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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #36
    Registrierter Benutzer
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    Auf die Gefahr hin, dass ich mich bei einigen unbeliebt mache (In diesem Forum scheint es einen gewissen Trend zu geben, denjenigen mit guten Noten ausschließliches Angeben vorwerfen zu wollen...) will ich auch meinen Senf loswerden.
    Ich habe H19 geschrieben und habe zwar mein - zugegeben hochgesteckes - Ziel einer 1 knapp verpasst, befinde mich aber trotzdem in den Besten 1% der gesamten Kohorte. Und ich habe NICHT wie wild in Leitlininen gewühlt. Ich habe eigentlich nur Amboss gelernt, in den ersten Wochen auch mit einer Testlizenz Meditricks, aber das war langfristig doch nicht 100% meines. Das einzige, was ich mir gekauft habe ist die SmartZoom Erweiterung in Amboss, ich persönlich fand das hilfreich.
    Was ich ebenfalls NICHT gemacht habe, ist mein Privatleben aufzugeben. True, ich habe schon im Studium gute Noten gehabt und in den Famulaturen viel gelernt, insofern war eine gute Basis da. Aber: Ich habe die allermeiste Zeit (Exklusive die letzten ungefähr 3 Wochen Prä-Examen) folgendes Lernschema gehabt: Montags bis Freitag bis ich um 8 aufgestanden (+- 1h) und saß meist so gegen 9 am Schreibtisch. Anfangs habe ich dann auch tatsächlich Feierabend gemacht, wenn ich um 14 oder 15 Uhr mit meinem Pensum durch war, nach hinten raus habe ich dann meist doch noch etwas länger, bis ca 17 Uhr gemacht. Was mir subjektiv viel geholfen hat war viel zu kreuzen, und zwar sowohl falsche Fragen zu wiederholen als auch "Ur-Altfragen", sprich jene, die gar nicht mehr im Lernplan auftauchen, zu kreuzen.
    Anfangs hatte ich mir vorgenommen, nochmal alles in zweiter Quelle nachzulesen, und hatte den Herold anfangs bei den Innere-Tagen immer griffbereit - nur um festzustellen, dass ich es nie gemacht habe. Habe es dann aufgegeben. Das Einzige: ich habe ein bisschen in einem Allgemeinmedizin-Fallbuch geblättert, weil ich dachte, dass ich damit dem Examen sowohl was den Schwerpunkt Allgemeinmedizin als auch Key-Feature Fälle entgegen kommen würde - falsch gedacht, das hätte ich mir auch schenken können, zumindest fürs Examen.

    Ansonsten müsst ihr euch immer überlegen, was euren zukünftigen Chef mehr beeindruckt: Eine gute Note im Examen oder im PJ ein gutes, breites klinischen Basiswissen parat gehabt zu haben. Allein deshalb würde ich mich nicht nur in den kleinen Fächern verzetteln, ein paar Wochen nach dem Examen steht ihr auf einmal im weißen Kittel auf Station, und dann gilt wieder der gute alte Ratschlag mit Hufgetrappel und Zebras...

    Was ich mit diesem Post NICHT sagen will:
    - Macht es haargenau wie ich, egal, was ihr für Lerntypen seid
    - Schaut mal wie brilliant ich bin

    Was ich damit sagen will:
    Lasst euch nicht zu sehr stressen. Ja, das Examen war irgendwie scheiße, aber vor allem, weil es willkürlich war, da hat das IMPP massig Spielraum nach oben. In welche Richtung sie F20 willkürlich sein werden steht leider komplett in den Sternen, spekulieren halte ich für sehr riskant. Die 1 trotz guter Leistung verpasst zu haben ist zwar traurig, aber Pech, so ist das Leben. Insbesondere, da Noten für die meisten Mediziner wahrscheinlich egal sind, auf jeden Fall ist es nicht wie bei den Juristen "Mit Note schlechter als X kann ich niemals Y werden" Insgesamt sind die Durchfallquoten noch sehr gering, diese Panik hier ist also irgendwie IMHO nicht voll angebracht. Ich würde auch wieder so lernen, also 1. mit dem altbewährten Ambosslernplan und nicht den Leitlinien der kleinen Fächer, und 2. nicht 70 Stunden die Woche, das hätte ich wahrscheinlich nicht besonders gut ausgehalten. Mir hat ausreichen Schlaf, Sport und ein vielfältiges Rest-Leben sehr gut getan. Insgesamt hatte ich eigentlich eine recht schöne Zeit mit einmaligen Freiheiten sowohl in der Gestaltung meines Tages als auch meines Lernortes. Macht das Beste draus statt Panik.



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  2. #37
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    07.04.2011
    Beiträge
    1.217
    M2 lernen war für mich die beste Zeit im Studium... Amboss Lernplan durchmachen, dann kann man locker eine 2 kriegen! Wer eine 1 will, muss dann deutlich mehr tun... und wer nur bestehen will, kann es entspannt angehen.



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  3. #38
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von elastic Beitrag anzeigen
    M2 lernen war für mich die beste Zeit im Studium... Amboss Lernplan durchmachen, dann kann man locker eine 2 kriegen! Wer eine 1 will, muss dann deutlich mehr tun... und wer nur bestehen will, kann es entspannt angehen.
    äh nein? Seit ein paar Examen weht da ein anderer Wind... "locker eine 2" kriegt man jetzt definitiv nicht mehr. Das war vielleicht bis vor ein paar Jahren noch so, aber da hat sich jetzt im Niveau einiges geändert. Eine 4 kriegt man dennoch ziemlich sicher, das ist kein Problem, mit normalem Lernaufwand bekommt man auch ne 3. Aber 2 ist schon deutlich schwieriger geworden. Und ne 1... Naja, sehr hohe Begabung, sehr gutes Vorwissen und sehr viel lernen, Glück mit den Themen, dann KÖNNTE es klappen. Von knapp 6000 haben glaube ich keine 50 eine 1 geschafft...



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  4. #39
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    25.10.2012
    Beiträge
    78
    Überlegt euch, mit einem Blick auf die vergangenen Ergebnisse, was euer Ziel ist und richtet euren Lernplan danach aus.

    Aus eigener Erfahrung: Ich bin knapp an der 2 vorbeigeschrammt und hätte ich Neurologie nicht mehr mit einer "Ich habe keine Lust mehr!"-Einstellung gelernt, wäre locker die 2 drinnen gewesen. Gelernt hatte ich eigentlich nur mit Amboss und teilweise Meditricks. Ich wage deshalb zu behaupten, dass Amboss für die 2 durchaus ausreicht. Es kommt eben drauf an, wie man damit lernt. Wie viel man wiederholt, kreuzt, generell wie viel Zeit man investiert. Und daneben auch wie viel man sich davon merkt. Teilweise waren es wirklich winzige Details, die zwar bei Amboss standen, aber eben leicht unter den wirklich relevanten Fakten untergehen.

    Was mir persönlich sehr geholfen hat bei den praxisorientierten Fragen: Praxiserfahrung! Klingt total doof, aber das IMPP fordert mittlerweile eine bestimmte klinisch-praktische Denkweise, die man nur durch Erfahrung kriegt. Richtig mies von denen, weil Praxis im Studium erst im PJ wirklich richtig vorkommt. Ich habe einige Famulaturen in der Notaufnahme gemacht und da zum Glück schon viel in diese Richtung "gelernt". Im Endeffekt war es oft nur ein Bauchgefühl, aber durch die gemachten Erfahrungen war das häufig tatsächlich richtig.



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  5. #40
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    07.04.2011
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    1.217
    durchfallen tut fast keiner.... eine 1 kriegt fast keiner.... eine gute Verteilung um die 3 herum... was ist daran verkehrt?
    Noten interessiert hinterher eh keinen mehr.



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