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  1. #1
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    Hallo, ich überlege, ob ich nach Auslaufen meiner nächsten Stelle in ca. 3 Jahren ein Jahr lang nach Afrika gehe, um dort in einem Hilfsprojekt mitzuarbeiten. Die Entscheidung hat sich so Stück für Stück an die Oberfläche gearbeitet, und seit meinem letzten Aufenthalt in Madagaskar, bei dem ich viel vom Leben und den Problemen dort gesehen habe, weiss ich, dass ich genau das möchte. Nun gibt es eine Vielzahl an Projekten. Meine Wünsche wären: afrikanisches Land, soviel Minimalgehalt, dass die laufenden Kosten zu Hause gedeckt werden können, gutes Konzept der Organisation, entweder ärztliche oder psychologische Tätigkeit. Ärzte ohne Grenzen haben den Nachteil, dass Du Dir das Land nicht aussuchen kannst, wobei ich v.a. mit Kälte und Trockenheit Probleme habe, während ich Hitze und eine hohe Luftfeuchtigkeit sehr gut aushalte und mich in einem solchen Klima pudelwohl fühle. Afrika, gerade Madagaskar, wäre mein Traum, aber generell käme ich mit jedem Land mit tropisch bis subtropischen Klima zurecht. Kann mir jemand Tipps geben, welche Hilfsorganisationen in Frage kommen, oder auch von eigenen Erfahrungen erzählen?



  2. #2
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    Ich glaube, dass die meisten Länder psychiatrisch Unterversorgt sind und damit auf Bedarf besteht. Allerdings wird gerade die Sprachbarriere ein Problem werden.

    Ich war zum PJ in Südafrika und bin regelmäßig mit dem Air Mercy Service geflogen. Mehrmals war ich da mit einem Psychiater unterwegs. Meist war ein Dolmetscher für Xhosa oder Zulu dabei, wobei der Arzt aber auch immer Grundkenntnisse hatte.

    Ich habe mich schon länger nicht mehr informiert, wie die dt. Ausbildung in SA anerkannt wird....



  3. #3
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    Zitat Zitat von hebdo Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass die meisten Länder psychiatrisch Unterversorgt sind und damit auf Bedarf besteht. Allerdings wird gerade die Sprachbarriere ein Problem werden.

    Ich war zum PJ in Südafrika und bin regelmäßig mit dem Air Mercy Service geflogen. Mehrmals war ich da mit einem Psychiater unterwegs. Meist war ein Dolmetscher für Xhosa oder Zulu dabei, wobei der Arzt aber auch immer Grundkenntnisse hatte.

    Ich habe mich schon länger nicht mehr informiert, wie die dt. Ausbildung in SA anerkannt wird....
    Hätte nichts dagegen, mir Grundbegriffe in Zulu anzueignen 😊 - ist ja auch noch etwas hin, sind noch etwas ueber 3 Jahre, bis ich die Möglichkeit dazu hätte. Aber anerkannt wird meines Wissens nichts, deshalb heisst es, der beste Weg führt über eine Organisation. Aber Südafrika ist auch so schön, in diesem Land, das ich eher zufällig im Rahmen eines Kongresses kennenlernte, fing meine Afrika-Begeisterung an. Wie war das PJ dort?



  4. #4
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    Vor Jahren war es noch möglich, sich auf eigene Faust auf den Weg zu machen und einfach mitzuarbeiten, natürlich ohne Entlohnung. Hab das damals in einer tansanischen Psychiatrie getan und auch an der Schulung von medizinischem Hilfspersonal tief in der Provinz teilgenommen (Primary Mental Health Care). Kommunikation in Englisch mit Übersetzung in die Landessprache.

    Mittlerweile braucht man eine offizielle kostenpflichtige Arbeitserlaubnis.

    Für Organisationen ist man nur interessant, wenn man möglichst die einheimische Sprache beherrscht, spezielle psychotraumatologische und transkulturell-psychiatrische Kenntnisse sowie möglichst noch einen Abschluss in Public/Global Health besitzt. Die Ansprüche sind so hoch, weil man ansonsten eher sehr überflüssig bzw. schädlich/hinderlich wäre. Mal eben helfen, weil "Arzt", ist nicht (mehr).



  5. #5
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    24.01.2009
    Semester:
    Bauschamane
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    Die UN hat auch immer mal wieder offene Stellen für Projekte/Einsätze im Gesundheitsbereich. Einfach auf deren Homepage schauen.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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