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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Zackeninterpret
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    Naja, MVZ ist nicht MVZ, ist ja hier durchaus bereits gut herausgearbeitet worden.
    Es gibt da sehr viele verschiedene Player auf dem Markt, die ein MVZ aus unterschiedlichen Gründen bedienen. Kliniken haben MVZs als vorgelagerte Patientenbeschaffungsmöglichkeit und Entlastung für Notaufnahmen entdeckt, bedienen diese oft mit eigenen oder in mindestens indirekter Abhängigkeit stehenden Ärzten, die von einer Freiberuflichkeit weit entfernt sind. Klinikkonzerne haben sich entweder lukrative Felder gesichert (fragt mal, wie viele "unabhängige" Nephrologiepraxen es noch in D gibt) oder benutzen schlichtweg MVZs, die von vorn herein Minus machen sollen, als Abschreibungsobjekte für Ihre Cashcows (frag nach bei Asklepios).
    Dazu gibts aber auch MVZ von Ärzten, die sich zur Verbesserung der Auslastung respektive der Möglichkeiten zusammenschließen. in meiner Fachrichtung (Kardiologie) werden die Einzelkämpfer sukzessive aussterben, was auch logisch ist, richtig Geld kann man nur mittels Herzkatheter/EPU Labor/ OP Betrieb verdienen, das schafft ein Einzelner weder von der finanziellen Seite noch von der Manpower. Wichtig ist nur, daß man sich von vorn herein die "Heuschrecken" von Klinikkonzernen vom hals hält. Geht relativ einfach, bei uns z.B. kann nur eine reale Person Gesellschafter werden, das schließt "feindliche" Übernahmen bereits von Anfang an aus.
    Um auf die Eingangsfrage einzugehen, man muß das halt durchrechnen, aber für uns z.B. lohnen sich angestellte Fachärzte schon, sofern sie einen gewissen Durchsatz pro Quartal erzielen (cutoff ungefähr 1000 Scheine), zumal sie uns ja auch genug Patienten für Interventionen "liefern". Und durch die Stundendeckelung im niedergelassenen Bereich, kann man auch über Entlastungsassistenten wieder mehr Untersuchungen abrechnen, da die eigene Stundenzahl reduziert wird.
    "Ich habe mein halbes Vermögen für Frauen, Autos und Alkohol ausgegeben, die andere Hälfte habe ich verprasst." ( George Best )



  2. #17
    Registrierter Benutzer Avatar von freak1
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    Die Politik möchte vorallem an die über 100 Mrd Rückstellungen der PKV um die Defizite der GKV auszugleichen. Gratis Familienversicherung die die Verwandschaft in der Türkei etc einschließt geht halt nicht ewig gut.

    Da dass aber Enteignung ist wird es eh durch alle Instanzen und dann das BVerfG durchgeschleift werden.



  3. #18
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von freak1 Beitrag anzeigen
    Gratis Familienversicherung die die Verwandschaft in der Türkei etc einschließt geht halt nicht ewig gut.
    Hast du belastbare Quellen für diese - pardon - spontan in meinen Augen anmutende fake news als Ursache für die Gesundheitssystemmisere?



  4. #19
    Platin Mitglied Avatar von Shizr
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    Es klingt wie fake news, es ist aber keine.

    Zumindest ist, wie so oft, die Wahrheit etwas sperrig.


    https://correctiv.org/faktencheck/ar...-unsere-kassen



  5. #20
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
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    Dass das deutsche Gesundheitssystem dadurch entscheidend überlastet wird, sind selbstverständlich Fake news, lies mal den Link:

    Kosten, die durch die Familienversicherung türkischer Mitbürger inklusive Rentnern 2016 verursacht wurden: 12,3 Mio Euro
    Gesamtkosten der gesetztlichen Krankenversicherung (geschätzt) 165000 Mio Euro

    Das macht dann 0,007% und ist damit ganz sicher eine der Hauptursachen der Misere im deutschen Gesundheitssystem...
    Weil er da ist!
    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



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