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  1. #1
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    Hier geht es um die Falschaussage in Bezug auf das die Entlassung nach Aortendissektions-OP

    Die Derzeit von der Mehrheit und den Experten als die anzukreuzende (also falsche) Aussage ist E, also dass dass nach "prothetischem Aortenersatz" eine lebenslange Antikoagulation nötig sei.

    Tatsächlich gibt Conduit-prothesen mit integrierter mechanischer klappe, als prothetischer aortenersatz eingesetzt werden wenn eine rekonstruktion der Aortenwurzel nicht möglich ist (sehr aufgeweitet). Bei diesen ist eine lebenslange Kumarintherapie nötig, dann wäre die aussage nicht falsch, also nicht anzukreuzen. Es gibt auch welche mit biologischen Klappen wo das nicht nötig ist, aber das war ja nicht weiter spezifiziert.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4973127/


    Ich halte die Aussage B stattdessen für falsch (also anzukreuzen). Die Aussage ist zumindest auch für den Patienten grob irreführend und unangebracht. Denn die Thrombosierung des FALSCHEN Lumens ist mit einem deutlich BESSEREN Langzeitüberleben assoziiert.
    siehe:
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19766814
    (gibt dazu noch mehr studien, bin noch nicht fertig mit der recherche)

    Einem Patienten im Gespräch Angst zu machen, dass sein FALSCHES lumen thrombosieren könnte, wenn das prognostisch gut wäre, macht doch keinen Sinn?



  2. #2
    Unregistriert
    Guest
    Naja, aber es wird ja nicht zwangsweise die Klappe ersetzt und bei reinem Gefäßersatz macht man es nicht. Es steht in der Frage ja ausdrücklich Aortenersatz. Denke schon dass E passt



  3. #3
    Unregistriert
    Guest
    Sehe ich genau so!



  4. #4
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    19.03.2016
    Beiträge
    231
    Ich sehe es auch so, dass B falsch ist. Es ist nicht spezifiziert was ganz genau gemacht wurde. Bitte anfechten



  5. #5
    Unregistriert
    Guest
    Ich versteh was ihr meint, allerdings war die Frage von einem Fall mit offensichlicher Aortenwurzelbeteiligung eingerahmt.
    Hier ist ein Aortenwurzelersatz mit einem Conduit mit integrierter Klappe soweit ich weiß im Rahmen der Möglichkeiten.

    Richtig richtig wäre, dass bei manchen Aortenersätzen eine lebenslange Antikoag nötig ist.

    nicht Richtig ist die generelle Aussage, dass bei Aortenprothesen keine lebenslange Antikoag nötig ist, weil diese Aussage auch solche Prothesen mit integrierter Klappe beinhaltet.

    Nebenbei ist für den operateur erstrebenswert, und für den patienten wünschenswert,dass das falsche Lumen thrombosiert, also warum davor warnen?


    Hat denn irgendjemand einen Beleg dafür dass die Thrombosierung des falschen Lumens durchblutungsstörungen macht?



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