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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Hungry
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    Deine Argumente sind alle lösbar oder widerlegbar.

    Zitat Zitat von desillusion Beitrag anzeigen
    1) Menschenkontakt: Eines der vielen Argumente ist die Arbeit mit und vor allem für Menschen. Leider entspricht das nicht der Realität. Man ist als Assistent_In zunächst überqualifizierter Zehnfingerschreiber, Callcentermitarbeiter und Angehörigen- / Patientenbeschwichtigungsfachangestellter und später MdK-Abwehrbeauftragter. Mit Menschen kommt man entweder in narkotisiertem Zustand oder 3 Minuten bei der morgendlichen Visite in Kontakt. Denn schließlich gibt es wichtigeres zu tun, als sich um den (kranken) Menschen zu kümmern. Briefe sind zu schreiben, nicht zu vergessen: zu korrigieren, in anderen Fachabteilungen um Konsile zu betteln und gleichzeitig Übernahmeanfragen abzuwehren.
    Mach ein anderes Fach oder wechsel die Abteilung/Klinik.

    Zitat Zitat von desillusion Beitrag anzeigen
    2) Forschende Ärzt_In: Welch traumhafte Vorstellung sich bei dieser Bezeichnung auftun. Am Krankenbett Gutes tun und später die Wissenschaft für das Wohl der Menschheit voranbringen. Das geht nur an einer Uniklinik. Die bekommt man für einen Preis: 10*-*12 Stundentage, natürlich werden keine Überstunden dokumentiert. Überstunden sind Deine Schuld! Die Forschung kommt dann oben drauf. Hast du Hobbys? Jetzt keine mehr! Aber schließlich war das Dein Traum.
    Geh einfach nicht in die Forschung.

    Zitat Zitat von desillusion Beitrag anzeigen
    Liebe angehende Kolleg_In,
    3) Synthese von Natur- und Geisteswissenschaften: im Studium lernt man viel, über biochemische Zusammenhänge, philosophische Ansätze, Medizingeschichte und die Grundlagen von Krankheit und Gesundwerden. Aber nur im Studium. Später heißt es: Nach oben buckeln, Aufgaben erledigen, Befehlen folgen. Überleben. Irgendwie.
    Als Angestellter verkaufst du deine Zeit/Wissen gegen Geld. Wenn du glaubst es geht ohne buckeln bist du noch nicht in der Realität angekommen. Und wenn die Bedingungen so schlecht sind bei dir dann geh doch woanders hin.

    Zitat Zitat von desillusion Beitrag anzeigen
    Liebe angehende Kolleg_In,
    4) Ein gut bezahlter Beruf: Das überstundenbereinigte Einkommen ist grauenhaft. Natürlich über dem der (meisten) Nichtakademikerinnen. Aber dann hört es sehr schnell auf.
    Der Beruf ist gut bezahlt. Nicht traumhaft, aber solide bezahlt.


    Fazit: Du lässt hier grade den Frust an deinen Bedingungen/Umständen aus. Such dir doch lieber eine andere Stelle, Klinik, oder Fach anstatt hier im Internet rumzuhängen. Das hilft dir nicht weiter.
    Geändert von Sum93 (05.12.2019 um 11:48 Uhr)



  2. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
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    Mein liebster Patientenkontakt ist der mit narkotisierten Patienten :p
    I can't fix stupid but I can sedate it.



  3. #13
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
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    Zitat Zitat von desillusion Beitrag anzeigen
    Ich will keine Hilfe.
    Das ist das Problem, wenn man offensichtlich Hilfe braucht.
    Pseudoaltruistisch mahnende Beiträge helfen Dir nicht, nerven alle anderen hier und werden niemanden vom Studium abhalten. Sind somit nicht nur ineffektiv, sondern sogar maximal kontraproduktiv.

    Sag, wenn Du schon keine Therapie willst, möchtest Du deine Zeit nicht lieber mit anderen Dingen vergeuden?
    Weil er da ist!
    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



  4. #14
    Hungry
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    Ich glaube die Erstellerin meint es wirklich gut und ist einfach mit maximaler Naivität in den Beruf gestartet. Nach dem Motto: ich helfe den Menschen und der Welt, mein Arbeitgeber erkennt meine hohen Werte und unterstützt mich in meinen altruistischen Motiven mit super Bedingungen. Die Welt läuft aber leider nicht so. Der Arbeitgeber gibt dir Geld. Und du hast ihm dafür innerhalb eines bestimmten Rahmens deine Leistungsfähigkeit zu geben. Was du selbst an Motiven hast ist ihm egal. So läuft das. Ach ja und rede mal mit naturwissenschaftlichen Forschern. Die Welt verbessern? Netter Nebeneffekt. Zumindest auf lange Sicht. Kurzfristig und im Alltag geht's Da genauso knallhart ums Geld wie sonst auch überall sonst im Berufsleben. Willkommen in der Realität.



  5. #15
    Diamanten Mitglied
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    Beiträge
    1.217
    So naiv kann man gar nicht in den Beruf starten, wenn man bei uns studiert hat. Oder er hat Famulaturen und PJ auf den Bahamas gemacht...



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