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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von Tarwah
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    Ich fand das Studium anfangs sehr schwer, ich musste erst mal lernen zu lernen und das Durchhaltevermögen dafür zu entwickeln. Nach 3 Jahren empfand ich das Studium dann als sehr entspannt und konnte die Studentenzeit voll genießen.

    Seitdem ich Assistenzärztin in der Inneren bin, leide ich extrem unter dem Freizeitmangel. Ich schaff es aber auch nicht, es einfach hinzunehmen, dass ich 3/4 Wochenenden im Monat arbeite, dass ich manchmal nachts, manchmal morgens erst nach Hause komme und meine Familie den ganzen Tag nicht sehen kann und meine Freunde schon wochen- oder monatelang nicht treffen konnte. Ein Fachwechsel kommt für mich nicht in Frage - steht doch die Niederlassung (und dann hoffentlich eine bessere Work-Life-Balance) als mein großes Ziel vor mir.

    Von meinen Freunden, die in die Psychiatrie gegangen sind, sind alle sehr zufrieden.

    Wenn ich dann aber meine Nicht-Mediziner-Freunde sehe, kommt manchmal doch der Neid auf. Eine Freundin von mir zB hat als Beraterin geregelte Arbeitszeiten, 1 Tag Home Office, Wertschätzung auf der Arbeit, Wochenenden immer frei und viele kostenlose Weiterbildungsmöglichkeiten. Dazu verdient sie fast genauso viel wie ich (monatlich netto 500€ weniger in der gleichen Steuerklasse).

    Den Job musste sie aber erst mal lange suchen, da bekommt man als Arzt/Ärztin schon schneller eine Stelle.



  2. #17
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    ...so einen Job findest du aber auch als Facharzt

    EDIT: Übrigens nicht in der Beratung... falls das missverstanden wurde...
    Geändert von Feuerblick (16.09.2019 um 11:55 Uhr)
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



  3. #18
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    Wenn jemanden die Beratertätigkeit so juckt steht es ja jedem frei so etwas zu machen. Mediziner werden da ja immer gern gesehen. Und den Dr. Titel bringt man ja noch zusätzlich mit. ;)
    Vllt hat man als Berater die Wochenenden frei allerdings glaube ich kaum, dass in der Branche weniger gearbeitet wird als in Kliniken. Und 4 Tage die Woche beim "Kunden" zu sein und in iwelchen Hotels abzuhängen ist glaube ich auch nicht wesentlich besser als WE Dienste. Natürlich hat jeder seine angeblichen Freunde, die mit wengier Arbeit mehr verdienen. Aber generell muss man einfach sehen, dass die meisten für ein höheres Gehalt eben auch viel arbeiten. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal von Medizinern. Die Verdienststeigerugen sind in manchen Bereichen der Industrie sicherlich auch höher als in 5 oder 6 Jahren als Assistenzarzt, aber spätestens mit dem Facharzt hat man doch viel mehr Möglichkeiten. Es gibt glaube ich auch kaum Branchen, wo man in der Niederlassung als Selbstständiger ein doch relativ sicheres und kriesensicheres Einkommen hat. Notar vllt noch. ;) Aber das muss einem auch erstmal gefallen.



  4. #19
    agitiert Avatar von Arrhythmie
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    In der Unternehmensberatung frei am Wochenende?
    LOL.

    Ich hab Wirtschaft im Erststudium studiert und auch kurz in dem Beruf gearbeitet. Freunde in größeren Beratungen habe ich auch. Die arbeiten fast jedes Wochenende (ok, sie "dürfen" an anderen Orten arbeiten und dann an den Wochenenden in Hotels umher vegetieren) und kommen abends vor 19 Uhr auch nicht aus dem Büro.
    Einer dieser Freunde meinerseits ist nun seit ca. 5 Jahren Single, er behauptet mittlerweile selber von sich dass er nicht beziehungsfähig ist aufgrund seines Jobs.

    Ja... in der Beratung ist es sooooo viel besser Zumindest in den größeren Beratungen wo man dann auch ordentlich verdient ist das mitnichten so...

    Und ansonsten: Ab in die Beratung. Spätestens mit dem FA.... Die freuen sich auch über ein paar Ärzte. Einfach mal selber ausprobieren.

    Ich persönlich bin allerdings davon geheilt.


    (PS: Auch die Juristen in großen (Wirtschafts-)kanzleien dürfen sich den Ar*** wundarbeiten mit 80 h die Woche. Bis man evtl. mal Partner wird, wenn man es denn wird oder -im Beispiel der Beratungen- zum Kunden wechseln kann)
    Geändert von Arrhythmie (16.09.2019 um 11:55 Uhr)
    "Sometimes I sit quietly and wonder why I am not in a mental asylum. Then I take a good look around at everyone and realize.... Maybe I already am."











  5. #20
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    10
    Also ich persönlich würde sofort wieder Medizin studieren und bin mit meiner Arbeit auch insgesamt sehr zufrieden.

    Das mag natürlich auch daran liegen, dass ich als Pathologe in einem kleinen Nischenfach gelandet bin, in dem man keinen Patientenkontakt mit all seinen Unwägbarkeiten hat und in dem ich auch keinerlei Dienste machen muss. Dazu habe ich auch sicherlich Glück eine angenehme Stelle mit netten Kollegen, gutem Chef und weitgehend guten Arbeitsbedingungen gefunden zu haben.

    Grundsätzlich kann man als Arzt genauso wie in eigentlich jedem anderen Bereich eine sehr gute oder auch ganz furchtbare Arbeitsbedingungen vorfinden. Als Arzt hast du aber im Gegensatz zu einigen anderen Metiers quasi eine Arbeitsplatzgarantie, kannst dir die Stellen weitgehend aussuchen, hast extrem viele verschiedene Möglichkeiten als Arzt oder auch nicht-ärztlich zu arbeiten und du wirst so gut verdienen wie in kaum einem anderen Fach, zumindest durchschnittlich.

    Letztendlich kommt es darauf an, ob dir ganz persönlich die Medizin liegt oder zumindest ein Teilbereich davon, auf den du dich spezialisieren kannst. Wenn das der Fall ist, dann kann ein Medizinstudium Sinn machen. Das Studium ist sicherlich arbeitsintensiv und lang, aber es ist definitiv machbar, wenn man sich für die Materie interessiert.

    Danach muss man sich eben noch ein Fach aussuchen, dass zu einem passt und dort eine vernünftige Stelle finden. Das ist natürlich nicht immer ganz einfach, aber einfach ist so etwas nirgendwo, ganz egal was man beruflich macht.

    Viel Glück bei der weiteren Entscheidungsfindung.



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