teaser bild
Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 5 von 17
Forensuche

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Unregistriert
    Guest

    - Anzeige -

    Interesse an einer Werbeanzeige hier?
    mehr Infos unter www.medi-a-center.de

    Naaa toll, hier sagen die Dozenten derzeit dass die Läsion im Hirnstamm zu erwarten sein.

    Dabei spricht die Klinik doch für eine mehr oder weniger isolierte läsion der 1. Motoneurone der Beinmuskeln, was wiederum für eine lumbale Läsion spricht. - dachte ich zumindest

    dann war da aber noch das Lhermittesche zeichen (die elektrisierenden Missempfindungen) bei dem patienten.. und die deutliche Mehrheit der Patienten mit diesem klinischen zeichen (88%) haben ZERVIKALE Läsionen.

    https://www.researchgate.net/publica...iple_sclerosis

    Und durch das zervikale Myelon ziehen natürlich auch die 1. Motoneurone der Beinmuskeln...


    Die Mehrheit sagt A, die dozenten sagen B, ich dachte es wäre E, aber ich glaube die "Lösung" ist C...

    Also Hut ab vor dem der ernsthaft wusste dass das Lhermittische zeichen mit Zervikalläsionen assoziiert ist...



  2. #2
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    31.07.2015
    Beiträge
    1
    Sehe es genauso, müsste C sein. Sonst würde das Lhermittsche Zeichen nicht auftreten..



  3. #3
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    11.04.2013
    Beiträge
    2
    Finde auch, dass C am besten passt. Zwar sind zervikale Läsionen ja wohl nicht so häufig, aber es erscheint wiederum sehr unwahrscheinlich, dass bei einer Hirnstammläsion wirklich nur periphere Bahnen abgekappt werden. Der Mann hat nur Ataxie-Zeichen, die sich durch den Ausfall der peripheren Propriozeption erklären lassen (unsicherer Knie-Hacke-Versuch). Aber sonst keine Dysarthrie, Nystagmus. Auch sonst aktuell keien Hirnnervenauffälligkeiten.



  4. #4
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    08.10.2019
    Beiträge
    6
    Zitat Zitat von Objektum Beitrag anzeigen
    Finde auch, dass C am besten passt. Zwar sind zervikale Läsionen ja wohl nicht so häufig, aber es erscheint wiederum sehr unwahrscheinlich, dass bei einer Hirnstammläsion wirklich nur periphere Bahnen abgekappt werden. Der Mann hat nur Ataxie-Zeichen, die sich durch den Ausfall der peripheren Propriozeption erklären lassen (unsicherer Knie-Hacke-Versuch). Aber sonst keine Dysarthrie, Nystagmus. Auch sonst aktuell keien Hirnnervenauffälligkeiten.
    Das war auch meine Denkweise. Klinisch ists so isoliert auf die Beine und eben bei Lhermitte + Arme, dass das bei einer Hirnstammläsion so auftritt halte ich auch für sehr unwahrscheinlich.

    Aber umso beruhigender, dass der Researchgatelink rausgesucht wurde. Meint ihr es macht Sinn, dem IMPP sowas "präventiv" zu schicken als Prüfungskommentar?



  5. #5
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    02.12.2014
    Beiträge
    1
    Nach der Symptomatik zu urteilen hat der Patient:

    1. Schädigung der Pyramidenbahn (Spastik, gest. Reflexe)
    2. Ataxie!! Knie-Hacke-Versuch zeigt Kleinhirnschädigung, d.h. Tractus spinocerebellaris und Hinterstränge mit Propriozeption

    Im zervikalen Myelon liegen diese Strukturen zu weit auseinander, als dass sie ohne weitere Läsionen z.b. des Sympathikus, auftreten würden.
    Aber pontin kommt das perfekt hin, da liegen die kleinhirnfüße direkt hinter der decussatio pyramidum. Deshalb ist Hirnstamm hier eindeutig die richtige Antwort.



Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte

MEDI-LEARN bei Facebook

Die Webseite von MEDI-LEARN wird unterstützt von

     © MEDI-LEARN, Dorfstraße 57, 24107 Ottendorf 1996-2019