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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo, ich hätte nur mal eine generelle Frage wie wichtig Stipendien später bei der Bewerbung z.B. sind. An unserer Uni gibt es immer die Möglichkeit, Klausuren auch mit Note zu schreiben (Vorklinik) um später bei Stipendien gute Leistungen nachweisen zu können. Jetzt frage ich mich aber, wie wichtig denn ein Stipendium ist (neben der finanziellen Hilfe). Lohnt sich der zusätzliche Stress?



  2. #2
    Diamanten Mitglied
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    Lohnt sich IMHO überhaupt nicht. Selbst die Klinik-Noten interessieren kaum jemanden. Aber wenn man etwas Kohle bekommen kann, warum nicht.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese freiwilligen, inoffiziellen Noten überhaupt am LPA-Zeugnis stehen (siehe Approbationsordnung), insofern wäre es wahrscheinlich auch völlig egal, wenn es lauter Vieren wären. Man bekommt also mit einer Wahrscheinlichkeit von > 0% Kohle geschenkt, ohne jedes Risiko. Da wäre man ja doof, wenn man es nicht versucht, oder?

    Oder studierst du etwa im Ausland, und deshalb ist alles anders? Aber selbst dann gilt mein zweiter Satz noch immer.



  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Ich habe mich damals nur bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft beworben und da war es auf jeden Fall so, dass du Engagement mitbringen musstest.
    Leistungen sind gar nicht soo wichtig, um ein Stipendium zu erhalten. Es ist die halbe Miete, um ins nähere Auswahlverfahren zu kommen und sicherlich eine Grundlage, aber gute Leistungen erbringen jedes Jahr tausende Studenten und Abiturienten. Ich hatte damals im Bachelor noch "nur" einen Schnitt von 2,0, im Abi 2,4. Es wird danach gesucht, was dich von anderen abgrenzt und das ist in der Regel nun mal soziales und gesellschaftliches Engagement. Bei Parteienstipendien ist natürlich eine Mitgliedschaft in der Partei nicht falsch (das geht auch jetzt noch schnell). Im Bestfall hast du auch noch Migrationshintergrund und bist Arbeiterkind, das wird in der Auswahl berücksichtigt.



  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
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    Ein Stipendium ist nett und hat ein paar Vorzüge. Zum regelhaften Finanzieren (auf das man sich verlässt) würde ich es nicht nutzen.

    Such dir ein Stipendium, zu dem du passt; nicht einfach irgendeins mit der Aussicht auf Geld.
    MLP hat ein breites Angebot; das Stipendienprogramm ist durchaus nett.

    Hier ein paar Vorzüge:
    - Man übt, sich selbst im Bewerbungsprozess zu präsentieren und sich selbst zu bewerben. Ziemlich gefahrlos: Im Zweifel kriegt man halt kein Geld.
    - Man kann sich im Bewerbungsprozess fürs Berufsleben mit Stipendien ein bisschen besser von Mitbewerben abheben, insbesondere wenn man sonst noch nicht so viel vorzuweisen hat außer eines abgeschlossenen Studiums: Wer schon einmal jemanden für sich gewinnen konnte, hat ganz gute Chancen, dass ihm jemand anderes auch wohlwollend gegenübertritt.
    - Geld mit wenig Risiko.

    Nachteil:
    - Zeitaufwändig ohne Erfolgsgarantie. Für die Recherche nach dem geeigneten Stipendium, Recherche, Aufsetzen der Berwerbung, Einholen von Empfehlungsschreiben etc. geht wirklich mitunter viel Zeit verloren.

    Ich hatte tatsächlich die besten Erfolgsquoten bei Auslandsstipendien (z.B. über den DAAD) oder eben über meine Interessensschwerpunkte.
    Die Arbeiterkindgeschichte kann man ins Auge fassen, ist aber auch kein sonderliches Alleinstellungsmerkmal mehr.
    I can't fix stupid but I can sedate it.



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