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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Platin Mitglied Avatar von Dr.Nemo
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    Long time no see in die Runde.

    Das Leben hat mich im positiven Sinne gut im Griff. Die Offline Zeiten sind sehr häufig.

    Im Mai 2020 steht meine Facharztprüfung für Allgemeinmedizin an.
    Das Angebot steht, dass ich als FÄ dort angestellt weiterarbeiten kann, was ich auch primär befürworte.

    Ich solle nun vorschlagen, was ich mir so vorstelle. Puh.

    In erster Linie möchte ich mich finanziell etwas verbessern und meine Arbeitszeiten beibehalten.
    Das Internet gibt mir eine Seite her, wo nur unterschiedliche Fachrichtungen in ihrem Gehalt verglichen werden.

    Was kann ich verlangen?? Mich am Tarif für Klinikärzte orientieren?

    Grüsse Dr. Nemo
    Das Leben ist wunderbar!! Man muß nur den Mut haben sein eigenes zu führen...



  2. #2
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Zitat Zitat von Dr.Nemo Beitrag anzeigen
    In erster Linie möchte ich mich finanziell etwas verbessern und meine Arbeitszeiten beibehalten.
    Zitat Zitat von Dr.Nemo Beitrag anzeigen
    Was kann ich verlangen?? Mich am Tarif für Klinikärzte orientieren?
    Merkst Du selber, oder? Warum solltest Du Dich am Klinikgehalt orientieren, wenn Du Dich verbessern willst? in *jedem* Bewerbungsratgeber (also außerhalb der Medizinblase) ist als Gehaltsvorschlag vorheriges Gehalt plus ca. 30% als VHB genannt.

    Dann muß man wissen, daß die Zuteilung der Gelder an die Praxen durch die KV ein "Kalkulatorisches Oberarztgehalt" als FA zugrunde legt (zumindest in der Theorie), d.h. verlangt man weniger, verkauft man sich zu billig.

    Desweiteren würde ich zu dem fiktiven OA-Gehalt noch einen Aufschlag dazupacken, der u.a. die Haftpflicht, das persönliche Risiko (auch wenn Du angestellt bist, haftest Du gegenüber der KV grundsätzlich mit dem Privatvermögen) und noch ein paar andere Dinge abdeckt, über die man sich im Krankenhaus nicht kümmern muß. Die 40h-Woche ist auch eher theoretisch...

    Falls die Praxis selbst ein OA-Tarifgehalt nicht zahlen kann, würde ich die Finger davon lassen.
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



  3. #3
    Platin Mitglied Avatar von Dr.Nemo
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    Vielen Dank!

    Das ist mal ein guter Ansatz!
    Ja vermutlich hätte ich mich sonst aus Bescheidenheit unter Wert verkauft, aber natürlich frage ich mich auch, was, wenn die Chefs dies nicht leisten können.
    Ich habe einen eigenen Patientenstamm und fühle mich im Team sauwohl, das aufzugeben wäre wirklich bitter.
    Das Leben ist wunderbar!! Man muß nur den Mut haben sein eigenes zu führen...



  4. #4
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Zitat Zitat von Dr.Nemo Beitrag anzeigen
    Ja vermutlich hätte ich mich sonst aus Bescheidenheit unter Wert verkauft, aber natürlich frage ich mich auch, was, wenn die Chefs dies nicht leisten können..
    Falscher Ansatz! Als FA erwirtschaftest Du selbst Geld, was zumindest in der Theorie für ein OA-Gehalt für den Arzt ausreichen sollte. Wenn es das nicht tut, gibt es entweder ein grundlegendes Problem mit der Praxisstruktur und/oder der jeweiligen KV-Vergütung. Da man ja nur ein Leben hat, sollte man dann schon überlegen, ob man Konsequenzen zieht. Zufriedene und dankbare Patienten und ein nettes Team sind zwar schön und wünschenswert, zahlen Dir aber nicht die Rechnungen und die Altsersvorsorge.
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



  5. #5
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    Wie oben bereits genannt, ist das fiktive Oberarztgehalt das, was der EBM einer Praxis mit 1,0 VK zugesteht.
    Hinzu kämen sicherlich Einnahmen aus der PKV, und sofern relevant UVG, Anträgen für die DRV und falls erfolgt den Bereitschaftsdiensten.
    als FÄ f. Allgemeinmedizin solltest du die psychosomatische Grundversorgung erworben haben, mglw. kannst du den 8h Kurs zum Erwerb der Abrechnungsgenehmigung für das Hautscreening noch erwerbern.
    = FÄ für Allgemeinmedizin = OA Gehalt; die beiden anderen Dinge + ggf. Zusatzeinnahmen würden einen guten Aufschlag rechtfertigen.
    Idee: Verhandeln steuerbegünstiger Lohnnebenleistungen, welche den Arbeitgeber weniger Kosten, dir aber nützen: z.B.: 40 Euro Tankgutschein, Übernahme Mitgliedschaftskosten im Fitnessstudie, Wegegeld zur Praxis, Erholungsbehilfen
    Haftpflicht: ich zahle +/- 1000 Euro / Jahr - mglw. hat aber der MVZ Betreiber eine, welche dich inkludiert?



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