr Zeit genommen und 18 Monate Anästhesie, 12 Monate Chirurgie und 36 Monate Innere in der Klinik gemacht und danach dann noch 18 Monate Allgemeinmedizin in der Praxis. Ich hätte noch 6 Monate Pädiatrie in einer Praxis drangehängt, aber das klappte aus organisatorischen Gründen nicht.
    Weil er da ist!
    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Wenn man bspw. 12 Monate Chirurgie macht spricht man das auch offen dann beim Bewerbungsgespräch natürlich an, richtig? Läuft dann die Zeit für einen dort anders als für jemanden, der auch Chirurg werden will? Ich meine, ich bin absolut kein Fan vom Operieren, aber mir wären Einblicke in die Chirurgie auch wichtig, um rbrn sowas wie Abzesse oder kleine Wunden auch ambulant behandeln zu können.



  4. #4
    Diamanten Mitglied
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    Als Chirurg kann ich das natürlich nur begrüßen. Wobei man sich überlegen muss/sollte wo man Chirurgie macht. Ich würde mal ganz grob behaupten dass man für die spätere Allgemeinmedizin-Praxis am Meisten noch in der chirurgischen Notaufnahme lernt. Da gibt es teilweise Notaufnahme die saufroh sind einen ... für die Arbeit dort zu haben, woanders passt das nicht ins Konzept. Stationsarbeit in einer Klinik die z.B. vor allem Endoprothesen macht stell ich mir jetzt weniger sinnvoll vor. Und da gibt es viele Abteilungen von Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Thoraxchirurgie, Viszeralchirurgie etc. wo vielleicht die "normale" Arbeit nicht so viel Sinn macht für einen zukünftigen Allgemeinmediziner. Es könnte noch die Gefäßchirurgie mit schwierigen Wunden interessant sein, wenn einen das interessiert. Ansonsten würde ich wie gesagt die chirurgische Notaufnahme zur Versorgung kleiner Wunden, Prellungen, Katzenbiss, Abszessspaltungen usw. empfehlen.
    Ich würde also ganz klar fragen ob es die Möglichkeit gibt als zukünftiger Allgemeinmediziner in der Notaufnahme zu arbeiten. Manche Kliniken bieten das an und das ist eine win-win-Situation für alle Seiten.



  5. #5
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    Kinder Kuschelzeit
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    Ich kann nur für die UCH sprechen. In der Notaufnahme lernt man sehr viel v.a. auf dem Land.Bei uns kamen auch viele Kinder,wenn die Praxis abends und am Wochenende geschlossen hatte.
    Viele Bagatellsachen ,Rücken-Mann und Knieschmerzen, Abszesse etc.Wir hatten auch interdisziplinäre Dienste ( ACH, Gefäße und UCH).
    Gibt es in NRW einen Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin?
    Die können dir sicher weiterhelfen.



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