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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo zusammen

    Ich bin im praktischen Jahr in Zürich. Hier haben wir komplette Freiheit in der Wahl der 9 Monate, welche ich bis Ende August 2020 gemacht haben sollte (falls ich es nicht auf 2 Jahre verteile).

    Eigentlich hatte ich bereits 10 Monate geplant, aber aufgrund neue aufgetretener Einschränkung vom Dekanat bewilligt bekommen, meine Planung abzuändern.

    Zur gesundheitlichen Einschränkung: leide seit 4 Monaten unter einer beidseitigen Tendinopathie der Achillessehnen sowie einem hartnäckigen Golfer- und Tennisellbogen des rechten Armes. (beides kam praktisch "über Nacht" als UAW auf ein Fluorchinolon-AB und ist in den 4 Monaten praktisch nicht besser geworden).

    Vorher war ich sehr sportlich, aktuell kann ich vielleicht 10 Minuten stehen am Ort dann beginnt das Brennen in den Achillessehnen. Laufen geht ein wenig besser, aber mehr als 5000 Schritte pro Tag liegen noch nicht drin.

    Der Arm ist weniger eine Einschränkung (betrifft eigentlich nur Tippen und Schreiben, hab unterdessen gelernt mit links zu schreiben und ein Speech-to-text Programm (Dragon Nuance) gekauft, welches es auch als Medical Version geben würde (falls es mit dem Berichte Tippen schwierig werden würde, obwohl ich hoffe, dass dies nicht meine Hauptaufgabe sein wird)

    Gut, hier nun meine Frage an euch: Welche Fächer wären für mich am einfachsten durchzustehen (wortwörtlich)?
    Ich plane eh in die Hausarztmedizin zu gehen, also 3 Monate Praxis wären schonmal fix. Fehlen noch 6 Monate.

    Psychiatrie? Radiologie? Anästhesie?

    Evtl. könnt ihr mir sagen wo ihr am wenigsten auf den Beinen wart und vielleicht kurz etwas zum Tagesablauf schreiben, damit ich mir es vorstellen kann.

    Liebe Grüsse
    Smartass



  2. #2
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    Erstmals: Gute Besserung, ich hoffe sehr, dass deine Beschwerden demnächst besser werden!
    Zu Psychatrie kann ich leider nichts sagen, damit hatte ich quasi keine Berührungspunkte.
    Von Anästhesie würde ich aus meiner Famulaturerfahrung eber abraten, da man doch viel am laufen ist (Intensivstation) und auch mit beiden Armen anpacken muss (Maskenbeatmung, Intubation, Patienten lagern, ggf Reanimieren...). Ich selbst habe mein PJ in der Radiologie gemacht und körperlich war es wirklich sehr entspannt da man einfach viel im sitzen befundet und seine Befunde auch meistens diktiert. Also ich denke mit Radiologie kannst du nix falsch machen, sowohl auf deine Situation bezogen als auch auf das Fach an sich, es macht nämlich sehr viel Spaß .



  3. #3
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    Nicht lange stehen können stell ich mir in der Anästhesie seeehr anstrengend vor. Selbst wenn man wahrscheinlich meist die Möglichkeit hat, etwas hin und her zu gehen.

    In meinem Psychiatrie-PJ (und in meinen Psychiatrie-Famulaturen) war die Tätigkeit immer sehr abwechslungsreich. Mal ein Aufnahmegespräch, mal Kurvenvisite, mal Durchgehvisite, mal Visite im Arztzimmer (je nach Station/Klinik), manchmal sogar die eine oder andere Blutentnahme (in der Schweiz wahrscheinlich eher nicht), mal ein Konsiliarbesuch auf einer somatischen Abteilung, mal ein Angehörigengespräch, mal eine Teamsitzung. Man sitzt viel, aber hat zwischendurch immer wieder einen Wechsel. Viel tippen und schreiben muss man in der Psychiatrie auf jeden Fall (mein Rekord-Arztbrief hatte glaub ich neun Seiten Text...), und die Benutzung einer privat angeschafften App wird dir wahrscheinlich Probleme mit Datenschutz, IT-Sicherheit, usw. machen, aber vom Stehen her sollte es kein Problem sein, und ich bin sicher viel weniger herumgegangen als z.B. in meinem Innere-Tertial. Das Anforderungsprofil "Am wenigsten auf den Beinen" könnte die Psychiatrie schon erfüllen. (Den direkten Vergleich zur Radiologie, siehe nächster Absatz, habe ich aus eigener Erfahrung leider nicht.)

    In der Radiologie kann ich dir nur das sagen was ich von meinen Kommilitonen gehört habe: Da rotiert man durch die unterschiedlichen Abteilungen (z.B. am Anfang mal ein paar Wochen CT), sitzt am Anfang daneben, bzw. geht auch mal zu einer Angio oder so, und früher oder später soll man dann auch selbst Röntgen-Thorax-Befunde schreiben, die dann immer von einem Arzt vidiert werden.



  4. #4
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Lange stehen ist in der Anästhesie weniger das Problem als eben das Greifen, auch über längere Zeit und dann noch zielgenau Arm und Hand gebrauchen zu müssen.

    Psychiatrie/Psychosomatik geht sicher, wirst aber genauso wie in der Radiologie vorab klären müssen, ob die Diktierprogramme haben. Hilfreich wären ansonsten noch Textbausteine.
    Ich glaube, in der Psychiatrie sind durchaus überdurchschnittlich viele Kollegen mit körperlichen Einschränkungen. Und vielleicht hilft die eigene Einschränkung auch im Umgang mit den Patienten.
    Ich weiss nicht, ob es in der Schweiz Arbeitsmedizin gibt und das als Fach fürs PJ angeboten wird. Auch das wäre eine gute Option. Es ist fast noch mehr als in der Psychiatrie ein sprechendes Fach.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



  5. #5
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Bauschamane
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    Und noch Tipps für die Innere- es gibt durchaus Hilfen, man muss aber erfinderisch sein. So wäre z.B. ein (Steh)hocker für lange Visiten hilfreich.
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