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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Hein81
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    Hallo, ich wollte fragen, ob mir evtl jemand von euch

    Ich habe zu, ersten Mal im Leben wohl eine klassische Depression. Obwohl ich am Ende meines Studiums stehe stelle ich alles infrage und überlege fast, ob ich abbrechen soll. Das möchte ich aber irgendwie auch nicht, da ich bis jetzt immer gut zurechtkam. Musste nichts wiederholen, bin aber kein 1ser Kandidat. In meinen Famulaturen habe ich nicht viel Praktisches gelernt und die Assistenzärzte dort haben auch viele Fehler gemacht. War auf dem Land und nicht in der Top-Uniklinik .Jetzt wird im Examen genau das geprüft, klinische Kompetenz, was ich nicht habe. Überlege schon, ob es überhaupt Sinn macht für das Examen zu lernen, oder ob ich mir professionelle Hilfe hole.

    Kennt ihr Leute, die im Studium ähnliche Probleme hatten und an wen man sich wenden könnte? Oder weitere Famulaturen?



  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Trendafil
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    du musst dich nicht zu tode famulieren.

    Die klinischen kompetenzen, die abgefragt werden, sind entweder sehr banal oder so speziell, dass auch ein medilearn-Dozent, sich irrt.
    Würde dir vorschlagen, es zu probieren.
    Es fielen zwar mehr durch als noch vor einem Jahr, aber der Prozentsatz an sich ist ja gottseidank immer noch niedrig (4%)

    edit:
    Hein81, wenn dich die Kommentare (denke du beziehst dich da auch viel auf meinen Post im Examensthread) hier so sehr verunsichern, möchte ich das jetzt doch etwas relativieren, um dir die Panik zu nehmen:

    Ja, das Examen war schwer.
    Aber zu Bestehen ist es auf jeden Fall.

    Das Problem, warum sich hier so viele aufregen ist, dass das was teilweise gefragt wurde, schlicht und ergreifend kaum erlernbar ist. Dieser Anteil an schwammigen Fragen, die sich als ''klinische Kompetenz'' schimpfen, ist aber auch nicht allzu hoch. Sprich man kriegt trotzdem mindestens seine 60% durch Basicfragen. Nur wenn man eben eine gute Note angestrebt hat, da man sich Tage und Nächte um die Ohren geschlagen und sau viel Zeit in den Mist investiert hat, flog man auf die Nase, wenn man kein Glück im Raten hatte.

    Es wurde zum Beispiel gefragt, ab wann eine Frau ihr Baby nach Proporfolgabe wieder stillen darf.
    Sowas findest du nicht bei Amboss.
    Vielleicht hattest du genau sowas in einer Famulatur. Vielleicht aber auch nicht. Und dann begann eben das große Raten.

    Du hast ja jetzt einen großen Vorteil: du hast jetzt zwei Examina zum Üben, die in diesem Stil sind. Und du weißt, ob der Bedeutung der vom IMPP mitgeteilten Fächerverteilung.
    Auch kannst du ja aus den Beiträgen entnehmen, dass es sinnvoll ist, sich Befunde zu merken, die eine Diagnose SICHERn, um nicht auf Distraktoren reinzufallen.

    Damit bist du schon mal wesentlich besser aufgestellt, als wir oder die Leute aus F19.

    Das wird schon!

    Die 1 wird halt ne ziemlich krasse Challenge, falls du diese anstrebst...
    Geändert von Trendafil (30.10.2019 um 21:35 Uhr)



  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Hein81
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    Vielen Dank Trendafil,

    dass hört sich gar nicht so negativ an. Die Frage mit dem Propofol ist natürlich unverschämt vom IMPP. Da ich kein kompetetives Fach anstrebe, lege ich es nicht auf eine Topnote an. Ich will aber bestehen und das auch gerne beim ersten mal. Die 4% Misserfolgsquote ist natürlich höher, aber noch im Rahmen. Solange man aber mit Ambosswissen (OHNE auf Lücke gelernt zu haben) mit relativer Sicherheit bestehen wird, bin ich zufrieden. Mich ärgert nur diese IMPP-Taktik, zumal es bei F19 eine konstruktive Kritik in vom BVMD an das IMPP gab. Und jetzt bei H19 ist das Ganze ja schlechter anstatt besser geworden. Werde mir die „neuen Examen“ mal sehr genau ansehen. Raten ist ne unsichere Sache



  4. #4
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    Hein81 jede Minute, die du dir ums Examen Sorgen machst, ist eine verschwendete. Du wirst das zu 100% bestehen, wenn du dich an den 100 Tagelernplan hälst. Mach dir nicht zu viel Druck. Bei uns an der Uni gibts echt einige Chaoten und die haben es trotzdem alle geschafft. Die beim IMPP kochen auch nur mit Wasser



  5. #5
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    solltest du wirklich ne "klassische Depression" haben würde ich mir erst mal ärztliche Hilfe suchen. Oder genauer gesagt: Geh mal zur studentischen psychologischen Beratungsstelle und schilder dene deine Situation. Es ist wichtig abzuklären ob es nur ne Phase ist (depressive Verstimmung) oder wirklich ne richtige Depression. Bei letzterer brauchst du dringend ärztliche Hilfe. Dazu gehören auch, wie bei dir, Zukunftsängste und Versagensängste. Mit ner waschechten Depression würde ich keineswegs ins M2 gehen, auch die Vorbereitung macht dann keinen Sinn, weil das dann ziemlich sicher nichts wird. Klingt hart, ist aber so.

    Also: Bevor du dir über Lernstrategien etc Gedanken machst und wie das alles werden soll, würde ich erst mal die Psyche abklären lassen und dann weitersehen. Du bist definitiv damit nicht alleine! Ne depressive Phase hat so ziemlich jeder Student mal, v.a. die Mediziner und auch richtige Depressionen sind alles andere als selten. Deshalb lieber rechtzeitig reagieren!

    Das hört sich jetzt alles vllt etwas hart an, aber ich habs miterlebt, wie es ist, wenn man so ne Krankheit hat und ne große Prüfung schreiben will (ich selber war nicht betroffen, aber jemanden, den ich sehr gut kenne). Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft und bin für weitere Tipps offen.

    PS: Bestehen ist eigentlich kein Problem, mit Amboss und viel kreuzen ist das ziemlich sicher drin. Wenn du aber z.B. ne 2 willst, könnte das ne große Herausforderung werden. An die 1 würde ich lieber gar nicht denken.^^



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