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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Semester:
    OA Psychiatrie/Psychosomatik
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    180
    Kennst sich jemand mit Klinik, Diagnostik und Behandlung des pHPT aus?

    Mich interessiert es hinsichtlich der neuropsychiatrischen Auswirkungen. Bin immer wieder erstaunt, wie Pat. in die Psycho-Ecke geschoben werden, anstatt sie vernünftig zu behandeln. So auch hier bei einem Mann in den Fünfzigern mit schwerer depressiver Symptomatik, körperlicher Abgeschlagenheit und Angstattacken mit einem Gesamtserumcalciumspiegel von um die 3 mmol/l (12 mg/dl) Der vermutete pHPT wurde endokrinologisch bestätigt, jedoch behauptet, dass kein Zusammenhang zu den genannten Symptomen bestehe; eine somatische Behandlung wurde bisher nicht begonnen, die jedoch laut Literatur ab diesem Wert durchaus notwendig wäre, um - auch langfristige körperliche - Schädigungen zu vermeiden.



  2. #2
    Dunkelkammerforscher
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    Ort
    Im schönen Süden
    Semester:
    das war mal...
    Beiträge
    2.397
    Ich hatte mal gelernt, dass das auch Depression machen kann... bin aber nur dummer Radiologe



  3. #3
    Ehemals: Jana L.
    Registriert seit
    20.08.2015
    Semester:
    8.
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    939
    Bin jetzt "nur" Student, aber bei uns wurde extra der deutsche Merkspruch Stein, Bein, Magenpein um den englischen ergänzt: stone, bone, abdominal groan, psychic moan, eben weil man letzteres auch im Rahmen dieser Erkrankung sehen muss, und weil (sofern ich mich richtig erinnere) bei symptomatischer pHPT die OP indiziert ist.
    "Dum spiro, spero"
    Cicero



  4. #4
    Platin Mitglied
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    09.02.2007
    Ort
    Hamburg
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    Hex!
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    bei einem Calcium von 3 mmol sollte man schon mal was unternehmen, bevor sich der Kreatinin auch der 3 nähert...

    Meine Erfahrung nach mach Hypercalciämie macht sehr variable Auswirkungen auf die Psyche. Von etwas abgeschlagen bis knallverrückt war schon alles dabei.

    Ich denke auch das man den Hyperpara mal behandeln sollte.



  5. #5
    gern geschehen Avatar von Kackbratze
    Registriert seit
    05.04.2003
    Ort
    Muryevo
    Semester:
    Ober-Unarzt
    Beiträge
    20.781
    Die Patienten die wir behandeln haben eher nach dem Abfallen des Calciums eine selbstlimitierende Phase der Dysthymie. Ein erhöhtes Calcium kann psychische Störungen hervorrufen, da der Patient ja gerade auffällig ist UND eine endokrine Erkrankung bietet, sollte als Erstes die somatische Erkrankung behoben werden, damit (wenn dann noch erforderlich) die psychiatrische Behandlung eingeleitet werden kann.

    Kacken ist Liebe!
    Salmonella ist Kacken!


    Ich verkaufe diese modischen Lederjacken!



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