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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Die bayerische Staatsregierung wird ab WS 20/21 ein Kontingent von ca. 100 Studienplätzen in bester DDR-Manier für "sich freiwillig Verpflichtende" abzweigen.
    Heißt im Umkehrschluß, daß die Quoten und Wartezeiten für "normale" Studienplätze sich weiter veschlechtern werden.
    Ich denke, daß andere Länder hier noch nachziehen- und nächstes Jahr reden wir dann über 20% statt 10%. oder gar 30%.
    Über die Nachteile eines als von Juristen als sittenwidrig eingeschätzten Vertrages, der (im Unterschied zur DDR) vorsieht, in ferner Zukunft ein defizitäres Kleinunternehmen selbst betreiben zu müssen oder mehr als 10 Jahre am Existenzminimum zu larvieren, wurde im "NRW" Thread genung geschrieben.

    Grüße auch an all diejenigen, die durch überaus zahlreiche Anmeldungen beim Vorreiter NRW zu solchem Handeln erst ermutigt haben...

    Fr Huml ist übrigens Ärztin, hat aber trotz ländlicher Herkunft keine Landarztpraxis übernehmen wollen. Pharisaer eben. Muß ja auch nichts zurückzahlen.
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



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  2. #2
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    Und extrem hohe Anforderungen: vorher schon Praktika, am besten Berufsausbildung, ehrenamtliches Engagement, was weiß ich noch alles.



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  3. #3
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    Hoffentlich sind sich die Bewerber, die es ehrlich meinen, darüber im Klaren, wo die unterversorgten Gebiete in Bayern liegen. Die attraktiven ländlichen Regionen sind nämlich eher über- als unterversorgt. Wir reden nicht von Landarzt am Tegernsee, wir reden von Landarzt im hintersten Oberfranken an der tschechischen Grenze.

    Es wird sehr spannend, wenn die ersten Absolventen der Quote fertig sind, einige versuchen sich rauszuklagen, ob es klappt, was für Sanktionen man sich überlegt und ob die Quote dann so weiter Bestand hat. Das ein oder andere Münchner Rich Kid wird sich das gut überlegen, wenn es mit dem Platz in Ungarn nicht klappt, ob man diesen Deal mit Papas guten Kontakten zu Juristen nicht taktisch eingehen könnte...

    Allgemein finde ich die hohen Vorabquoten auch sehr schwierig.



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  4. #4
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Zitat Zitat von FuchsiBuchsi Beitrag anzeigen
    Hoffentlich sind sich die Bewerber, die es ehrlich meinen, darüber im Klaren, wo die unterversorgten Gebiete in Bayern liegen. Die attraktiven ländlichen Regionen sind nämlich eher über- als unterversorgt. Wir reden nicht von Landarzt am Tegernsee, wir reden von Landarzt im hintersten Oberfranken an der tschechischen Grenze.
    Klar, wir reden hier vom Spessart, Rhön, Oberpfalz, Bay. Wald, etc. In jedem Fall teils mehrere 100km von den Unistädten entfernt. In NRW gingen die Plätze zu 70% an Frauen. Viel Spaß, wenn Anfang 30 dann die Zwangsversetzung aus München nach Tirschenreuth anberaumt wird und der Göttergatte weiterhin Ingenieur bei Audi in Ingolstadt bleibt... Wenn ich die Verträge aus NRW richtig interpretiere, ist dort auch weder Elternzeit noch Teilzeit vorgesehen. Bitte nachlesen...

    Zitat Zitat von FuchsiBuchsi Beitrag anzeigen
    Es wird sehr spannend, wenn die ersten Absolventen der Quote fertig sind, einige versuchen sich rauszuklagen, ob es klappt, was für Sanktionen man sich überlegt
    Die Sanktion steht doch fest: eine Geldstrafe von 250.000 EUR und daher vermutlich nicht durch Insolvenz abzuschütteln. Im NRW-Thread gibt es die (irrige) Meinung, derartige Verbindlichkeiten wären ja nicht so schlimm und das FA würde sich schon auf "handliche" Ratenzahlung einlassen.

    Ich mache die Rechung so auf: das pfändungsfreie Minimum mit Anfang 30 liegt bei ca. 1200-1500 EUR/Mo (offizielle Armutsschwelle für München ist 1400 EUR) . Holt sich das FA jeden Monat 1500 EUR vom Gehalt (wenn man nicht die zugewiesene Praxis übernehmen will), macht das im Jahr 18000 EUR. Somit ist man erst mit Mitte 40 über die Armutsgrenze hinaus...viel Spaß auch bei der Altersvorsorge. Das o.g. Beispiel geht von einem verfügbarem Monatsnetto von 3000 EUR aus, d.h. man muß schon mal 6000 brutto verdienen, was nicht jedem gelingt. Und erst recht nicht in Teilzeit.

    Zur Bedienung einer Strafe gibt es keinen Kredit einer Bank.

    Ich bleibe dabei: für das Geld lieber einen Studienplatz im Ausland inkl. freie Fach-und Arbeitsortwahl und kein Damoklesschwert zwischen Privatinsolvenz, Altersarmut und zerstörter Familienplanung.

    Alle anderen "Risiken und Nebenwirkungen" habe ich schon im NRW-Thread erörtert
    Geändert von tarumo (04.09.2019 um 13:40 Uhr)
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
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  5. #5
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    Ja, die Geldstrafe ist bekannt und gerade aufgrund dessen kann ich mir in Bayern vorstellen, dass man sich einkaufende und rausklagende Rich Kids ausbremsen will mit weiteren Sanktionen. Oder die Quote postwendend wieder einfstampft, sobald sich die Fälle davon häufen. Man weiß es nicht...



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