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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    ehem-user-31-01-2020-1555
    Guest

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    Ich habe selbst vor meinem Medizinstudium im IT-Bereich gearbeitet und kann nur von meinen Erfahrungen berichten. Beim Einstiegsgehalt tun sich Informatik und Medizin nicht viel. Aber: In der Medizin steigt das Gehalt für die breite Masse mehr, als in der Informatik. Um im IT Bereich wirklich viel zu verdienen muss man zu den Top-Leuten gehören. Und es kommt darauf an, wie groß das Unternehmen ist. Und Start Ups sind bei weitem nicht alle erfolgreich. In der Medizin kann man auch als weniger talentierter Absolvent trotzdem gute Positionen bekommen oder sich erfolgreich niederlassen. Auch in der Klinik kommt zum Tarifgehalt meist noch etwas dazu, und die Dienste nicht vergessen. Als Ingenieur kann man sich nicht gut selbstständig machen, evtl als Bauingenieur.
    Was ich geschrieben habe, sind nur meine persönlichen Erfahrungen und die von Bekannten



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  2. #7
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    27.10.2012
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    ...
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    1.227
    Zitat Zitat von Dergenthiner Beitrag anzeigen
    Ich finde es auch total ärgerlich, dass ein Assistentzarzt nach 6 Jahren Studiums, Nachtdiensten, Verantwortung und nicht besonders angenehmen Arbeitsbedingungen genau das gleiche wie ein Informatiker oder Ingeneuer nach drei Studiumsjahren verdient, WE frei hat und um die Welt geschäftlich reist.
    Aus welchen blumigen Kinderbuch hat man dir denn dieses Märchen denn vorgelesen?

    Zunächst dauert das Studium ähnlich lange, nämlich 5-6 Jahre Vollzeit zzgl. Praktika, Weiterbildungen und Fortbildungen. In manchen Branchen (zB Chemie) ging lange Zeit ohne PhD so gut wie gar nichts. Das sind also 5 Jahre Sklavenhölle mit weniger als Mindestlohn (50-66% TV-E13 bei 60+ Stunden, kein Freizeitausgleich und keine Überstunden, je nach Fachrichtung Wochenend-und Nachtschichten inklusive). Dass das Medizinstudium so elend lang ist, halte ich daher für eine profilierende Verklärung der Realität. Die Zeiten vom AiP sind vorbei und viele MINTler schreiben ihre Masterarbeit über ein Jahr lang in Vollzeit.

    Natürlich entschärft die Bachelor/Masterregelung das ganze etwas, aber mir ist nicht bekannt, dass ein Bachelor einem Master finanziell das Wasser reichen kann. Einzelfälle gibt es immer. Zudem liegt das Durchschnittseinkommen von Medizinern bei etwa 80k/a und damit 10k/a über deiner Vergleichsgruppe. Das ist scheiße viel Geld, in beiden Gruppen. Und wer sich jetzt nicht ganz doof als Mediziner anstellt sieht auch seine 100k/a. Da jetzt Futterneid zu kriegen ist etwas komisch.

    Ähnliches gilt auch übrigens für die Verantwortung: Autos, Ampelschaltungen, Fahrpläne, IT-Sicherheit, Fahrsystemassistenten, Lebensmittelindustrie, Strahlenschutz, Gebäudetechnik und Statik, [...] um mal nur ein paar Bereiche zu nennen, wo Menschenleben auf dem Spiel stehen, ohne dass man sich darüber Gedanken macht. Auch dieses Hoheitsgebiet kann ein Mediziner nicht alleinig für sich beanspruchen, macht er trotzdem mit Eifer und Freude. Dein Patient stirbt nicht sofort, weil du 500mg Metamizol zu viel gegeben hast oder weil die Angehörigen mal wieder mehr stressen als das akute Nierenversagen.
    "This sentence contains ten words, eighteen syllables, and sixty-four letters."
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  3. #8
    gern geschehen Avatar von Kackbratze
    Mitglied seit
    05.04.2003
    Ort
    Muryevo
    Semester:
    Ober-Unarzt
    Beiträge
    20.829
    Solange eine Prostituierte im gehobenen Bereich, im Vergleich zu einem Banker im oberen Management oder auch einem Profifußballer mehr verdient als ein Arzt im ersten WBJ ist doch alles falsch auf diesem Planeten.

    Wer, wenn nicht wir, verdient den ultimativen Lohn bei der ultimativem Aufopferung?

    Nur wir (ausschließlich) arbeiten Nachts, an Feiertagen oder weil uns langweilig ist.
    Nur wir geben unsere Unterschrift auf Befunden, die über Leben und Tod entscheiden.
    Nur wir verdienen es, am meisten zu verdienen.

    Gerade nach diesem Studium, dass nie ein Mensch zuvor bestanden hat.
    Gerade auf Grund der Opfer die wir bringen.
    Gerade weil wir die Leute anfassen, die Andere nicht mal anschauen.

    Kacken ist Liebe!
    Salmonella ist Kacken!


    The hardest part of ending is starting again.



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  4. #9
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    15.12.2018
    Beiträge
    40
    Außerdem hat man es in der freien Wirtschaft viel schwerer, wenn man älter ist. Welche Firma bevorzugt einen 35 jährigen mit frisch absolviertem BWL Studium und kaum Berufserfahrung einem 25 jährigen? Als Arzt ist das kein Problem.



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  5. #10
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    27.01.2016
    Beiträge
    168
    Ich habe genug Bekanntschaften. Nach drei Jahren BWL Studiums verdient meine Freundin 4 Tausend, dazu kommen noch Zuschläge für Dienstreisen. Ihre Freundin verdient noch mehr in der Logistik.
    Mein ex-Nachbar hat lediglich eine Ausbildung als Industriemechaniker und verdient 5000 Brutto im Monat.
    Sogar als Leihkrankenschwester kann man heute 5000 - 6000 Euro Brutto verdienen.
    Wenn ich als Assistenzarzt nach sechs Jahren Medizinstudium anfange, wird mein Gehalt für die sechs Jahre bis Facharzt etwa 4500 Euro Brutto sein.
    Wer durch den Arztberuf zum sehr guten Einkommen gelangen will, muss viel Geduld haben.
    Wenn man genug Intelligent ist und Mediziner nicht für Traumberuf hält, kann sich viel Zeit und Nerven sparen und bereit nach drei Jahren IT - Studiums 60 Tausend verdienen 🤷*♀️



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