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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Hallo, ich nochmal 😇
    Erhoffe mir ein paar Erfahrungsberichte und evtl aufbauende Worte. Ich fange ab 1.10 zu arbeiten an und habe nun erfahren, dass ich auf der Chirurgie starte. Chirurgie liegt mir überhaupt nicht. Und ich kann mir bis dato nicht vorstellen, einen Nachtdienst in der Chirurgie zu schaffen. Ich habe irgendwie alle Medikamente (v.a. die Dosierung) wieder vergessen, weiß bei den meisten Krankheitsbildern auch nicht, wie ich diagnostisch vorgehen soll. Dazu bin ich an manchen Tagen auch noch in der chirurgischen Ambulanz eingeteilt. Ich arbeite in einem kleinen Haus und ich glaube, dass ich die einzig Anwesende auf der Station sein werde nachts.

    Generell erdrückt mich das alles gerade und ich kämpfe schon seit Wochen mit Übelkeit wegen meiner Nervosität. Am liebsten würde ich wieder kündigen & etwas anderes studieren. Ich fühle mich NULL vorbereitet für den Arbeitsalltag. Klar im PJ könnte man Einblicke sammeln, aber die waren qualitativ doch sehr unterschiedlich..

    Hilfe?!



  2. #2
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    Ort
    Leipzig
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    Arzt
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    Also sorry für den gleich folgenden Pragmatismus:

    1. Wenn ich eine Berufsanfängerin einstelle, kann ich eben keinen Facharzt mit mehrjähriger Berufserfahrung erwarten
    2. Viele Prozesse und Abläufe sind in Häusern arg verschieden, d.h. dass selbst „alte Hasen“ sich diese erst erarbeiten müssen (bei mir hat jeder Oberarzt eine GIB anders behandelt und nachts anders/gar nicht informiert werden wollen - kann man nicht riechen, sagt einem keiner, bekommt man eben mit)
    3. Leider ist heute eine gute Einarbeitung mehr „hohle Floskel“ – sodass man dann eben damit leben muss, dass eine neue Mitarbeiterin diverse Rückfragen hat, deren Anzahl man mit einer Einarbeitung hätte reduzieren können...

    Umsetzung:
    Am Ende geht es doch darum: Kommt jemand mit einer GIB und du rufst sofort deine Hintergrund an, dann wird der seien Freude über die Gutschrift von Aktivzeit nachts 1 Uhr nicht sooooo doll zeigen können. Wenn du dir das aber mal anschaust, Medikamente gesichtet hast, rektal untersucht hast, den Hb parat und die Kreislaufparameter erfasst hast und dann den Hintergrund anrufst, kommt das besser an = bei jeder Situation Informationen sammeln und sortiert anrufen
    Du kennt die Medikametendosierungen nicht? Nunja, die sind in der Chirurgie ja überschaubar, ein kleines Büchlein im Kittel ist doch als Gedächtnisstütze nicht unbedingt schlecht, vorher bei ner Thrombembolieprophylaxe nochmal nachgelesen zu haben, die Umsetzung von OAKs zu kennen schadet ja nicht
    Generelles Vorgehen wie: Erfassen von wesentlichen Erkrankungen, relevanten Vorops, Medikation (v.a. Blutgerinnung) etc, eine körperliche Untersuchung mit subjektiver Dringlichkeitseintstufung und Laborsichtung oder – kann ich mir als Internist vorstellen – Röntgendiagnostik ist doch eine saubere Vorarbeit.



  3. #3
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Let the bad times roll!
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    Wie darf man das verstehen? Du bist Ärztin, fängst demnächst an zu arbeiten und startest in der Chirurgie, was du vorher nicht wusstest? Du musst dich doch auf irgendeine Stelle beworben haben?
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



  4. #4
    Diamanten Mitglied
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    Fertig!
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    Verbundweiterbildung Allgemeinmedizin, vermute ich...



  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Beiträge
    31
    Danke für deine Antwort. Genau, habe mich für die Allgemeinmedizin-Ausbildung beworben und man wird den Fächern zugeteilt.



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