Zitat Zitat von Schubbe Beitrag anzeigen
Das halte ich für eine maßlos übertriebene Aussage. Viele Medizinstudenten sind mit der Anwendung des Dreisatzes überfordert, können nicht kürzen oder mit Potenzen umgehen, wissen nicht wie man Formeln umstellt oder mit Winkelfunktionen umgeht. Entsprechend sind die Bücher auch geschrieben. Das gilt insbesondere auch für die Werke zur Physikumsvorbereitung. Nur weil mal ein Integral in irgendwelchen Definitionen auftaucht, heißt es nicht sofort, dass hier höhere Mathematik am Werk ist. Ganz im Gegenteil, das Niveau wird bei bestem Willen nicht erreicht.

Die Zielgruppe solcher Bücher bildet sich ja auch nicht aus den Überfliegern, sondern aus den Studenten, die Probleme haben. Ein Lehrbuch hat aber natürlich am Ende den Anspruch im Zweifel etwas genauer zu sein, sodass dann einiges mehr drin steht als am Ende wirklich relevant ist. Nur so können wirklich alle Prüfungsinhalte abgedeckt sein.
ich empfinde das auch so. Gerade die Erste Hilfe für Chemie und Physik kommt mir überhaupt nicht vor, als würden da unnötige Sachen drinstehen, sondern so, als ob es gerade reicht, um den Aufgaben Herr zu werden.

Mein Problen besteht auch eher nicht darin, mit Potenzen zu jonglieren oder den Dreisatz anzuwenden, sondern darin, den Einstieg in die Aufgabe zu schaffen. Meistens ist mir zwar klar, was gesucht wird, aber die unterschiedlichen Angaben bekomme ich dann nicht zu einem "Brei" zusammen.