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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    17
    Hallo Forumsmitglieder,

    es gibt schon zig tausende Einträge zu meiner Frage. Hier in diesem Forum und auch in vielen anderen. Und ich habe wirklich schon sehr viele davon gelesen. Trotzdem möchte ich mich hier vorstellen, meine Situation erläutern und auf ein paar fundierte Meinungen hoffen.

    Ich werde in Kürze meinen 36ten Geburtstag begehen. Gelernt habe ich mit 18 Jahren Industriekaufmann. Nach der Lehre habe ich meine allgemeine Hochschulreife nachgeholt, dann kurz an einer Universität Lehramt studiert, dies jedoch abgebrochen. Viel zu spät. Ich kann es mir schlicht nicht vorstellen als Lehrer zu arbeiten. (Es gibt einige Lehrer in meiner Familie).

    Dann habe ich gearbeitet. Vor vier Jahren bin ich aufgrund einer Depression in eine stationäre Behandlung (freiwillig, die Depression an sich hatte sich aber schon 2008 entwickelt). Daraus hat sich ein Interesse für Psychiatrie entwickelt. Zum jetzigen Zeitpunkt arbeite ich wieder.

    Das kurz zu meiner Person.

    Ich habe mich auf einen Studienplatz Medizin beworben und wurde an der Universität Würzburg angenommen. Völlig überraschend. (Abi-Schnitt 2,8 [ich war zum damaligen Zeitpunkt stinkfaul, dumm bin ich nicht], Wartesemester habe ich auch nur vier, weil ich beruflich an einer Hochschule ÖD war und dies Wartesemesterschädigend war)

    Jetzt ist es so, dass ich das Studium voll finanzieren müsste. Das ginge, mit großen Einschränkungen, bis einschließlich viertes Semester. Danach wäre ein Kredit angesagt. Zudem muss ich meine jetzige Wohnung etc. aufgeben. Wenn man das Studium dann nicht bewältigen können sollte, steht man irgendwie völligst verloren da. Das habe ich natürlich als warnendes Signal im Hinterkopf.

    Des Weiteren muss man das Studium erst einmal erfolgreich schultern. Natürlich habe ich mir schon sämtliche Vorlesungen v.a. zu Chemie bei Youtube angesehen. Habe mir bereits den Zeeck u.a. in der Uni-Bib besorgt und reingelesen und mich mit meiner Schwester (ehemalige Pharmaziestudentin , am 1ten StEx. gescheitert, Grund Stress und Prüfungsangst - Hier sei noch erwähnt, das meine Schwester gelernte PTA ist, äußerst strebsam und diszipliniert. Ich bin eher der Typ „lernt leicht und schnell, aber tut sich bei Disziplin und Strebsamkeit schwer) unterhalten. Gerade bei Chemie habe ich stärkste Bedenken.

    Ich habe versucht, mir einen Überblick über die Lerninhalte zu verschaffen. Habe mir Gedanken über meine Vorstellungen vom Leben gemacht, ob ich als Arzt arbeiten möchte oder nicht, was meine kurzfristigen und langfristigen Wünsche für mein Leben sind usw.

    Ich weiß einfach nicht, ob ich meine jetzige Situation (so lala, aber jeden Monat kommt Geld rein) aufgeben soll oder den Studienplatz.

    Über einige Erfahrungsberichte von Medizinstudenten oder Ärzten würde ich mich freuen.

    Mit besten Grüßen

    Buhles

    PS: Ich habe diesen Thread auch noch im studis-online Forum gestartet. Allerdings erhoffe ich mir hier Meinungen, von bereits Medizin studierenden.



  2. #2
    little red riding bitch Avatar von agouti_lilac
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    Hallo und willkommen im Forum,

    Zitat Zitat von Buhles Beitrag anzeigen
    Ich habe mich auf einen Studienplatz Medizin beworben und wurde an der Universität Würzburg angenommen. Völlig überraschend. (Abi-Schnitt 2,8 [ich war zum damaligen Zeitpunkt stinkfaul, dumm bin ich nicht], Wartesemester habe ich auch nur vier, weil ich beruflich an einer Hochschule ÖD war und dies Wartesemesterschädigend war)
    bevor ich mir die Mühe mache, auf deine Fragen hin etwas zu schreiben, möchte ich gerne wissen, wie du an den Studienplatz gekommen bist. Das passt nämlich nicht mit deinen Angaben. In der aktuellen Situation kann man mit einem Abi-Schnitt von 2,8 und 4 WS keinen Medizinstudienplatz bekommen. Für's Losverfahren ist es zu früh, über die Bundeswehr hättest du kein Finanzierungsproblem,... .

    Was meinst du mit "ÖD" und "beruflich an einer Hochschule"? Warst du denn eingeschrieben?

    Gruß, lilac
    Calvin: “It's psychosomatic. You need a lobotomy. I'll get a saw.”



  3. #3
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    170
    Ein aus einer Depression erwachsendes Interesses an Psychiatrie ist als Motivation für ein Medizinstudium ein wenig dürftig. Damit werden die Härten dieses Vorhabens kaum zu bewältigen sein, schon gar mit einer derartigen Krankheitsvorgeschichte.



  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Trendafil
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    379
    Also in der Depression sehe ich weniger das Problem.

    Eher in der Tatsache, dass die ganze Geschichte etwas dubios klingt.
    Ein Beruf an einer Hochschule, der Wartezeitlimitierend ist? Was kann man sich darunter vorstellen?
    2,8er Abi, 4 Wartesemester und in Würzburg unterkommen? HOW?

    Wenn durch diese abstruse Geschichte aber etwas unglücklich die eigene Identität verschleiert werden sollte und der TE nur wissen möchte, ob man Chemie jenseits der 20 noch auf die Reihe bekommt:

    jo.
    Bedauerlicherweise besteht das Medizinstudium in Deutschland an vielen Unis aus Klausuren mit hohem Altfragenanteil.
    Würzburg hat recht knackige Pharmaklausuren, aber wenn man brav mitlernt, kann man das auch gut schaffen.
    Die Unterlagen aus einem Pharmaziestudium sind fürs Medizinstudium nicht repräsentativ.
    Auch den Zeeck halte ich als Einsteigerlektüre für unpassend.
    Endspurt, andere Thiemebücher oder Uniskripte eignen sich da besser um einen Einblick zu erhalten, was einem die ersten 4 Semester Medizin erwartet.



  5. #5
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    evtl. Würzburg
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    17
    Die Zeit an der FH war ein duales Studium. Wenn man es so nennen möchte. Es hat aber mit einem Studium nicht wirklich etwas zu tun. Deshalb Wartezeitschädigend. Der ÖD ist eine Welt für sich.

    Wie ich bereits schrieb... die Zusage kam überraschend. Wie das möglich ist, weiß ich auch nicht, aber es ist so. Ich habe auch meine Angaben bei hochschulstart.de mehrfach überprüft, weil ich es selbst nicht glauben konnte.

    Es geht mir nicht darum, ob ich in meinem Alter dem Studium gewachsen bin, sondern um Erfahrungen/Meinungen von angehenden Medizinern/Medizinern. Die Entscheidung an sich werde ich selbst fällen.

    Meine Motivation für oder gegen das Studium gründet sich dann auf mehreren Aspekten. Sicher nicht nur aus der vorangegangenen, gut in den Griff bekommenen depressiven Erkrankung.

    Beste Grüße

    Buhles



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