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  1. #121
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Miss_H Beitrag anzeigen
    Aber welches Haus hat denn eine Notaufnahme ggf. eine Intensiv und nur eine Fachrichtung?
    Gibt es oder in meinem Fall gab es. Ich hab mal in einem Krankenhaus gearbeitet in dem u.a. Chirurgie und Innere gab und man selbst als Chirurg ab abends der einzige Arzt im Krankenhaus mit Zuständigkeit für Station + Notaufnahme + Intensiv war. Und dann halt noch Rufdienste. Praktisch gesehen waren das die entspanntesten Nachtdienste die ich in meiner ganzen bisherigen Laufbahn erlebt hab. Gab es, weil in dem Haus haben sie nun einen zweiten Nachtdienst für die Intensiv eingeführt.
    Zitat Zitat von Shade Beitrag anzeigen
    Noch ein weiterer Denkanstoß: Nach mehreren Praktika im Ausland habe ich auch ein wenig den Eindruck, dass diese schlechte Arbeitsatmosphäre auch ein typisch Deutsches Phänomen zu sein scheint. Ich habe in Finnland im OP an einer Uniklinik famuliert und war platt, wie nett und respektvoll alle - auch unter den verschiedenen Berufsgruppen - miteinander umgehen, auch wenn es stressig wurde. Es geht eben nicht schneller oder läuft besser, wenn man brüllt, ganz im Gegenteil.
    Die skandinavischen Länder sind aber auch bekannt dafür, dass man eine maximale Arbeitsverdichtung betreibt... NICHT!
    Ist doch ein sinnloser Vergleich. Ich könnte auch sagen "in Afrika wird der Stammesschamane vergöttert". Das bringt dir ja auch nichts. Dann geh halt nach Afrika, werd Schamane und lass dich vergöttern oder geh nach Finnland. Ansonsten hat in der Medizin in D eine Kultur der Arbeitsverdichtung Einzug gehalten die maximalen Druck auf die verschiedenen Berufsgruppen ausübt. Mit der Folge dass die Berufsgruppen sich teils sehr stark gegeneinander abzugrenzen versuchen und diese Abgrenzung manchmal zu Stress zwischen den Berufsgruppen führt.
    Diese Arbeitsverdichtung kannst du schlecht ändern. Aber den Umgang damit. Und den Umgang mit den anderen Berufsgruppen. Manchmal muss man Probleme direkt angehen, manchmal über die entsprechenden Vorgesetzten.
    Geändert von anignu (18.11.2019 um 00:32 Uhr)



  2. #122
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    Ich war eine Zeit im Ausland und generell muss ich sagen das der Umgangston in Deutschland im Durchschnitt schon etwas unfreundlicher ist, da muss man nur paarmal einkaufen gehen, regelmäßig bekomme ich als Kunde einen Tonfall zuhören den ich völlig unangebracht finde. And ja das setzt sich im Krankenhaus fort, wahrscheinlich ist es dort sogar noch um einiges schlimmer. Für mich war das Anfangs fast ein Schock wie unfreundlich und respektlos da miteinander umgegangen wird. Assistenzärzte sind für Teile der Pflege ein Fußabtreter. Das hat sicher auch damit zutun das Assistenzärzte häufig rotieren und selten lange auf einer Station oder gar an einem Krankenhaus sind.

    Ich bin mit der Zeit teilweise abgestumpft und habe mich teilweise daran gewöhnt, gleichzeitig wird man auch wenn man länger an einem Ort ist von allein mit mehr Respekt behandelt. Bei manchen kann man mit Freundlichkeit etwas erreichen bei anderen muss man das Arschloch raushängen lassen und dann schlechte Stimmung auch mal aushalten können.



  3. #123
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    Was auch hilft ist mal voll dagegen halten, ich habe es meist so erlebt das sich die Gegenseite in der oft folgenden Diskussion absolut uneinsichtig zeigt und einen noch schlimmere Sachen an den Kopf wirft aber in der Folge wird man doch freundlicher behandelt, eine entsprechende Reaktion will dann doch keiner Provozieren und wahrscheinlich hinterfragt die Person dann später doch ihr Verhalten wenn mal die erste Aufregung verflogen ist. Auch hat sich das nie negativ auf das langfristige kollegiale Verhältnis ausgewirkt, das ist danach oft besser geworden.



  4. #124
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    Zitat Zitat von geisterhome Beitrag anzeigen
    Assistenzärzte sind für Teile der Pflege ein Fußabtreter. Das hat sicher auch damit zutun das Assistenzärzte häufig rotieren und selten lange auf einer Station oder gar an einem Krankenhaus sind.
    Ja und ich möchte anfügen für Teile der Oberärzte auch. Wenn man frisch von der Uni kommt akzeptiert man die ganze Scheiße noch. Ich kann jungen Assis und Studenten nur raten sich ihres Wertes in der heutigen Zeit bewusst zu sein und möglichst schnell zu wechseln, wenn man maligne Arbeitsbedingungen jedweder Art vorfindet. Vorher am Besten noch schriftlich klar kommunizieren welche Mitarbeiter problematisch sind, damit sich das sammelt. Bin an einem neuen Haus und meine Vorgesetzten sind sehr zufrieden - so wie ich das bisher immer gewohnt war. Leider erlauben einem die Kündigungsfristen nicht nicht noch schneller zu wechseln und man möchte auch seine Assi Kollegen ungern im Stich lassen.



  5. #125
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    Letztes mal als ich richtig angegangen wurde (schon Jahre her) kam dann ohne schlechtes Gewissen der gelbe Schein als Antwort.



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