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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    84
    Hey Leute!
    Ich hatte letzte Woche ein Bewerbungsgespräch für eine Doktorandenstelle in der Neuroradiologie. Ich soll bei MRT und CT Aufnahmen hauptsächlich bestimmte Bereiche ausmessen und die Werte in eine Datenbank eintragen.
    Das wäre meine einzige Aufgabe, alles was danach kommt (Auswertung, Analyse, Interpretation) macht mein Betreuer und würde dann mehrere Artikel mit mir als Koautor veröffentlichen. Meine Doktorarbeit kann ich dann komplett auf diese Artikel und seine Ergebnisse stützen.
    Jetzt meine Frage: Mein Anteil daran wäre ja "nur" die Daten zu "beschaffen". Keinerlei Mitarbeit bei Auswertung oder Interpretation. Kann ich dann trotzdem einfach so MEINE Doktorarbeit daraus machen? Denn mit selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten hätte das ja dann nicht mehr so viel zu tun.

    Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!!



  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    OA Psychiatrie/Psychosomatik
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    172
    In der Medizin ist alles moeglich.



  3. #3
    Diamanten Mitglied Avatar von PrinzessinAmygdala
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    Ich glaube nicht, dass das geht. Messen müsstest du nicht selbst, aber Daten sammeln und auswerten schon. Sonst würde ja jeder Student zu den Statistikern rennen und sich alles ausrechnen lassen. Eine Doktorarbeit soll eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit sein. Guck doch lieber nochmal in eure Promotionsordnung. Da steht das meist ziemlich genau drin, was du darfst und was nicht.



  4. #4
    Diamanten Mitglied
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    1.203
    Zitat Zitat von Caramel3009 Beitrag anzeigen
    Hey Leute!
    Ich hatte letzte Woche ein Bewerbungsgespräch für eine Doktorandenstelle in der Neuroradiologie. Ich soll bei MRT und CT Aufnahmen hauptsächlich bestimmte Bereiche ausmessen und die Werte in eine Datenbank eintragen.
    Das wäre meine einzige Aufgabe, alles was danach kommt (Auswertung, Analyse, Interpretation) macht mein Betreuer und würde dann mehrere Artikel mit mir als Koautor veröffentlichen. Meine Doktorarbeit kann ich dann komplett auf diese Artikel und seine Ergebnisse stützen.
    Jetzt meine Frage: Mein Anteil daran wäre ja "nur" die Daten zu "beschaffen". Keinerlei Mitarbeit bei Auswertung oder Interpretation. Kann ich dann trotzdem einfach so MEINE Doktorarbeit daraus machen? Denn mit selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten hätte das ja dann nicht mehr so viel zu tun.

    Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!!
    so suggestiv wie du fragst glaubst du ja selbst nicht, dass es möglich ist.
    kennst du zufällig weitere doktoranden bei diesem betreuer? was die so berichten



  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Als Doktorand ist man eher selten in der Situation eine eigene Studie zu koordinieren oder gar zu leiten, aber natürlich muss der eigene wissenschaftliche Anteil an einer Doktorarbeit schon zu erkennen sein.

    Kann es sein, dass der Betreuer noch habilitieren möchte? Das ist so eintypischer Konflikt... dann braucht er nämlich die Erstautorenschaften.

    Natürlich arbeitet man in einem Forschungsteam meistens eng zusammen, aber es wäre schon gut, wenn du selbst Erstautor einer Publikation sein kannst oder zumindest eines Kongressbeitrags.

    Ich denke, es wäre nochmal wichtig hier den Rahmen für deine Doktorarbeit mit Doktorvater/mutter und Betreuer abzustecken und dabei auch offen deine Zweifel zu formulieren.



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