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  1. #21
    gamo lefuzi nibe
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    "Außerdem finde ich es toll, mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammenzuarbeiten. Das Betriebsklima ist sehr angenehm, da es hier weder strikte Hierarchien noch Konkurrenzdenken gibt."

    Hört sich nicht besonders einsam an...



  2. #22
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    Zitat Zitat von Hein81 Beitrag anzeigen
    Ich habe es noch nie erlebt, dass auf gewissen Stationen keine Pause möglich ist. Selbst die Chirurgen an der Uni-Klinik machen Mittagspause. Und wer die sich nicht nimmt, ist selbst schuld. Es sei den es ist gerade wirklich ein akuter Notfall.
    Im Dienst ist bei mir regelmäßig keine Pause möglich. Auch bei 14 Stunden am Wochenende reicht es auch oft nur dafür, sich nebenher schnell am computer ein mitgebrachtes brot reinzuschieben. Und ich bin mir sicher, da bin ich nicht die einzige.

    Aber Fluglotsin wöllte ich nicht sein. Ich stelle mir das extrem nervtötend und gleichzeitig langweilig vor.

    Ein Leben im Flugzeug und Hotel, jede Woche woanders, wie es hier jemand den Fluglotsen unterstellen wollte, kann ich mir dagegen gut vorstellen. Ehrlich gesagt ist das wirklich ein bisschen meine Exit-Strategie: Wenn ich als Ärztin genug Geld ansparen kann und man mich in dem Alter dann noch nimmt, würde ich gerne mit 50+ Stewardess werden. Das hat gleichzeitig den Vorteil, dass das Ersparte länger vorhält, weil durch die vielen Hotelaufenthalte die selbst zu zahlenden Lebenshaltungskosten sinken. Außerdem lernt man vielleicht den ein oder anderen attraktiven Pilot kennen



  3. #23
    Registrierter Benutzer Avatar von Hein81
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    Zitat Zitat von GelbeKlamotten Beitrag anzeigen
    Im Dienst ist bei mir regelmäßig keine Pause möglich. Auch bei 14 Stunden am Wochenende reicht es auch oft nur dafür, sich nebenher schnell am computer ein mitgebrachtes brot reinzuschieben. Und ich bin mir sicher, da bin ich nicht die einzige
    Darf ich fragen, welches Fach du machst? Dienst ist nochmal was anderes. Ich habe mich jetzt auf den Tag auf Station bezogen. Die fehlenden Pausen im Dirnst sehe ich aber auch kritisch. Aber wenn man im Dienst alleine ist....verständlich. Der Fluglotsenjob wäre nix für mich. Trotzdem freue ich mich für die junge Fluglotsin. Neidisch bin ich aber nicht. Und das schlechte Klima und steile Hierarchien gibt es auch nicht in allen Krankenhäusern. Außerdem habeneir die möglichkeit uns niederzulassen oder in die freie Wirtschaft, Forschung etc. zu gehen. Die Hardcoreschichten sind in der Assistenzzeit natürlich vorhanden, im Laufe des Berufslebens wird es aber meist besser



  4. #24
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    Zitat Zitat von Hein81 Beitrag anzeigen
    Darf ich fragen, welches Fach du machst? Dienst ist nochmal was anderes. Ich habe mich jetzt auf den Tag auf Station bezogen. Die fehlenden Pausen im Dirnst sehe ich aber auch kritisch. Aber wenn man im Dienst alleine ist....verständlich. Der Fluglotsenjob wäre nix für mich. Trotzdem freue ich mich für die junge Fluglotsin. Neidisch bin ich aber nicht. Und das schlechte Klima und steile Hierarchien gibt es auch nicht in allen Krankenhäusern. Außerdem habeneir die möglichkeit uns niederzulassen oder in die freie Wirtschaft, Forschung etc. zu gehen. Die Hardcoreschichten sind in der Assistenzzeit natürlich vorhanden, im Laufe des Berufslebens wird es aber meist besser
    Mit Ausnahme eines in einer Gemeinschaftspraxis arbeitenden Hausarztes habe noch niemanden erlebt, der nach der Niederlassung sagte, sein Berufsalltag sei jetzt weniger arbeitsintensiv geworden. Im Gegenteil, im Zeitalter der Fallpauschalen muss du fließbandmäßig einen Patienten nach dem anderen abarbeiten, um erstmal deine Unkosten zu decken. Und freie Wirtschaft und Forschung sind eher Buzzwords, von denen immer alle erzählen. Tatsächlich sind die Möglichkeiten für Ärzte in der freien Wirtschaft ziemlich begrenzt. Zu einer Unternehmensberatung kann ein Fluglotse genauso gehen. Forschung gibt es meistens nur als Zusatz zur klinischen Tätigkeit, nicht als Ersatz. Als reiner Forscher begibst du dich in die maximale berufliche und finanzielle Unsicherheit.

    Ich will den Arztberuf damit nicht schlecht machen. Ich würde jeder Zeit eher wieder Ärztin werden als Fluglotsin. Aber deine Argumente sind für mich einfach nur die üblichen inhaltsleeren Floskeln, die jeder immer ablässt, so gut wie keiner aber jemals umsetzt.



  5. #25
    Registrierter Benutzer Avatar von Hein81
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    Ich habe es von mehreren Niedergelassenen Fachärzten gehört, dass sie jetzt eine deutlich bessere Work-Life-Finanz-Balance haben. Und ich kenne auch keine Ärzte die mit Mitte 50 noch Vordergrunddienste machen. Kommt immer auf den Einzelfall an. Ich merke für mich immer mehr, dass ich in diesem ganzen Medizinsystem falsch bin. Natürlich wusste ich dass es stressig wird, aber dass die Arbeitsbedingungen z.T. so schlecht sind und man ohne Pause und für umsonst Überstunden machen soll und das ständig, das werde ich mir nicht auf dauer antun. So ein guter Mensch bin ich einfach nicht.
    Geändert von Hein81 (29.11.2019 um 00:08 Uhr)



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