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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Es ist leider genau das Bild, was versucht wird den Arbeitnehmern einzubläuen, denn es hilft dem Arbeitgeber.

    Und die meisten Kollegen und Kolleginnen stützen dieses Bild bzw. fördern es.

    Du solltest dir wahrscheinlich vor allem die Frage stellen, ob du es nach 3 Jahren Ausbildung und 4 Jahren Studium nochmal schaffst, dich durch 6 Jahre Studium zu quälen, denn eins ist mal Fakt, auch das Medizinstudium hat Frustpotential.

    Ich persönlich finde, dass das Studium egal ist, denn den Job macht man am Ende ewig, du solltest also abwägen, ob du Arzt sein so viel besser einschätzt, dass du dich nochmal durchbeißen kannst.

    Finanzierung, Prüfungen, Neuanfang, Kind, dass alles sind Dinge, die man schon irgendwie geregelt bekommt.



  2. #7
    Registrierter Benutzer
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    Und von irgendwelchen angeblich schlechten Zukunftsaussichten für einen Berufsstand würde ich mich auch nicht zu sehr beeinflussen lassen. Die Diskussion um Onlineapotheken und den angeblichen Niedergang der Präsenzapotheken gab es schon in genau gleicher Form als ich mein Medizinstudium angefangen habe. Das ist mittlerweile etwa 10 jahre her. Geändert hat sich nicht viel, nicht eine einzige Apotheke in meiner Umgebung musste schließen und alle Apotheker in meinem Bekanntenkreis haben nach wie vor ein gutes Auskommen. Das ist immerhin schon ein Viertel eines Arbeitslebens, in dem sich wenig entscheidendes verändert hat.

    Ein Berufsstand wird meistens nicht von heute auf morgen ausgelöscht und das wird auch mit den Apotheken nicht passieren. Wenn jemand vom Hautarzt kommt und eine Salbe verschrieben bekommen hat, dann wird er die auch künftig nicht online bestellen, sondern direkt vor ort in der apotheke holen wollen. Und auch in 20 jahren wird die salbe sehr wahrscheinlich nicht sofort per Drohne geliefert werden. Die Mühlen mahlen meistens langsamer als man denkt und man hat meistens genug zeit sich anzupassen, wenn man dazu bereit ist. Und der Apothekerberufsstand hat in deutschland imho eine wesentlich bessere lobby als der ärztliche.



  3. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Trendafil
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    Mal provokant gefragt:
    Traust Du Dir das Medizinstudium denn auch wirklich zu?

    Mal irgendwo durchzufallen, ist okay. Passiert. Wenn man am Ball bleibt und es trotzdem versucht, ist so eine Niederlage auch schnell wett zu machen.
    Aber bei Dir hat man schon den Eindruck, dass Du Probleme hast, etwas zu Ende zu bringen.

    Ausbildung - Abschlussprüfung nicht geschafft -> Aufgegeben
    3 Jahre Pharmaziestudium - plötzlich alles doof -> Aufgeben

    Auch entgegen der landläufigen Meinung: Man kann auch ein Medizinstudium mal nicht schaffen.

    Erschwerend kommt hinzu, dass man mindestens die ersten 2 Jahre den Eindruck hat, man studiere Chemie oder Physiologie, aber nicht Medizin, da die Vorklinik noch sehr naturwissenschaftlich ausgerichtet ist.
    Man verbringt auch viel Zeit in Laboren, wenn auch in einer light-Version, verglichen mit Pharmazie.

    Was ich damit sagen will: man braucht sehr viel Sitzfleisch für das Medizinstudium und auch Kraft, bei Niederlagen, aufzustehen und das Krönchen zu richten und weiterzumachen.

    Dein Lebenslauf lässt beide Charaktereigenschaften nicht vermuten, von daher solltest Du schon ganz genau abwägen, was Du nun tust. Nicht dass Du in weiteren 4 Jahren wieder dastehst und Dir auffällt, dass Du Dich im Arztberuf nicht siehst. Du stehst dann halt mit nichts da. Keine Ausbildung und 2 mal ein abgebrochenes Studium.

    Schau Dir doch mal den Krankenhausalltag an. Mach ein Praktikum oder lauf mal mit deinem Hausarzt mit. Und lass dir helfen, einen Finanzplan aufzustellen. Überlege Dir auch einen Notfallplan, sollte das mit Medizin auch nichts werden.
    Blind in ein neues Studium stürzen klingt nicht vielversprechend.



  4. #9
    Göttingen Registrierter Benutzer
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    Wie ist denn dein Abi? Das Medizinverfahren wird ja umgestellt. Warum hast du mit einem super Abi eine PTA-Ausbildung gemacht?
    Wenn du das Pharmaziestudium halbwegs gepackt hast, solltest du auch das Medizinstudium schaffen. Was ist denn mit Krankenhausapotheke?
    Als Apotheker hast du nur selten Notdienst, als Arzt öfter. Aber wichtig ist das inhaltliche. Was hat dich bisher abgehalten? Nur deine Familie? Warum traut sie dir das nicht zu?



  5. #10
    little red riding bitch Avatar von agouti_lilac
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    Ein Kollege von mir ist Apotheker und hat das Medizinstudium noch draufgesetzt. Sein Wissen ist enorm und seine Expertise sehr begehrt bei uns.
    Vielleicht wäre das eine Option?



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